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Mit dem Schiff ins Unbekannte - Plausibilitäts-Check

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Pyromancer:
Die Entführer kriegen halt ein Problem, so bald die Sache publik wird und sich ein Mob bildet, der die Nachbarn/Verwandten/Kollegen/Glaubensbrüder/Mitbürger befreien will. Und da beißen sich halt zwei Grundanforderungen: Damit die Sache reibungslos über die Bühne geht, müsste man immer mit überwältigender Überzahl vorgehen, d.h. man müsste immer Einzelpersonen oder maximal kleine Gruppen entführen. Das dauert aber länger, ist auffälliger, und gibt der Stadtbevölkerung mehr Zeit, Widerstand zu formieren...

Edit: Aber wie ich das sehe ist das ja eh ein Plan, der aus der blanken Not geboren ist, und dann kann man ja immer festlegen: Ja, es war eine Verzweiflungsaktion, es war jedem von vorneherein klar, dass es wahrscheinlich schief gehen wird, und mit mehr Glück als Verstand hat es halt trotzdem funktioniert.

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Pyromancer am  1.08.2014 | 19:09 ---Die Entführer kriegen halt ein Problem, so bald die Sache publik wird und sich ein Mob bildet, der die Nachbarn/Verwandten/Kollegen/Glaubensbrüder/Mitbürger befreien will. Und da beißen sich halt zwei Grundanforderungen: Damit die Sache reibungslos über die Bühne geht, müsste man immer mit überwältigender Überzahl vorgehen, d.h. man müsste immer Einzelpersonen oder maximal kleine Gruppen entführen. Das dauert aber länger, ist auffälliger, und gibt der Stadtbevölkerung mehr Zeit, Widerstand zu formieren...
--- Ende Zitat ---
Sie setzen auf den Überraschungsmoment. Es ist Nacht, nur in den Tavernen ist noch was los. Sie schlagen zu, nehmen die Leute, die sie brauchen, treiben sie auf die Schiffe und setzen Segel. Bis überhaupt jemand kapiert hat, dass was größeres passiert, dann einen Widerstand organisiert, sich wirklich ein MOB bilden kann und der Mob dann auch in die richtige Richtung läuft, ist verdammt viel Zeit vergangen. Dann müssen die erst noch rausbekommen, wie viele von den Soldaten an der Aktion beteiligt sind. Da herrscht erstmal Verwirrung, Chaos und Ratlosigkeit und viele, die etwas mitbekommen, sind erstmal eher daran interessiert, sich selbst in Sicherheit zu bringen, als eine Rettungsaktion zu starten. Genau deswegen muss ja alles bis zum Anbruch der Dunkelheit geheim gehalten werden.

Ich sehe auch nicht, das zahlenmäßige Überlegenheit so wichtig wäre. Auf der einen Seite kampferprobte, voll bewaffnete Berufssoldaten, auf der anderen... sehr durchmischte Stadtbevölkerung. Die einen organisiert, die anderen völlig unorganisiert. Die einen zielstrebig und entschlossen, die anderen unvorbereitet, verschlaffen und potentiell eingeschüchtert und z.T. schwer betrunken. Selbst wenn die Soldaten nicht zahlenmäßig überlegen sind, überwältigen sie die Leute psychologisch, ohne dass diese überhaupt die Gelegenheit haben, Gegenwehr zu leisten.

Das sind jedenfalls meine Gedanken dazu gewesen. Ich lasse mich da auch gerne eines Besseren belehren. Darum mache ich ja diesen Plausibilitäts-Check. Ich möchte wissen, ob die Sache prinzipiell glaubhaft ist. Das scheint noch nicht der Fall zu sein, weswegen ich mir weitere Gedanken dazu machen muss. Eine Idee ist mir schon gekommen, die möchte ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen.

Und ja, es ist eine völlige Verzweiflungsaktion von Leuten, die wissen, dass innerhalb von 48 Stunden ihre Köpfe auf Pfählen stecken werden, wenn sie das jetzt nicht durchziehen.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Tim the Enchanter am  2.08.2014 | 00:38 ---Das Schiff geht ohne Kapitän nicht augenblicklich unter.
--- Ende Zitat ---
blabla
Untergehen, niemals Land erreichen auflaufen.... such es dir aus , es ist so gut wie garantiert das es im Desaster endet, was werden die Soldaten dann tun?

Wenn es ne Nummer 2 gibt die das Schiff wirklich führen und navigieren  kann


--- Zitat ---Die Soldaten haben die Vorratslager der Stadt.
--- Ende Zitat ---
wie lagern ohne Fässer, gut abgelagerte Fässer/wie können sie die Vorratslager halten wenn die Stadt nicht auf ihrer Seite ist - welche Vorratslager übrigens?


--- Zitat ---Sie setzen auf den Überraschungsmoment.
--- Ende Zitat ---
wie lange bis die Nachtwache Alarmgibt, bis die in Zünften organisierten Bürger gegen die Paar Fuzzis vorgehen, woher kriegt man Lotsen/Navigatoren

--- Zitat ---Auf der einen Seite kampferprobte, voll bewaffnete Berufssoldaten
--- Ende Zitat ---
wieso haben sie ihre Waffen noch, durften in der Stadt bleiben?


--- Zitat ---auf der anderen... sehr durchmischte Stadtbevölkerung. Die einen organisiert, die anderen völlig unorganisiert
--- Ende Zitat ---
ja die in ihren Zünften etc organisierten wehrpflichtigen Bürger das Militär der Stadt, deren Verteidiger und das im Dunkeln

Skele-Surtur:
Die Soldaten haben die Stadt seit längerer Zeit in ihrer Gewalt.

Lichtschwerttänzer:
Wir reden von einer mittelalterlichen Stadt, das waren noch mal wieviel Mann?

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