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Mit dem Schiff ins Unbekannte - Plausibilitäts-Check
Skele-Surtur:
Gilden und Zünfte gab es fast gar nicht, zumindest nicht in dem Sinn, wie sie sich in Europa entwickelt haben. Dominante Kraft war ein selbstbewusster Schwertadel, der aber den Sprung zum reinen Hofadel noch nicht gemacht hat und in einem pyramidenförmigen Feudalsystem organisiert war. Es gab zwar eine Kirche, die aber ganz andere Strukturen als die christliche Kirche hatte und keine zentrale Organisation aufwies. Sie hat politisch kaum eine Rolle gespielt, zumindest nicht als eigene Faktion.
Selbst in den Städten haben sich in der Regel keine emanzipierten zünftischen Organisationen. Sie waren praktisch immer Herrschersitze.
Hungersnöte waren primär vom Wetter abhängig und die gab es so alle paar Jahre, wenn es den Bauern die Ernte verhagelt hat.
Es gab mehr gelegentliche Scharmützel zwischen einzelnen lokalen Fürsten und ihrer Lehensnehmer als richtige Kriege, bei denen man üblicherweise davon absah, groß Felder nieder zu brennen und Dörfer zu zerstören. Eine Art Gentlemen's Agreement: "Krieg ist die Angelegenheit von Kriegern. Wir brennen vielleicht mal eure Burg nieder, aber nicht die Hütten der Leibeigenen. Das wäre schlechter Stil."
Hin- und wieder gab es Überfälle ausländischer Barbaren, die sich daran natürlich nicht gehalten haben, denen war man grundsätzlich militärisch gewachsen.
Dann kam es zu einem Konflikt, der innerhalb weniger Monate wie noch nie vorher eskaliert ist, sich landesweit ausgebreitet hat und nun die Soldaten zu besagter Verzweiflungsaktion getrieben hat.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Fantomas am 23.08.2014 | 11:20 ---Nun ja, die haben in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mal eben ein Siedlungsunternehmen auf die Beine gestellt. Also ich wäre - als Entführter - widerwillig beeindruckt.
--- Ende Zitat ---
Ich nicht, wären sie kompetent genug gewesen hätten sie nicht unvorbereitet fliehen müssen
--- Zitat ---Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Wenn jemand die Wahl zwischen Leibeigenschaft ohne Besitz und Freiheit als Landbesitzer hat
--- Ende Zitat ---
doch, weil es gemacht wurde und wie toll die verhungernde Freiheit sein mag....
mkn nach ist Wald leichter in fruchtbares Ackergrund umzuwandeln als Weiden, Heide oder Prärie , aber da mag ich technisch zurückhängen.
btw Jagen heisstr nicht, das es einem in den Mund fliegt.
boooh:
Zum Thema unbekannte Pflanzen, da könnte ich mir gut die Damen des (niederen) Adels vorstellen die evtl. Botanik als eine Art Hobby hatten und somit ein breiteres Wissen an Pflanzen hatten und mit den verwannten Heimischen Pflanzen wiedererkennen. (sowas wie : die Pflanze kenn ich die ist esssbar auch wenn die bei uns in der Heimat nie so groß/klein waren.)
Lichtschwerttänzer:
Klosterschule, Küche, Heilkräuter ne gewisse medizinische Ausbildung wären für adlige Damen nicht so ungewöhnlich
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