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V20 kommt auf Deutsch (war: Smalltalk)
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Teylen am 23.08.2014 | 09:28 ---... bei dem OPP auf ihre bisher sehr positiven Erfahrungen mit der Übersetzung durch Feder und Schwert verwies...
--- Ende Zitat ---
Schwachsinn! Als F&S zuletzt irgendwas aus dem Bereich World of Darkness übersetzt hat, gab es noch gar kein OPP. Da können bestenfalls Mitarbeiter von OPP über die frühere Zusammenarbeit mit F&S bei White Wolf berichtet haben.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Grinder am 23.08.2014 | 10:51 ---Telefonisch?! :gaga: :loll:
--- Ende Zitat ---
Vampire: The Masquerade-Fans sind in Deutschland ganz besondere Schneeflocken...
--- Zitat von: Vash the stampede am 23.08.2014 | 10:53 ---Und welches Problem koennte fuer mich als Neukunde mit dem nun gewaehlten Glossar entstehen? Gibt es z.B. verschiedene Begriffe fuer dieselbe Sache im Buch?
--- Ende Zitat ---
Effektiv keine. Aber einige Begriffe in den F&S Übersetzungen sind etwas seltsam gewählt. Und es gibt auch eine echte Merkwürdigkeit:
"Kindred" wurde als "Kainskinder" übersetzt. Das ist der Begriff, den Camarilla-Vampire für sich selber benutzen um "unauffällig" über Vampire sprechen zu können. Nur doof, dass:
a) Die Sekten-Politik der Camarilla den Kains-Mythos als eben solchen ablehnt.
b) Der Sabbat sich als "Cainites", also "Kainiten" bezeichnet.
Das nur mal exemplarisch genannt.
Der Hintergrund ist natürlich, dass es zu Zeiten der VtM 2nd Edition-Übersetzung noch keinen einzigen der vielen Sabbat-Guides gab und damit den Übersetzern gar nicht bewusst war, wie folgenschwer die Entscheidung zur Übersetzung von Kindred als "Kainskinder" war. Kine (also die Bezeichnung für Menschen) wurde auch mythologisch als Seths-Kinder gesetzt.
Kindred & Kine ist eigentlich ein idiomatischer Begriff, der mit "Kind & Kegel" korrekt übersetzt wird. Wobei "Kegel" ein uneheliches Kind bezeichnet.
(Nachtrag: Ich fand die Übersetzung "Blutsverwandte" aus "Clan der Vampire" z.B. immer sehr sympathisch.)
Der Glossar ist derzeit halt organisch gewachsen und hat sich eingebürgert. Insofern gibt es gute Gründe, ihn stehen zu lassen.
Es gäbe aber auch gute Gründe ihn zu überarbeiten. Bloß, ob das am Ende besser wird, und wie lange es dauert ihn zu erstellen, ist fraglich.
Und das könnte die Übersetzung verzögern. Und Mai ist ja schon bald...
Oh Gott sie sind Überall:
Ja ist schon doof mit dem Glossar. Aber bevor ich mich deswegen ärgere, ändere ich Kainskinder bei den Cammys in Kinder der Nacht und fertig.
Teylen:
--- Zitat von: Vash the stampede am 23.08.2014 | 10:53 ---Und welches Problem koennte fuer mich als Neukunde mit dem nun gewaehlten Glossar entstehen? Gibt es z.B. verschiedene Begriffe fuer dieselbe Sache im Buch?
--- Ende Zitat ---
Man hat an sich keine Probleme. Manche Begriffe sind unglücklich, so nennt die Sekte, welche verneint das die Vampire auf Kain zurück geht, Vampire Kainiten bzw. Kainskinder.
Abgesehen davon sollte es keine Probleme geben. Das heißt soweit mir bekannt ist Kindred / Kainiten das einzige irgendwie größere Problem.
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 23.08.2014 | 11:39 ---Schwachsinn! Als F&S zuletzt irgendwas aus dem Bereich World of Darkness übersetzt hat, gab es noch gar kein OPP. Da können bestenfalls Mitarbeiter von OPP über die frühere Zusammenarbeit mit F&S bei White Wolf berichtet haben.
--- Ende Zitat ---
Der Geschäftsführer von Onyx Path Publishing hat ebenfalls bei White Wolf gearbeitet und beschäftigt sehr viele ehmalige White Wolf Mitarbeiter.
Insofern hat er wohl die Erfahrungen in sein neues Unternehmen mitgenommen. Da OPP drei Festangestellte Mitarbeiter hat ist die Aussage wohl zulässig.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Teylen am 24.08.2014 | 18:16 ---Der Geschäftsführer von Onyx Path Publishing hat ebenfalls bei White Wolf gearbeitet und beschäftigt sehr viele ehmalige White Wolf Mitarbeiter.
Insofern hat er wohl die Erfahrungen in sein neues Unternehmen mitgenommen. Da OPP drei Festangestellte Mitarbeiter hat ist die Aussage wohl zulässig.
--- Ende Zitat ---
Aber OPP als Unternehmen hat keine Erfahrung mit F&S. Nur die Mitarbeiter. Sowas nicht ganz unwichtig, denn so wie dargestellt klingt es, als hätten die Unternehmen schon zusammengearbeitet.
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