Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D5 Players Handbook
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Archoangel am 4.09.2014 | 09:44 ---Für einen Simulationist aber doch schon, oder?
--- Ende Zitat ---
Und dann ziehst Du D&D überhaupt in Betracht?!?
Skyrock:
--- Zitat von: Archoangel am 4.09.2014 | 12:45 ---Kenn ich beide nicht. Ist das schlimm?
--- Ende Zitat ---
Nur dann wenn du mit einem Theoriebegriff wie Simulationist durch Rollenspielforen tingelst :P
You keep using that word. I do not think it means what you think it means.
Archoangel:
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 4.09.2014 | 13:03 ---Und dann ziehst Du D&D überhaupt in Betracht?!?
--- Ende Zitat ---
Ich spiele jetzt seit 26 Jahren D&D. Bisher konnte ich damit immer meinen Spielstil bedienen; wenn die 5E dies nicht können sollte: scheiß drauf - dann bleib`ich halt bei 2nd, oder mach`mal wieder das was einst die 3E war. Die 4. hab`ich auch genau aus diesen Gründen ausgelassen. Und - um deine Frage zu beantworten -: JA!
Archoangel:
--- Zitat von: Skyrock am 4.09.2014 | 13:14 ---Nur dann wenn du mit einem Theoriebegriff wie Simulationist durch Rollenspielforen tingelst :P
You keep using that word. I do not think it means what you think it means.
--- Ende Zitat ---
Mag sein, dass die Defintion diverser Worte in meinem (unserem) Sprachgebrauch von dem abweicht, was in den Foren rollenspieltheoretisch von manchen definiert geworden zu sein glaubt. In meinem Umfeld kennt aber keiner diese Ansätze - meine dafür eben schon. Bringt mir hier vielleicht (bei dir und anderen) recht wenig, andererseits ist der Kreis der personen die Forge/Fuge oder sonstwas (schein)Definitionen verwendet auch eher sehr begrenzt.
Was ich meine: eine in sich realistische Welt mit hoher Konsistenz und Realitätsdichte, eine Welt, die innerhalb ihrer eigenen Gesetzmäßigkeiten, die eben nicht nur Chaos und Zufall sind, glaubwürdig und kohärent ist. Und in so einer Welt sind 1 HP Monster, bzw. Gegner beliebiger Grund-TWs, die nach einem Schlag immer umkippen eben völlig nutzlos und würden meine Spieler nur verärgern.
Arldwulf:
Puh...ist denn der gegensätzliche Ansatz "realistischer"?
Letztlich bedeutet das Minionkonzept doch nichts anderes als "es gibt Wesen mit denen du kämpfen wirst die dir zwar gefährlich werden, aber dennoch schnell sterben können. Die Welt ist halt gefährlich". Den gleichen Ansatz gibt es nun in anderer Ausführung auch mit der Bounded Accuracy.
Gerade bei den Typischen Hordenmonstern bedeutet das Konzept bei Minions ja auch eher "nicht jeder Goblin/Ork/Fußsoldat stirbt nach einem Treffer - eigentlich ist das eher die Ausnahme, auch wenn es passieren kann."
Es macht die Kobolde und Goblins halt stärker, nicht schwächer. Genauso wie die Bounded Accuracy nun dieses Ziel verfolgt.
Es sorgt also dafür eine größere Varianz bei den Gegnern hinzubekommen, und genau diese fehlende Varianz macht doch auch eine der unrealistischsten und für die Welten unstimmigsten Konstellationen aus: Die Gegnerverwandlung. Vielleicht kennst du das ja: Am Anfang bekämpft man Goblins, dann Orks, dann Hobgoblins, dann Oger, dann Riesen...austauschbare Gegner welche einfach nur eine stärkere und immer weiter wachsende Version des gleichen Themas darstellen.
Die Konsistenz, der Realismus der Spielwelt wird dadurch letztlich in Frage gestellt, und je weniger Mühe man sich gibt diesen Effekt durch weitere Maßnahmen zu verschleiern (z.B. indem man den Wesen mehr Charakter und Eigenständigkeit verleiht) umso auffälliger wird dies.
Gerade deshalb sind Konzepte wie die jetzige bounded accuracy, oder auch die Minions der Vorgängerversion ja so sinnvoll - ich kann Monster länger benutzen, bin weniger darauf angewiesen sie durch die nächstbeste Steigerungsform zu ersetzen.
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