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D&D5 Players Handbook
Skele-Surtur:
--- Zitat von: Arldwulf am 4.09.2014 | 12:42 ---Klar - aber das ist ja ein Beispiel ohne Klassenstufen oder Erweiterungen. Halt reine Standardkobolde.
--- Ende Zitat ---
Einen Humanoiden mit zusätzlichen HD auszustatten war spätestens seit 3.5 explizit, meiner persönlichen Interpretation implizit schon von Anfang an Standard.
Ich zitiere einfach mal aus dem 3.5 MM S. 161, Eintrag Kobold:
--- Zitat ---Organization: Gang (4-9), band 10-100 plus 100% noncombatants plus 1 3rd-level sergeant per 20 adults and 1 leader of 4th-6th level [...]
Advancement: By character class
[...]
Challenge Rating: Kobolds with levels in NPC classes have a CR equal to their character level -3.
--- Ende Zitat ---
auf Seite 162 gibt es dann noch den Eintrag Kobold Charakters, in dem die Parameter aufgelistet werden, die zu beachten sind, wenn man höherstufige Kobolde entwirft. Sogar eine Favored Class ist angegeben: Sorcerer.
Richtig ist, dass keine fertigen Stats für Kobolde mit mehreren Stufen abgedruckt sind, aber das liegt am generellen Konzept der 3.X, die per se mehr als Baukasten angelegt ist und die Arbeit, entsprechende Encounter vorzubereiten, in die Hände des SLs legt. Es geht sehr deutlich hervor, dass erwartet wird und vorgesehen ist, dass Humanoide jedweder Art Charakterklassen haben können und auch damit ausgestattet werden. Es ist in diesem Sinne also eigentlich eine Standardprozedur.
Es wird sogar explizit gesagt, dass es sich bei dem Statblock um die Werte eines exemplarischen 1st level warrior handelt.
Arldwulf:
Ja, und genau um diesen geht es hierbei. Alle der genannten Beispiele aus den Editionen betrachten also den Standard Exemplarischen 1st Lvl Warrior.
Und nicht etwa den Sergeant oder den Leader oder den mächtigen Ober-Schamanen.
Den es natürlich ebenfalls in allen Editionen gibt, die auch alle erlauben und Hilfsmittel anbieten um Monster anzupassen.
Das Beispiel sollte nur zeigen, dass man über derartige zusätzliche Kategorien die die Rolle des Monsters in der aktuellen Situation angeben eine größere Varianz hinbekommen kann.
Ich habe dann also eine Angabe: "wie gut ist diese Kreatur generell?" und eine "und wie ist es in dieser speziellen Situation?"
Hier unterscheiden sich Bounded accuracy und das Minionkonzept, da ersteres diese Unterscheidung nicht hat.
Skele-Surtur:
Der 1st level warrior ist meiner Ansicht nach eben nicht der Standard, er ist die bottom line.
Arldwulf:
Ich würde sagen, dies kommt einfach auf das Abenteuer und Setting drauf an...aber ich wollte ja auch nicht über die Stärke von Kobolden reden, sondern darüber wie zusätzliche Angaben höhere Varianz in die Kreaturenwerte bringen können.
Was ein "Standardkobold" ist macht dafür eigentlich keinen Unterschied.
Mouncy:
Also wenn das so wie in 3.X wird, dass man quasi nicht direkt aus dem MM heraus einen Encounter leiten kann sondern vorher noch Vorbereitungszeit investieren muss (entsprechende Zauber raussuchen, eventuell noch NSC level draufpacken usw.) ist das für mich ein No-Go Kriterium als SL. D.h. ich würde 5E zwar spielen aber nicht leiten wollen, und das bedeutet wiederum dass ich dann lieber zu 4E oder Dungeon Slayers greife. Mal sehen was das MM so bringt.
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