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[Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
Talasha:
Ich denke ich werde mir Battleship doch mal richtig ansehen, nicht nur so zum Nebengeräusche produzieren.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: scrandy am 9.12.2014 | 01:15 ---Sorry, das macht keinen Sinn. Fast jeder Tatort suggerriert realiszisch zu sein und das verrückte ist, dass es die Fans auch so aufnehmen.
--- Ende Zitat ---
Ich habe mir Tatort nicht angeschaut. Aber wenn Tatort unrealistisch ist und die Autoren trotzdem damit werben, dass er realistisch sei, dann finde ich das auch beschissen und würde auf die Logikfehler hinweisen.
Es wurde ja bereits ein Buch von Interstellar zitiert, in dem untersucht wird, wie realistisch Interstellar angeblich sei.
Kennst du so ein Buch auch für Tatort? Gibt es für Tatort auch ein Buch, in dem geschrieben steht, warum die Filme angeblich so realistisch seien?
--- Zitat ---Das selbe gilt für Historienfilme. Wenn man nach Historikern geht, dann kann man auch die Filme vergessen, die einen Consultant hatten. Und mehr hatte Interstellar auch nicht.
--- Ende Zitat ---
Schau dir mal "Rom" oder "Schindlers Liste" an! Oder auch "Der Untergang" oder "Im Westen nichts Neues".
Diesen Filmen wird auch von Historikern hohe Authentizität bescheinigt. Und das sind auch Historienfilme, die tatsächlich damit werben, wie realistisch sie sind.
--- Zitat ---Die Wahrheit ist, dass Orientierung an Realismus nur ein Faktor unter vielen ist. Man kann nicht immer so tun als ob Interszellar versucht eine Physikdoku zu sein. Es ist immer noch ein Blockbuster.
--- Ende Zitat ---
Es geht nicht darum, ob Interstellar versucht eine Physikdoku zu sein. Es geht darum, ob Interstellar behauptet, superrealistisch zu sein!
Und ein Buch, das extra dazu geschrieben wurde, um die ganzen Szenen physikalisch exakt zu überprüfen, spricht da doch Bände! (No pun intended)
--- Zitat von: scrandy am 9.12.2014 | 10:59 ---Klar ist das ein Kriterium. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch produktiv. In dem Umfang und mit der Wortwahl wie das hier gemacht wird allerdings nicht. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen Star Trek in den Boden zu stampfen obwohl dort regelmäßig versucht wird Dinge mit der Wissenschaft abzugleichen.
--- Ende Zitat ---
Nochmal: Star Trek hat niemals behauptet, extrem realistisch zu sein!
Star Trek gibt zu, ein reines Fantasiekonstrukt zu sein.
Klar, es gibt Technobabbel. Aber dieser hat nicht den Anspruch realistisch zu sein.
Und auch BattleStar Galactica, das du erwähntest, hatte nie den Anspruch physikalisch korrekt zu sein. BattleStar Galactica hat nie damit geworben, dass die Serie superrealistisch sei.
Wenn du Interstellar unbedingt mit einem SF-Film vergleichen willst, dann vergleiche ihn doch bitte mit Gravity: Dieser Film stellt nämlich den gleichen Anspruch wie Interstellar, kann diesen aber wesentlich besser umsetzen.
scrandy:
Es gibt zu Battlestar als auch zu Star Trek usw. genau diese Bücher. Das von Battlestar habe ich hier und es funktioniert genau so wie bei Interstellar: der Film wird als Aufhänger für wissenschaftliche Diskussionen genommen an dessen Ende versucht wird zu begründen warum Detail X doch irgendwie möglich sein kann.
Bei Star Trek gibt es sogar regelmäßig Berichte, dass Technologie x jetzt vielleicht auch bald möglich ist. Ich sag da nur: Beamen.
zu Rom:
Das ist tatsächlich die erste und bisher einzige Umsetzung eines antiken Stoffs, der überhaupt in die Nähe von Echtheit kommt. Alle Filme danach waren wieder deutlich am Realismus vorbei. Dennoch macht auch Troja oder Gladiator Spaß.
Eulenspiegel:
Es ist doch ein Unterschied, ob man ein Buch als Aufhänger für wissenschaftliche Diskussionen nimmt oder ob man mit einem Buch zeigen will, wie realistisch der Film ist.
Ich hätte ja kein Problem damit, wenn man Interstellar als Anlass nimmt, um über Raketenantriebe, Zeitdilatation, Wurmlöcher und 4-5 dimensionalen Gebilden zu sprechen. Es gibt zu all diesen Sachen interessante Publikationen. - Aber Interstellar wäre halt nur der Aufhänger. Die eigentlich Diskussion hätte dann mit Interstellar überhaupt nichts mehr zu tun.
Ich hatte zum Beispiel mal ein Buch gelesen, dass Battlestar als Aufhänger nutzt, um über KIs und Transhumanismus zu philosophieren. Aber das Buch wurde nicht dazu verwendet, um zu zeigen wie realistisch doch die Zylonen in Battlestar waren.
Bei Interstellar ist es genau andersrum: Das Buch ist nur dazu da, um zu zeigen, wie realistisch doch Interstellar angeblich sei.
scrandy:
Hast du das Buch gelesen?
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