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[Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan

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Talasha:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Nein, durch den Zeiteffekt war das eine einzige Welle, höchstens zwei. Durch die Zeitdilatation ist sie ja auf nur ein paar Minuten vor Cooper auf dem Planeten gelandet. Wieso man die Wellen auf vom Orbit aus nicht gesehen hat, oder das die ganze Planetenoberfläche Wasser ist weiß ich aber beim besten willen nicht.

Greifenklaue:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)OKay, stimmt, ich hab genau andersrum gerechnet ... Das mit den paar Minuten / Stunden wird ja auch gesagt.

Heinzelgaenger:
Hab den Film jetzt geguckt und sehe einen Trend der letzten Jahre immer deutlicher bestätigt.

Die Amis können es sich, scheints nicht mehr leisten, pure Science Fiction ohne Disney Mystizismus ("Für das Herz gelten physikalische Einschränkungen nicht!") zu produzieren.
SciFi = die geschmackliche Aufwertung fader, denaturierter Wissenschaft damit ein kindisches Happy End möglich ist.

Was die Definitionshoheit angeht: Mich hat der Film mit Werbung und Plakaten angefixt, die klar "SciFi!" suggerierten.
Kann man dann noch nen Rückzieher machen?
Es spielt wohl einfach keine Rolle für die Geldhaie in Hollywood- der Trend ist klar:
"Lost" log damals schamlos von "lückenlos wissenschaftlich erklärbaren Phänomenen", "alles erklärbar".
Mich haben die damals damit auch eingefangen.
Würg.

Von den Black Plotholes abgesehen ("Vom tobenden Krieg links und rechts von uns abgesehen war es ein schönes Picknick") war der Film gut besetzt, stilistisch sicher, etcetcblabla weissjajeder.

Im Prinzip wie bei Prometheus - das Drumherum ist gut und schön aber warum müssen moderne Drehbücher so grundlos beschissen sein?
Muss es auf Biegen und Brechen immer noch einen Twist geben?
Muss ein Charakter wiederholt den absurdesten Todesgefahren trotzen um wiedererweckt zu werden?
Muss ein loser Faden, der am Ende die vermeintliche Pointe herbeizaubert garantiert werden?

Ich hätte damit leben können, dass Walt Disney aus dem Grab seine Grabbelhände Richtung SciFi ausstreckt so wie Bush das damals mit Merkel gemacht hat.
Aber in Kombination mit dem TKKG Drehbuch war das einfach nix.

Merke: definitiv kein Nolan mehr & keine Scifi Erwartung ohne vorher reichlich Freunde/Bekannte zu konsultieren.

alexandro:

--- Zitat von: Einzelgaenger am 30.01.2015 | 20:04 ---"Lost" log damals schamlos von "lückenlos wissenschaftlich erklärbaren Phänomenen", "alles erklärbar".
--- Ende Zitat ---

OT, aber: Wo wurde das behauptet? Ich meine mich zu erinnern, dass die Autoren selbst in Interviews gesagt haben, dass nicht alles in der Serie unbedingt eine Erklärung braucht.

Greifenklaue:
Das war auf jeden Fall Teil des Konzepts, mit dem sie es an das Studio verkaufte.

Ging vor nem halben Jahr/ Jahr durch die Geekosphäre. Das basierte glaub ich auf dem Originaldrehbuch, was dann aber x-mal umgestellt wurde.

-> http://www.movie-infos.net/forum/Thread/26195-Die-Entstehung-von-Lost-Ein-Drama-in-mehreren-Akten/
Das hab ich dazu gefunden und mich darin quasi festgelesen ...

"Nachdem er den Pilotfilm das erste Mal im Fernsehen gesehen hatte, war Lieber geradezu schockiert, wie das "hyperrealistische" Konzept, das ursprünglich an ihn herangetragen worden war, zu einer Art "Jurassic Park" geworden war, in Bezug auf das "Monster" und den Eisbären. "

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