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[Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
Alexandro:
Fand Split eher enttäuschen. Bin großer Fan von Unbreakable, aber die Cinematografie von Split hat mich rausgerissen (MacAvoy spielt sehr gut, aber das hilft dann auch nichts mehr). Bin daher eher verhalten angesichts der Fortsetzung.
Habe jetzt endlich mal Interstellar geschaut. Gute Schauspielleistung, tolle Prämisse, ein ziemliches Mindfuck-Ende (im guten Sinne: ich würde den Film am ehesten mit "2001" (der ja auch ein ziemliches Kiffer-Ende hat, welches eher metaphysisch-assoziativ als streng logisch oder gar realistisch zu deuten ist) vergleichen, mit dem Unterschied, dass die Richtung in die Interstellar geht tatsächlich von Anfang an angedeutet wird und nicht komplett aus dem linken Feld über den Zuschauer hereinbricht).
First Orko:
Jo, hab Interstellar auch immer als den "2001 unserer Zeit" gesehen. Statt Slitscan-Psychadelic-Raumzeit-Trip hat man leicht verdaulichere Hypercube-Zeitreise-Action. Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger - was ihn aber m.E. nicht unbedingt schlechter macht!
Hab die Häme nie ganz verstanden, die Einige Interstellar entgegenbringen.
Sashael:
--- Zitat von: First Orko am 7.01.2019 | 16:14 ---Hab die Häme nie ganz verstanden, die Einige Interstellar entgegenbringen.
--- Ende Zitat ---
Die komplette Landung auf dem komischen Zeitverzerrungsplaneten war von Anfang bis Ende eine absolut bekloppte Idee, die die Menschheit selbst im besten Fall Null weitergebracht hätte. Und das war vorher abzusehen.
In meiner Wahrnehmung entsprechen eine (zu) große Menge Entscheidungen der Leute im Film diesem Gaga-Level, weshalb ich den Film im letzten Viertel einfach nicht mehr ernst nehmen konnte.
Alexandro:
--- Zitat von: First Orko am 7.01.2019 | 16:14 ---Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger
--- Ende Zitat ---
Würde ich nicht sagen, halte 2001 in dieser Hinsicht aber auch für überschätzt. Dumme Entscheidungen gibt es dort auch (alles was mit HAL zusammenhängt), manchmal sind Menschen halt so (den Grund für die Landung auf dem Zeitverzerrungsplaneten fand ich plausibel, angesichts der begrenzten Informationen der Protagonisten, was dort eigentlich passiert und was sie zu erwarten haben).
schneeland:
--- Zitat von: First Orko am 7.01.2019 | 16:14 ---Jo, hab Interstellar auch immer als den "2001 unserer Zeit" gesehen. Statt Slitscan-Psychadelic-Raumzeit-Trip hat man leicht verdaulichere Hypercube-Zeitreise-Action. Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger - was ihn aber m.E. nicht unbedingt schlechter macht!
Hab die Häme nie ganz verstanden, die Einige Interstellar entgegenbringen.
--- Ende Zitat ---
Nachdem ich den Film gestern auch gesehen habe, muss ich sagen: Häme nicht unbedingt, aber nicht nur das letzte Viertel (das vielleicht im Besonderen), sondern der ganze Film erschienen mir letztlich ziemlich unrund. Inhaltlich hat Sashael ja schon ein Beispiel genannt, aber irgendwie passten für mich auch die Dialoge nicht und der ganze Film wirkte gleichzeitig überfrachtet und fad. Für mich bleibt am Ende ein Eindruck von sehr seltsamer Mittelmäßigkeit.
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