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[Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan

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Arldwulf:

--- Zitat von: Kowalski am  9.01.2019 | 16:16 ---Es sind nur Geschichten, kein Geschichtsunterricht oder ein Ingenieurs Kurs.

--- Ende Zitat ---

Klar, aber im Fall von Interstellar ist es halt eine schlechte, unlogische und in sich widersprüchliche Geschichte mit wenig bis gar keiner Glaubwürdigkeit.

Über einzelne Fehler lässt sich leicht hinwegsehen wenn der Rest der Geschichte gut ist, aber im Fall von Interstellar ist es schwer zu sagen ob es darin überhaupt auch nur einen einzigen plausiblen Punkt gibt.

Kowalski:

--- Zitat von: Sashael am  9.01.2019 | 17:37 ---Naja, wenn ein Film beworben (aka gehyped) wird mit der Ansage "Das ist alles supertoll wissenschaftlich korrekt!", dann möchte ich persönlich zumindest im Kino sitzen und sagen "Whoa, cool!" oder "Ach! Siehste mal guck, das wusste ich noch gar nicht.".
Aber eben nicht "Äh ... das ergibt doch gar keinen Sinn. Und warum halten die sich eigentlich nicht an die einfachsten Prozeduren, die jeder HiWi bei der Einführung ins Labor lernt?". (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Weil sonst die Spannung weg wäre!  >;D;D

@alexandro
Dein Diskussionsstil ist unverändert.

Und tschüss.

--- Ende Zitat ---

Mag sein. Deine Schmerzschwelle sinkt von mal zu mal....
Und es steht Dir frei den Film zu kritisieren.
Oder mir den zu loben.
So wie ich den in weiten Teilen, was das Storytelling und Pacing angeht, mache.


Nur:

Seit wann glauben wir Werbung?
Sorry wenn Dich Deine Vorfreude enttäuscht hat.
Ich gehe mit wenigen Erwartungen in SciFi Filme was wissenschaftliche Korrektheit angeht. Damit bin ich bisher gut gefahren.
Ich fand manche Filme "in sich" nicht logisch, das macht dann nicht so viel Spaß.
Manche Fehler bemerkt man nur wenn man darauf hingewiesen wird, dann sind sie aber nur Nitpick-Pr0n.

Das Filme mehr der Dramaturgie als den Naturgesetzen folgen solltest Du gemerkt haben.
Ich nehme mal an die Drehbuchschreiber denken sich da "Markt doch keiner"

Und damit haben sie entweder bei Ihren Zuschauern recht oder fallen durch.

Für mich passt der Film als Space Opera ganz gut. Eine Hard Science (im Maßen) aber doch mehr Opera.

Sashael:

--- Zitat von: Kowalski am  9.01.2019 | 18:41 ---Nur:

Seit wann glauben wir Werbung?
Sorry wenn Dich Deine Vorfreude enttäuscht hat.
Ich gehe mit wenigen Erwartungen in SciFi Filme was wissenschaftliche Korrektheit angeht. Damit bin ich bisher gut gefahren.
Ich fand manche Filme "in sich" nicht logisch, das macht dann nicht so viel Spaß.
Manche Fehler bemerkt man nur wenn man darauf hingewiesen wird, dann sind sie aber nur Nitpick-Pr0n.

Das Filme mehr der Dramaturgie als den Naturgesetzen folgen solltest Du gemerkt haben.
Ich nehme mal an die Drehbuchschreiber denken sich da "Markt doch keiner"

Und damit haben sie entweder bei Ihren Zuschauern recht oder fallen durch.

Für mich passt der Film als Space Opera ganz gut. Eine Hard Science (im Maßen) aber doch mehr Opera.

--- Ende Zitat ---
Das ist ja auch alles gut. Und der Film war eigentlich recht gut gemacht. Allerdings:

"Seit wann glauben wir Werbung?"

Das hat ja nichts mit "glauben" zu tun, sondern mit dem Schüren einer Erwartungshaltung. Wenn nicht im Vorfeld so damit geprahlt worden wäre, wie wunderbar man sich hätte wissenschaftlich beraten lassen, hätte ich den Film auch ganz anders wahrgenommen. Es gibt den (gar lustigen) Spruch "Es gibt kein schlechtes Essen,es gibt nur falsche Erwartungen!". Das kann man tatsächlich auf alle Lebensbereiche anwenden. Sobald das gelieferte Whateveritmaybe den Erwartungen nicht entspricht, ist man enttäuscht, unabhängig von der objektiven Qualität. Natürlich ist man unter diesen Voraussetzungen besser bedient, überhaupt keine Erwartungen zu entwickeln. Das haben die Macher von Interstellar in meinem persönlichen Fall aber gehörig unterbunden. Funktioniert auch andersrum: Ich bin auch schon in Filme reingegangen, die so dermaßen verrissen wurden, dass ich eigentlich nur Schlechtes erwartet habe und dann vom Film positiv überrascht wurde, selbst wenn er unter den meisten Gesichtspunkten nur mittelmäßig bis tatsächlich schlecht war.

Hier kam es bei mir nun leider zu dem Effekt, dass die Macher sich in meinem Fall verschätzt hatten, was ich bei ihren Angaben zur Glaubwürdigkeit noch glaubwürdig fand. Finde ich jetzt erstmal nicht sonderlich schlimm. Nur der Film punktet bei mir halt deutlich weniger als bei anderen, die mit weniger Erwartungen hineingegangen sind. Stellt sich in meinen Augen die Frage: Ist das dann meine Schuld? ;)

YY:

--- Zitat von: Kowalski am  9.01.2019 | 18:41 ---Ich nehme mal an die Drehbuchschreiber denken sich da "Markt doch keiner"

Und damit haben sie entweder bei Ihren Zuschauern recht oder fallen durch.

--- Ende Zitat ---

So weit so gut...wenn einem dann in kürzester Zeit Varianten einfallen, wie man ohne dramaturgische Nebenwirkungen gar nicht auf dieses "Merkt doch keiner" hätte bauen müssen, wirds schon etwas nervig. Diesen Spagat möglichst gut hinzukriegen gehört doch zu den Kernaufgaben.

rillenmanni:
Ich habe ja, wie schon eingeworfen, keine wirkliche Ahnung von dem Astrozeug, auch wenn ich es unglaublich interessant finde. Aber in der Bewertung des Details zum Starten und Landen auf Planeten mit dem ollen Raumschiffle bin ich ziemlich bei Sashael. Denn das ist mir beim Gucken aufgefallen und deutlich negativ aufgestoßen. Ich hatte keine Filmwerbung intus. Aber ich hatte gesehen, dass die Crew vorneweg ganz klassisch und erwartbar gestartet war, nämlich mit einer ollen mehrstufigen Rakete. Und dazu passte die Darstellung der späteren On/Off-Situationen einfach nicht (es waren ja zwei Planeten, nicht?), in denen man mal eben so die Schwerkraft überwindet. Das stellte für mich einen Kontinuitätsbruch dar, und das mag ich einfach nicht.

Ich mochte den Film trotzdem. Ich fand den 1,3G-Wasserplaneten auch ziemlich cool!

PS: Und jetzt streitet euch doch nicht! Herrje! "Du mal wieder!" ... "Ja, und Du auch mal wieder!" Es ist doch nur Astroblubb! :)

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