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[Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Bad Horse:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Königreich der Himmel: Die Kurzfassung / also normale Kinofassung kenne ich, und da ging es mir, wie du gesagt hast - Uärks :P. Tolle historische Figuren wie Balian, König Balduin und Reynard de Chatillon zu langweiligen stereotypen Mary Sues verbraten, dazu beschissene Fantasyausstattung, Kriegsführung, wie Klein Doofi sich das vorstellt, und ungefähr so viel Mentalität des Mittelalters wie eine Ritter-Kunibert-Wasserrutsche in einem Vergnügungspark. Aber angeblich wäre in einer Langversion alles besser dargestellt. Und da werde ich masochistischerweise doch mal reinschnuppern, und sei es nur, um hinterher klugscheissen zu können, wie daneben da alles ist :D
Aber immerhin, der Soundtrack ist nett.
Bilwiss:
So hab den Film jetzt auch gesehen und mir hat Interstellar sehr gut gefallen. Interstellar hat großartige Bilder und schaut wunderbar aus.
Dazu kommt einer der besten Soundtracks der letzten Jahre. Kritisieren würd ich nur dass manchmal zuviel Handlung und Motive in den Film gequetscht wurde(Da hätten andere zwei Filme draus gemacht). Aber besser zuviel als zuwenig.
Ingesamt also war mein Eindruck sehr positiv. Hab mich trotz der langen Laufzeit keine Sekunde gelangweilt.
Orlock:
--- Zitat von: Edler Baldur am 12.11.2014 | 13:22 ---Für Hard-SF, hier ein brandheißer Tip, läuft aber leider nur noch heute
http://rosetta.esa.int/
;)
--- Ende Zitat ---
Hab ich gesehen. Fand ich zwischendurch ziemlich langatmig. Und das offene Ende hat mir auch nicht wirklich gefallen. :)
Dann doch lieber mehr künstlerische Freiheit im Film.
psycho-dad:
Komm auch grad frisch aus der Spätvorstellung.
Ja, der Film hat das ein oder andere Logikloch. Aber zumindest die ersten 3/4 haben mich gut unterhalten.
In der Pause hat mein Kumpel noch gemeint, das Problem um die Formel für die Station wäre schon längst gelöst und der Wissenschaftler hält es aus "Ethischen" gründen zurück. (Marke:"Wen Evakuieren wir, Wen lassen wir zurück?"). Nachdem das Letzte viertel des Filmes den Bullshitfaktor bis zum Anschlag aufgedreht hatte war ich mir dann auch ziemlich sicher, dass das in Verbindung mit "Mut zum Bösen Ende" auch die bessere Geschichte ergeben hätte.
Alles in allem wurde ich aber gut unterhalten. 6,5-7 von 10 meiner Meinung nach.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)8 von 10, wenn man sich den "Let's fly in the black hole. What could go wrong?"-Teil mit Anhang gespart hätte. Ich meine; Ich hab kein Problem damit, wenn die z.T. extremen Relativistischen Zeitverschiebungen Plottseitig eingebunden werden. Bei der Serie "Gunbuster" hat das Wunderprächtig funktioklappt. Aber Interstellar... Das war einfach nur so richtig dick "Deus Ex Machina ins Gesicht gedrückt, mit einem Baseballschläger, weil wir ein Happy-End haben wollten."
Dr.Boomslang:
Die Story ist echter, typischer Mystery-in-Space-Scheiß. Das schlechteste aus 2001 und Contact. Außerdem beinahe so langatmig aufgezogen wie letzterer, mit der ganzen Mais-Farming in der Apokalypse Storyline am Anfang. Es wird nie richtig langweilig, das bekommt Nolan noch ganz gut hin, Spannung ist da, die Schauspieler sind alle gut, der Weltraum sieht toll aus und hört sich toll an (nämlich gar nicht bzw. nach Hans Zimmer ;) ).
Aber allein schon die Charaktere sind eintönig und primitiv. Den großen Twist mit dem Überraschungsgaststar habe ich schon aus zwei Kilometer Entfernung gerochen. Der interessanteste Charakter, nicht nur weil der witzigste, ist die KI.
Die Sache mit der Zeitverzerrung war einfach nur Plot-Device, die ganze Auflösung Deus-Ex-Machina. Ich verstehe auch nicht wie Leute sagen können die Wissenschaft sei total akkurat. Ok sie sagen ungefähr richtig was ein Wurmloch ist (soweit man das weiß), aber das schwarze Loch ist schon wieder mehr Plot-Device als physikalisches Phänomen. Ich habe zwar zu wenig Ahnung von der Physik, aber glaube kaum dass auch nur irgendwas was sie da gemacht haben bei einem schwarzen Loch so funktioniert, oder das ein Physiker das heute glaubt. Außerdem ist allein schon die Art wie sie auf den Planeten landen und vor allem wieder starten reines Star-Trek-Shuttle handwedeln.
Man muss diesen Film nicht gesehen haben. Er ist nicht langweilig, aber er bleibt einem sicher nicht im Gedächtnis wie Memento und ist auch nicht thrilling wie Inception. Einer von Nolans schlechteren Filmen, obwohl ich die Dark Knights auch nicht kenne.
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