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[Idee] Mittelkomplexes Regelsystem

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Feyamius:
Ich möchte hier mal meine Idee für die Grundlagen eines Regelsystems darlegen und zur Diskussion stellen.

Ich weiß, was normalerweise zuerst kommt: "Man muss erst festlegen, was man mit einem Regelwerk will." Ja nun, das weiß ich hier einfach noch nicht. Es ist einfach die Idee des Mechanismus, die in meinem Hirn rumspukt und zu dem ich Meinungen einholen möchte - einfach auf einem ganz meta angesiedelten Niveau. Für welche Spielstile es sich eignen würde, kann man mMn auch noch im Nachhinein entscheiden. Wem diese Reihenfolge des Vorgehens allzu viele Kopfschmerzen bereitet, halte sich zum reinen Selbstschutz am besten einfach fern. ;)

Aber nach dieser Vorrede jetzt zur Sache:

* Es gibt 9 Attribute: 3 Geistige (Mut, Intelligenz, Wahrnehmung), 3 Seelische (Intuition, Charisma, Willensstärke), 3 Körperliche (Geschicklichkeit, Konstitution, Körperkraft)
* Jedes Attribut hat einen Wert zwischen 1 und 6

* Proben werden folgendermaßen abgehandelt:
--- SL bestimmt drei dieser Attribute, die zur entsprechenden Herausforderung passen (Dopplungen sind erlaubt, Tripelungen nicht)
--- Werte zusammenrechnen
--- Summe aus einem 3W6-Wurf addieren
--- vorher festgelegte Schwierigkeit überwinden

* Es gibt nicht direkt Fertigkeiten, sondern eher Konzepte/Aspekte/Tätigkeitsfelder
* Diese liegen in 3 Stufen vor (nennen wir sie vorerst ganz neutral gut, sehr gut & extrem gut)
--- ist man in etwas gut, darf man bei Proben, die mit dem Konzept zu tun haben, den höchsten der drei W6 auf 6 drehen
--- ist man in etwas sehr gut, darf man in solch einschlägigen Fällen den mittleren der drei W6 auf 6 drehen
--- ist man in etwas extrem gut, darf man bei Proben darauf den niedrigsten der drei W6 auf 6 drehen


Ob daraus jemals etwas erwächst? Keine Ahnung. Erst mal sehen, ob es überhaupt etwas taugt.

Achamanian:
Würfeldrehen finde ich interessant ... wobei der Einfluss dieses Mechanismus mir als zu gering im Verhältnis zu Werten und Zufallsfaktor erscheint. Du hast ein mögliches Gesamtergebnis von 6-36 für Proben (3 Attribute + 3W6), wobei durch die Beteiligung von insgesamt 6 Einzelwerten die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, fast immer irgendwo im Mittelfeld zu landen (also um die 21). Wenn man extrem gut in etwas ist, verschiebt man diesen Wert dann im besten Fall um 5 nach oben ... das erscheint mir zu wenig, ich denke, die Probenergebnisse lägen dadurch einfach zu nah beieinander.

Shadom:
Ich muss also für jede Probe 6 Zahlen (3 Aspekte und 3 Würfel) addieren?
Dann vermutlich noch mit ERfolgsgraden (also wieviel über dem MW liege ich) was nicht nur zu X>Y sondern zu einer Subtraktion MW-Gewürfelter Wert führt.
Das ist meiner Meinung nach wesentlich zu viel.

Das Konzept mit dem Würfeldrehen ist nett, aber das ganze drum herum wäre mir als Grundmechanismus vieel zu anstrengend. Wenn die Werte wenigstens nicht alle 1-6 hätten sondern kleiner wären.

Holothuroid:

--- Zitat von: Feyamius am 16.08.2014 | 18:35 ---Für welche Spielstile es sich eignen würde, kann man mMn auch noch im Nachhinein entscheiden.

--- Ende Zitat ---

Tatsächlich ist der Ablauf einer Würfelei so ziemlich das unwichtigste Element eines Spiels. Es ist zwar relativ präsent, tut aber wenig zur Sache. Spielstilrelevante Elemente sind in dem, was du hier gezeigt hast, z.B. der praktisch ausschließliche SL-Einfluss.

Antariuk:
Die Idee mit den Attributen und dem Zusammenzählen erinnert an Dungeonslayers, wo man aus den Attributen und den von ihnen abgeleiteten Eigenschaften (plus passende Talente) den zu unterwürfelnden Zielwert bildet. Finde ich grundsätzlich schon mal sympatisch. Ich befürchte jedoch die Menge an möglichen Kombinationen, besonders wenn Doppelungen erlaubt sind, sprengt die Grenze dessen was in der handelsüblichen Spielrunde noch verdaut werden kann, bei weitem. Vor allem wenn der SL noch nicht so vertraut mit dem System ist dass er instinktiv darin "denken" kann und darum auf Beispiele angewiesen ist.

Das Drehen der Würfel klingt zwar zuerst lustig, aber es wäre im Spiel(-verlauf) vermutliche einfacher und schneller, einfach einen skalierenden +6 Bonus zu vergeben der jeweils einen der drei Würfel komplett ersetzt - man könnte sich den Proficiency Bonus aus D&D5E da als Ideengeber mal genauer angucken.

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