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Der Eine Ring!
Ucalegon:
--- Zitat von: LordBorsti am 16.08.2017 | 10:34 ---Was meine Erfahrungen mit The One Ring angeht. Es ist auf eine gute Art und Weise Crunchy. Ich hab in meiner Gruppe ziemlich unterschiedliche Vorlieben, was den Umfang von Regeln angeht. Und bisher holt es das Spiel beide Seiten ab.
--- Ende Zitat ---
Ja. Die method actor in meiner Runde hatten kein Problem mit dem strukturierten Spielablauf. Ich denke TOR erfüllt da genug traditionelle Erwartungen, dass es keinen disconnect gibt. Vor allem verlangt es von den Spielerinnen nur beim Trait-Einsatz wirklich etwas.
LordBorsti:
--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 16.08.2017 | 21:30 ---Ich glaube, das ist so die Standarderfahrung, die jeder damit macht :)
Ich hab beim ersten Lesen immer gedacht, ich hätte was wichtiges Überlesen, das konnte doch gar nicht so einfach sein.
--- Ende Zitat ---
Was das Regel-Design angeht, betreibt TOR ziemlich viel "understatement". Das Ding ist wie ein schweizer Uhrwerk, aber sie erklären dir nur das Relevante: wie man die Uhrzeit abliest. Dabei steckt eine ganz gehörige Komplexität unter der Haube.
Man sieht zum Beispiel daran, dass die Standard-Gegner (Orcs) Endurance 20 haben. Normale Charaktere mit einer einhändigen Waffe kommen bei einem perfekten Treffer aber maximal auf 19 Schaden (Beorninger mit Body 7 mit Einhandwaffe: 5 (Damage) + 2*7 (Damage Bonus) = 19), d.h. sie sind nicht in der Lage einen Ork mit einem Schlag aus den Latschen zu hauen (solange kein Protection Test durch Edge ausgelöst wird). Greift ein Charakter nun aber zu einer zweihändigen Waffe oder gibt seiner einhändigen Waffe eine passende Quality oder wählt ein passendes Virtue, kann er diese Schwelle überschreiten.
--- Zitat von: LushWoods am 17.08.2017 | 07:14 ---Absolut meine Erfahrung. TOR war für mich was das angeht das anti-FATE.
--- Ende Zitat ---
TOR und Fate sind aktuelle meine beiden RPG Lieblinge und ich leite seit mehreren Jahren für beide Regelwerke Kampagnen mit größtenteils dem gleichen Spielerpool.
Ich kann deine Erfahrung aber insoforn nachvollziehen, dass Fate - um beim schweizer Uhrwerk zu bleiben - dir erklärt, wie ein schweizer Uhrwerk funktioniert. Dadurch gehen aber die fürs Spiel essentiellen Dinge - wie liest man die Uhrzeit ab - in der Informationsflut unter, wenn man nicht sehr Aufmerksam liest bzw. kein Vorwissen hat. Das Fate Regelwerk gehört zu meinen Lieblingsregelwerken in dem ich immer mal wieder Schmöker und blätter. Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich aber auch schon vorher Fate verstanden und gespielt (nämlich FreeFATE und Dresden Files).
LushWoods:
Ja, oder kurz formuliert:
TOR macht vom Lesen her teilweise einen etwas konfusen oder gar komplexen Eindruck, spielt sich aber wesentlich einfacher.
Von FATE hatte ich mir damals (wohl fälschlicherweise) in der Theorie ein light-System erwartet, aber ein anders-komplexes Regelwerk bekommen.
Aber halt auch wie fast immer ... your mileage may vary.
LordBorsti:
--- Zitat von: LushWoods am 17.08.2017 | 13:05 ---Ja, oder kurz formuliert:
TOR macht vom Lesen her teilweise einen etwas konfusen oder gar komplexen Eindruck, spielt sich aber wesentlich einfacher.
Von FATE hatte ich mir damals (wohl fälschlicherweise) in der Theorie ein light-System erwartet, aber ein anders-komplexes Regelwerk bekommen.
Aber halt auch wie fast immer ... your mileage may vary.
--- Ende Zitat ---
:d
LushWoods:
Ob Bree noch irgendwann mal bei uns ankommt? wtf?
Hach mein geliebtes C7 ...
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