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Der Eine Ring!
Noir:
Entschuldigt bitte meine teilweise sehr n00bigen Fragen, aber The One Ring - so genial wie es auf mich wirkt - stellt mich doch ab und an irgendwie auf den Schlauch ;)
Ich habe immer noch leichte Schwierigkeiten damit, wie so ein Abenteuer abläuft. Man hat 2 Phasen. Die Abenteuerphase, die im Grunde exakt so abläuft, wie in jedem Rollenspiel. Das "Abenteuer" halt. Und danach gibt es eine Gefährtenphase, in der die Spieler Erfahrungspunkte ausgeben und erklären, was sie in der Zeit bis zur nächsten Abenteuerphase machen, ist das richtig? Gibt es eine festgelegte Zeit, wie lang diese Gefährtenphase ist? Tage? Wochen? Monate? Oder ist das selbst festzulegen?
Und müssen Reisewürfe in der Gefährtenphase gemacht werden? Die Spieler sagen zum Beispiel, dass sie in der Gefährtenphase gern nach Bruchtal reisen wollen, sind aber nicht im selben Bereich ... können sie dorthin reisen? Müssen sie würfeln?
Nick-Nack:
Die Gefährtenphase passiert nur, wenn es auch wirklich eine längere Rast gibt. Allerdings empfinde ich es als ganz angenehm, die Abenteuer so zu gestalten, dass dies tatsächlich immer am Ende eines Spielabends passiert. Wie viel Zeit da ist, hängt immer von der Story ab, aber wird üblicherweise sowieso nicht so genau festgelegt, es ist halt so lange, dass genau eine Gefährtenphase reinpasst ;)
Reisewürfe würde man da üblicherweise auch nicht machen. Ich mache auch keine Reisewürfe mehr am Ende der Abenteuerphase, denn Reisewürfe sind darauf ausgelegt, die Ressourcen der Charaktere für die ersten Ereignisse am Zielort anzufressen - wenn man da keine Ereignisse ausspielt, sind sie also unnötig.
Noir:
Aber ist bei Der Eine Ring nicht Zeit tatsächlich etwas "wichtiges"? Man muss doch auf jeden Fall darauf achten, welche Jahreszeit gerade ist und wie viel Zeit bei der Reise von A nach B vergeht.
Noch eine Frage: Der Belastungswert und damit die Erschöpfungsgrenze ist eine variable Grenze, oder? Soll heißen: Ich hab zwar bei der Charaktererschaffung einen Belastungswert errechnet, aber wenn der Zwerg jetzt im ersten Kampf sein Schild und den Helm verliert, ändert sich sowohl Belastungswert als auch Erschöpfungsgrenze - korrekt? Ist das in euren Spielrunden negativ aufgefallen? Das liest sich nach ziemlich viel Buchhaltung. Belastungswert ändert sich ja sogar zwischen Sommer- und Winterausrüstung. Das ist zwar durchaus logisch erklärt ... aber nicht zwingend dem Spielfluss zuträglich ... oder irre ich hier?
Caranthir:
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 15.03.2018 | 11:55 ---Entschuldigt bitte meine teilweise sehr n00bigen Fragen, aber The One Ring - so genial wie es auf mich wirkt - stellt mich doch ab und an irgendwie auf den Schlauch ;)
Man hat 2 Phasen. Die Abenteuerphase, die im Grunde exakt so abläuft, wie in jedem Rollenspiel. Das "Abenteuer" halt. Und danach gibt es eine Gefährtenphase, in der die Spieler Erfahrungspunkte ausgeben und erklären, was sie in der Zeit bis zur nächsten Abenteuerphase machen, ist das richtig?
--- Ende Zitat ---
Genau das! Die Gefährtenphase wird im Unterschied zur Abenteuerphase nur erzählerisch abgewickelt. Die Spieler fassen kurz zusammen, was ihre Figuren in der Zeit machen.
--- Zitat ---Gibt es eine festgelegte Zeit, wie lang diese Gefährtenphase ist? Tage? Wochen? Monate? Oder ist das selbst festzulegen?
--- Ende Zitat ---
Die passendste Zeit ist natürlich im Winter, da da kaum jemand umherwandert und Abenteuer erlebt. Im Norden ist das eben eine tatsächlich kalte Jahrezeit. Da kann man dann von drei Monaten Downtime ausgehen. Aber ansonsten ist das nicht festgelegt. Minimum eine Woche in einer sicheren Zuflucht oder zu Hause. In einer kürzeren Gefährtenphase hast du eine Unternehmung, am Jahresende in der längeren Phase zwei.
--- Zitat ---Und müssen Reisewürfe in der Gefährtenphase gemacht werden? Die Spieler sagen zum Beispiel, dass sie in der Gefährtenphase gern nach Bruchtal reisen wollen, sind aber nicht im selben Bereich ... können sie dorthin reisen? Müssen sie würfeln?
--- Ende Zitat ---
Nope, die Reisen Richtung Zuflucht, Heimat oder während der Pause laufen "hinter dem Vorhang ab". Das ist wie im Hobbit, wo Bilbo am Ende des Abenteuers gemeinsam mit Gandalf zurück in Auenland wandert. Da passiert dann einfach nichts Spannendes, weil es für die Geschichte nicht wichtig ist. Wenn es wichtig ist, mach ein Abenteuer draus!
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 15.03.2018 | 15:38 ---Noch eine Frage: Der Belastungswert und damit die Erschöpfungsgrenze ist eine variable Grenze, oder? Soll heißen: Ich hab zwar bei der Charaktererschaffung einen Belastungswert errechnet, aber wenn der Zwerg jetzt im ersten Kampf sein Schild und den Helm verliert, ändert sich sowohl Belastungswert als auch Erschöpfungsgrenze - korrekt?
--- Ende Zitat ---
Naja, Belastung und Erschöpfung sind ja quasi ein Wert. Wobei ich nochmal nachlesen müsste, ob sich die Erschöpfung tatsächlich sofort ändert. Nimmt man einen Vollhelm im Kampf ab, bekommt man ja auch nur drei der eigentlich sechs Belastung von der Erschöpfung runter. Ist man da bereits erschöpft ("weary") ändert sich daran übrigens nichts, erst nach einer Nachtruhe. Im Kampf war das in meinen RUnden bisher nie ein Problem und wirklich viel Buchführung ist das auch nicht.
Marcian:
Ja, die Belastungsgrenze ost variabel. Aber eigentlich ist es nicht viel Buchführung, denn die beweegt sich fast immer in den gleichen Schritten:
Meine Spieler fragen nur noch: Wann brechen wir auf (Frühling/Sommer oder Herbst/Winter)?
oder: Haben wir zeit die Ausrüstung abzulegen und dann zu ruhen (wenn man länger an einem Ort verweilt im Abenteuer)?
Für alle Fälle hat jeder seine Grenzen schon vorher bestimmt und markiert sich ann nur, welche gerade "aktiv" ist... Das einzige was sich unvorhergesehen da mal ändert, ist wenn eine Belastungsprobe auf der Reise daneben geht. Aber ganz ehrlich, ob man die Grenze dann mal um 2-3 Punkte nach oben schiebt ist jetzt nicht gerade "Mikromanagement", oder?
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