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Der Eine Ring!

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Noir:
Ah, ich habs mir schon fast gedacht. Auf die Errata hab ich gerade keinen Zugriff. Muss ich mir dringend ausdrucken.

Diesen zusätzlichen Erfahrungspunkt bekämen dann aber alle? Oder gibt es einen und die Gruppe entscheidet, wer ihn nutzen darf?

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
In den deutschen Regeln hab ich das nicht ganz eindeutig definiert gefunden, aber in der englischen 2nd Edition:

"If the Loremaster deems that the group has made substantial progress toward the achievement of their chosen company objective, each hero is awarded with 1 supplementary Experience point."


Das Schöne hier am Forum ist, man ist durch solche Nachfragen wie deine gezwungen, doch öfters mal in vertraut geglaubten Regeln nachzusehen - das war mir bisher nicht so ganz klar.  :)

Noir:
Ich finde es auch einfach angenehm direkt Fragen stellen zu können und dann antworten von Leuten zu bekommen die sich mit dem System schon auskennen. Das ist natürlich deutlich bequemer als ständig in allen Zetteln und Büchern herum zu blättern und zu hoffen, dass man die richtige Antwort findet. Ich hoffe die Fragen stören deshalb nicht.

Grundsätzlich erscheint mir Der Eine Ring als ein sehr spannendes aber auch relativ kompliziertes Spiel. Ich bin mir sicher, wenn einmal alle Regeln sitzen, funktioniert es sehr gut. Aber bis es soweit ist, könnte es ein sehr langer Weg sein. So mein Eindruck.

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Ha, den Eindruck kenne ich.  :D


Aber die Erfahrung hat gezeigt: Man hat vor allem deswegen Probleme am Anfang, weil man eigentlich oft denkt, es müsste komplizierter sein, und man hat was falsch verstanden. Meine eigenen Hürden konnte ich im Nachihnein damit auflösen, indem ich mir gesagt habe "Doch, es ist tatsächlich so simpel, wie es aussieht, du hast nichts übersehen."

Ich finde DER im Vergleich zu DSA, Splittermond, Runequest, Midgard etc. angenehm einfach. Einige Mechanismen wie z.B. die Merkmale muss man verstanden haben, aber am Ende spielt sich das leichter und eleganter als andere Systeme, zumindest kommt mir das so vor.

Marcian:

--- Zitat ---Ich finde DER im Vergleich zu DSA, Splittermond, Runequest, Midgard etc. angenehm einfach. Einige Mechanismen wie z.B. die Merkmale muss man verstanden haben, aber am Ende spielt sich das leichter und eleganter als andere Systeme, zumindest kommt mir das so vor.
--- Ende Zitat ---

Das geht mir auch so. Anfangs war es schwer, weil vieles anders ist, als ich es aus anderen Systemen kannte (DSa, D&D und Runequest machen halt schon vieles anders). Aber irgendwann erkennst Du, daß das ganze Gewürfel eigentlich nach dem gleichen System läuft. D.h. das ist eigentlich nicht das Problem.

Was anderes ist ist die ganze Grundstruktur: Phasen, Merkmale, Spezialisierungen, Auto-Erfolge, Steigerungspunkte durch gute Proben, Erfahrungspunkte, Hoffnungspunkte und ihr Flow und der Abstraktionsgrad...

Dazu kommt, daß nicht jedes Detail völlig ausformuliert ist (und das laut Verlagsforum absichtlich), so daß man bei einzelnen Punkten Gruppeninterne Auslegungen finden muß...

Wenn man das dann mal verpackt hat, ist es eines der besten Systeme, finde ich. Allerdings taugt es ben nur für ein ganz bestimmtes Setting und ist sonst kaum übertragbar (habe nur mal ne Mythic Britain Konversion erstellt. Aber durch die Freien Völker ist man an Kulturen der Völkerwanderung und des Frühmittelalters gebunden...).

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