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[D&D 5e] Regelfragen

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Harlekin78:
Habe die Quelle in  meinem Originalbeitrag mit angegeben.

Ainor:
Meine Aussage bezog sich auf: "Die Handlung Reaktion ist kein Teil deines Zuges". Vielleicht reden wir aneinander vorbei.


--- Zitat von: AlucartDante am 11.05.2020 | 18:35 ---Also wir sind uns alle einig, dass ich neben Bonusaction Zauber und Cantrip noch einen Spell in einer Runde als Reaction zaubern kann, wenn es nicht meine Turn ist. Aber ob ich das auch kann, wenn ich dran bin, dazu finde ich hier jetzt die verschiedenen Aussagen. Gibt es dazu denn ein offizielles Erratta?

--- Ende Zitat ---

1.) Es ist klar dass man Reactions im eigenen Zug einsetzen kann. Da man die Reaction am Anfang des Zuges zurück bekommt ist es auch egal ob man davor die Reaction ausgegeben hat.

2.) Es gibt hier nur eine Sonderregel, und zwar für Bonus action Spells. Die lautet:
"You must use a Bonus Action on Your Turn to cast the spell, provided that you haven’t already taken a Bonus Action this turn. You can’t cast another spell during the same turn, except for a cantrip with a Casting Time of 1 action."

Das bedeutet dass ich, wenn ich einen Bonus Action Spell einsetze in meiner Runde nicht noch einen Reaction Spell, z.B. Counterspell gegen einen anderen Counterspell einsetzen kann (oder umgekehrt, z.B. Bonus Action Spell nachdem ich schon Shield eingesetzt habe.)

Da steht: "during the same turn", d.h. sobald der nächste Spieler/Gegner dran ist kann ich einen Reaction Spells einsetzen, auch wenn ich in meiner Runde einen Bonus Action Spell eingesetzt habe.

Ich sehe nicht dass in der Sage Advice iregendetwas gegenteiliges steht.

Trollkongen:
Basierend auf einem Youtube-Video, was ich kürzlich gesehen habe (das ist aber nicht so wichtig, hat mich nur was verwirrt):

Wenn ich das richtig verstanden habe, ich berittener Kampf ziemlich mächtig. Mit Reittier bekommt man:

mehr Bewegung (nämlich die des Reittiers, beim Pferd also 60 Fuß),
zusätzliche Aktion Disengage, Dash oder Dodge,
und - mit dem entsprechenden Feat - kriegt man noch Advantage gegen (kleinere) Fußkämpfer und das Reittier wird recht unverwundbar.

Mir ist nun bewusst, dass Reiten im üblichen D&D recht selten vorkommt, aber da das gerade bei mir in der Kampagne eine Option (für SC wie NSC) ist: Habe ich das korrekt kapiert?

Ainor:
Es ist in 5E anscheinend so: Man ist direkt vor oder nach seinem Reittier dran (wenn man es kontrolliert). In 3E war das anders.
Das bedeutet dass man in derselben Runde nicht hinreiten, angreifen und wegreiten kann. Darum geht es anscheinen auch in dem Video.


--- Zitat von: Trollkongen am 12.05.2020 | 17:37 ---zusätzliche Aktion Disengage, Dash oder Dodge,

--- Ende Zitat ---

Die Aktion kriegt man ja nicht selber, aber Dash bedeutet dass man 120 Fuß rankommt und dann angreifen kann.

Disengage ist ggf auch nicht schlecht weil die meisten Gegner nicht  60 Fuß hinterher kommen. Ob das was bringt hängt aber stark davon ab ob man die Initiativreihenfolge jede Runde neu aussuchen kann (von den Regeln her nicht so klar).

Dodge ist so ne Sache. Das normale Warhorse hat AC 11. Das werden die meisten Gegner auch mit Disadvantage treffen.
Und 19 TP sind auch nur auf der 1. Stufe etwas wert. 


--- Zitat von: Trollkongen am 12.05.2020 | 17:37 ---und - mit dem entsprechenden Feat - kriegt man noch Advantage gegen (kleinere) Fußkämpfer und das Reittier wird recht unverwundbar.

Mir ist nun bewusst, dass Reiten im üblichen D&D recht selten vorkommt, aber da das gerade bei mir in der Kampagne eine Option (für SC wie NSC) ist: Habe ich das korrekt kapiert?

--- Ende Zitat ---

Du hast völlig recht. Das Feat ist recht stark weil man davon ausgeht dass es nicht allzu oft zum Einsatz kommt. Das Problem ist allerdings
dass es etliche Flächensprüche gibt die keinen Dex Save erlauben und daher meist vollen Schaden auf das Pferd machen.

Trollkongen:

--- Zitat von: Ainor am 13.05.2020 | 01:19 ---Es ist in 5E anscheinend so: Man ist direkt vor oder nach seinem Reittier dran (wenn man es kontrolliert). In 3E war das anders.
Das bedeutet dass man in derselben Runde nicht hinreiten, angreifen und wegreiten kann. Darum geht es anscheinen auch in dem Video.
--- Ende Zitat ---

Aaaaaah! Ja, jetzt verstehe ich, was der meint.

Ich habe es anders verstanden. Nämlich, dass man quasi gemeinsam mit dem Reittier dran ist - und damit dann die eigene Runde um die Möglichkeiten des Reittiers erweitert wird. Gerade die beiden Sätze führten mich dahin:


--- Zitat ---The initiative of a controlled mount changes to match yours when you mount it. [...] A controlled mount can move and act even on the turn that you mount it.
--- Ende Zitat ---

Aber ja, "Deine" Interpretation ist da (leider) passender.

Nachtrag: Sage Advice Crawford stützt hingegen doch meine Vorstellung, nämlich das Reiter und Reittier eine Einheit werden. Auch wenn ich das ja direkt so verstanden hatte, ist es, bei genauer Betrachtung, ziemlich schlecht in den Regeln formuliert. Von Einheit oder dergleichen steht da nämlich in der Tat nichts.


--- Zitat ---Jeremy Crawford (Hevorhebung von mir):
If you control the mount, the creatures initiative changes to your initiative. You're now acting as a unit. It still has a turn, but it's turn OVERLAPS with yours, it gets its move, its moving on YOUR turn, so then far easier for your character to co-ordinate with the mount, and it's actions are limited to dodge/dash/disengage. It won't attack. The fact that it can disengage means it can move without opportunity attacks, and the beauty of it acting on your turn, with its turn overlapping with yours, is that also your movement is still free and your actions are still available. So it's a movement and action extension for the rider. A really powerful advantage. Even though it gives up ability to attack, you gain all this on your turn all this potential movement, and a free dodge/dash/disengage, and a dash means even more movement.

--- Ende Zitat ---

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