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[D&D 5e] Regelfragen

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Feuersänger:
Ich glaube, es gab fürs Feilschen noch nie eine fixe Regel. Findige Spieler hätten sie sonst exploiten können und dem Händler die Sahnestücke aus dem Kreuz geleiert und noch was draufgelegt bekommen. :p

Hab grad mal nachgeschaut und siehe, in PF gibt es /latürnich/ eine optionale Regel. Wie zu erwarten ist sie hinreichend grotesk und so kompliziert und umständlich, dass es DSA nicht schlimmer hinbekommen würde. :p Hab schon auf halber Strecke Migräne bekommen und sie nicht mal fertig gelesen; würde ich niemals verwenden.

Ainor:

--- Zitat von: Lieblingsmensch am 27.10.2020 | 08:13 ---Finde D&D5 bisher sehr gut, es wundert mich aber das für so eine normale Handlung keine wirkliche Regel existiert.

--- Ende Zitat ---

Der einfache Grund ist: es wäre eine ziemliche Würfelei und Rechnerei wenn man bei jedem Kauf auf feilschen würfeln müsste. Ausserdem müsste der DM jedesmal den Fertigkeitswert des händlers festlegen. So kann sich jeder Spieler einfach und zwischendurch mit normaler Ausrüstung eindecken. Das macht das Spiel deutlich einfacher. Abgesehen davon würde so eine Regel bedeuten dass ein Charakter (bzw. Gruppe) mit hohem Persuasion Wert immer mehr Geld hat.

Allerdings kann man bei Dingen die keinen Festpreis haben, z.B. Bezahlung für Aufträge, Bestechungsgelder, etc. durchaus feilschen. Da das meist größere Beträge sind lohnt sich das mehr. Wäre also auch beim Wolf denkbar, denn Wölfe sind ja keine normale Handelsware.
Aber bei sowas wäre dann die Frage: wie dringen braucht der Verkäufer das Geld etc.

Feuersänger:
Es ist ja auch eh wurscht. Ab ca Level 5 gibt es in 5E eh nix relevantes mehr, was man regulär für Geld kaufen kann. Und selbst das gilt nur für "Heavies" die Platte tragen wollen, alle anderen sind noch früher versorgt. Also wozu feilschen.

Runenstahl:

--- Zitat von: Feuersänger am 27.10.2020 | 11:57 ---Es ist ja auch eh wurscht. Ab ca Level 5 gibt es in 5E eh nix relevantes mehr, was man regulär für Geld kaufen kann. Und selbst das gilt nur für "Heavies" die Platte tragen wollen, alle anderen sind noch früher versorgt. Also wozu feilschen.

--- Ende Zitat ---

Kommt ganz darauf an was das Setting hergibt. Wir beauftragen auf höheren Stufen zwergische Runenschmiede uns magischen Krams zu erstellen, die Spieler werben Handwerker an um Befestigungen oder Schiffe zu bauen etc. Wenn es entsprechende Märkte gibt kann man auch (für viel Kohle) abgerichtete besondere Reittiere erwerben (Greife etc.). Ob es derartige Möglichkeiten existieren / Sinn machen hängt natürlich wie gesagt vom Setting ab.

Das Ausspielen des Feilschens kann ja durchaus Atmosphärisch sein, aber ich stimme zu das man das für Gegenstände aufheben sollte die einen beachtlichen Teil des eigenens Goldes kosten und nicht jedesmal wenn man nur Rationen, Fackeln und Pfeile aufstocken möchte. Ich selbst als SL habe sogar bestimmt das die Spieler derartigen Kleinkram gar nicht erst abstreichen müssen (sofern sie nicht fernab jeglicher Zivilisation sind) sondern das das Auffüllen solch günstiger Verbrauchsgegenstände automatisch in den Lebenshaltungskosten mit drin ist.

Sashael:
Feilschen ist in einem Setting,  in dem man das Gold wortwörtlich im Wald und auf der Heide findet, eine Verschwendung von Spielzeit.
Solange man keine funktionierende Ökonomiesimulation inkl. Inflation durch Fundgold einbaut, kann man sich das alberne Geschachere um Goldstücke sparen. Der Hintergrund des Feilschens ist eine "Simulation" von ökonomischen Abläufen. Gold ist aber eine so langfristige Ressource, die man RAW nebenbei bis ins Unendliche findet, dass kurzfristige Verschiebungen bei der Umverteilung schlicht Unsinn sind.

Ist das Item wichtig und der SC könnte es sich leisten? Dann soll er zahlen. Er wird neues Gold finden. Sehr bald.
Ist es wichtig, aber der SC hat nicht genug Gold?
Er bekommts, aber er schuldet dem Händler einen Gefallen.
Es ist nicht wichtig und der SC hat nicht genug Kohle? Ja dann hau noch ein paar Bösewichte um und kaufs dir später!

Die Situationen, in denen Feilschen tatsächlich wichtig für das Spiel sind, kann man an einer Hand abzählen.
Weg damit.

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