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[D&D 5e] Regelfragen
Ainor:
Also die Regeln schauen ja in erster Linie auf schwere Krankheiten die von Monstern übertragen werden. Aber unter Krankheiten steht bei 5E dass die Regeln variieren können: " What matters is the story you want to tell." Grundsätzlich verleihen die Krankheit heilen Effekte aber keine Immunität.
Ich würde das dann so sehen wenn man geheilt wird bevor die Krankheit richtig losgeht wird man nicht immun. Je länger man krank war destso wahrscheinlicher ist es dass man immun wird. D.h. man kann mit Magie entweder versuchen einen Ausbruch sofort zu stoppen, oder man kann versuchen die Sterbenden zu retten.
Wonko:
Ich glaube nicht, dass es dazu eine Regel gibt. Entscheidender wäre hier, wie die Regeln des Originalabenteuers das handhaben? Und natürlich obliegt es dem Spielleiter zu entscheidend, wie gefährlich die Krankheit ist. Ein paar Richtlinien:
- Es soll nicht lästig, sondern bedrohlich sein. Es gibt in der Zauberbeschreibung von Lesser Restoration nichts, was auf eine Immunität gegen zukünftige Ansteckung hinweist. Trotzdem finde ich die 24h-Regelung gut.
- Durch Dauerimmunität wird die Krankheit eher ein bisschen zur "Hintergrundfärbung". Ist das erwünscht? Oder soll sie ein ständiges Hindernis sein, das Ressourcen kostet? Dann ist die temporäre Immunität sinnvoll. Vielleicht können die Spieler auch Mittel zur Reduktion der Ansteckungsgefahr (er)finden. Das wäre das Optimum, denn dann wird die Krankheit zum Gegenstand des Spiels und nicht nur zu einer weiteren Statistik.
Boba Fett:
Die Originalregeln (Pathfinder 1st) habe ich nicht, deswegen kann ich nicht sagen, was die aussagen, aber ich vermute mal, da ist es ähnlich „schwammig“.
Und das Abenteuer möchte ich hier nicht spoilern, daher nur so viel: dass sich ein Spieler-Charakter infiziert, ist nicht relevanter Inhalt.
Die Gruppe hat einen Paladin Lvl. 5 dabei, der locker seine ‚Lay-on-hands“ Fähigkeit zum täglichen Immunisieren aufwenden kann.
Theoretisch könnte er vor der „long Rest“ einmal „detect poison and desease“ wirken, um zu sehen, wer infiziert ist und dann die Infizierten mit „Lay on hands“ kurieren.
Quaint:
Naja, es wird hier der Begriff Krankheit gebraucht, aber ich weiß nicht, ob der letzten Endes so mega zutreffend ist. Es gibt kaum eine Krankheit, die innerhalb eines einziges Tages zum Problem wird. Inkubationszeit und so... Ich denke das ist irgendwo dann ein magischer, krankmachender Effekt. Als solches würde ich sagen, dass ein Immunsystem wie bei den üblichen Spielerrassen und eben Menschen vorhanden dagegen auch nicht ankommt. Ergo keine Immunität.
Wenn man aber sagt, es ist ne mundane Krankheit, nur fies: Nun, wenn jemand das einmal so schlimm hatte, dass er Symptome/Beschwerden hatte, dann sollte sich das Immunsystem das eigentlich merken, und es gibt extrem wenige natürliche Krankheiten, die unter diesen Umständen über die symptomfreie Inkubationsphase hinaus kommen. Das sollte dann auch unabhängig davon sein ob man es einmal natürlich auskuriert hat oder ob da via lesser restoration nachgeholfen wurde. Ob die Immunität dann irgendwann schwächer wird oder ganz verschwindet dürfte nichtmehr relevant fürs Abenteuer sein: Sowas dauert meist zumindest ein paar Jahre.
Boba Fett:
Mir geht es ja nicht um die Immunität durch das bilden von Antikörper.
Mir ging es eigentlich darum, ob die Zauber beziehungsweise Paladinfähigkeit des Krankeiten kurieren eine gewisse Zeit lang vor erneuter Ansteckung schützt.
Antwort: nicht definiert - wahrscheinlich nicht.
Man könnte jetzt über ein Ruling diskutieren, das wäre aber das falsche Thema.
Wenn man es by the book machen möchte, muss der Paladin „detect poison and desease“ und „lay on hands“ nutzen.
Die Häufigkeit der Anwendung hängt von der Geschwindigkeit des Krankheitsverlaufes (ab wann treten Symptome auf, ab wann ist man selbst ansteckend) ab.
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