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[D&D 5e] Regelfragen

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flaschengeist:

--- Zitat von: Düveljung am 12.05.2022 | 09:38 ---Ist vielleicht für die Stimmung am besten. Ich hab das Gefühl, da hat WotC eine Regellücke übersehen,

--- Ende Zitat ---

Ich denke eher, WOtC hatte den Eindruck, dass sich dieser Aspekt nicht plausibel reproduzierbar (um nicht realistisch zu sagen) regeln lässt, ohne allein hierüber mehrere Seiten Regeln zu verfassen. Und mehrere Seiten Regeln für einen Teilaspekt wären ein grasser Ausreißer, was den Detaillgrad des sonstigen Regelwerks angeht. Entsprechend wurde auch z.B. Grapple stark vereinfacht, wenn man es mit D&D 3.5 vergleicht.
Also vermutlich eine Designentscheidung, die der Einfachheit den Vorrang vor hoher Plausibilität gab. Hierfür steht auch die Vorteils-/Nachteilsmechanik als Ganze - einfach aber grob.


Tudor the Traveller:
Die Differenzierung zwischen Geräusch und Lärm erscheint mir an der Stelle unsinnig. Die D&D Autoren benutzen seit jeher Begriffe nicht im Rahmen präziser wissenschaftlicher Definitionen sondern gemäß verbreitetem Sprachgebrauch. Abgesehen davon definiert sich Lärm gerade nicht über die Lautstärke eines Geräusches.

Das Problem ist, dass die Autoren primär visuelle Wahrnehmung verregelt haben und alles andere nur vage eingebunden ist.

Nehmen wir die Beispiele mit dem Schritt auf weichem Gras oder dem Atmen. Eure Einschätzung beruht auf menschlicher - nämlich eurer eigenen - Sinneswahrnehmung. Elfen z.B. haben traditionell sehr scharfe Sinne und von Tieren brauchen wir erst gar nicht anfangen. Wer sagt, dass die das nicht hören? Fragt mal einen Hundebesitzer...

Für die gestellte Frage läuft es imo auf zwei Optionen hinaus: entweder ich bleibe bei dem, was in den Regeln steht.  Dann gilt imo das, was ich schrieb, auch wenn es sich nicht plausibel anfühlt. Oder man begibt sich in den Raum für Rulings, dann hängt es am DM und ist tendenziell willkürlich.
Edit: entscheidend ist imo, was die Gruppe angemessen findet.

aikar:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 12.05.2022 | 11:16 ---Oder man begibt sich in den Raum für Rulings, dann hängt es am DM und ist tendenziell willkürlich.
--- Ende Zitat ---
Wenn das wirklich ein Problem für die Gruppe ist, ist D&D5 wahrscheinlich das falsche System. Dann ist man bei Pathfinder oder DSA besser aufgehoben.

nobody@home:

--- Zitat von: Ainor am 12.05.2022 | 09:55 ---Ich glaube übrigens nicht dass Unsichtbarkeit genauso gut seien sollte wie völlige Dunkelheit. Bei einem unsichtbaren Gegner kann man immernoch sehen wo im Raum er seien muss, man sieht Spuren, etc. Bei Dunkelheit ist das schwieriger
--- Ende Zitat ---

Und natürlich: wenn nur der Gegner selbst unsichtbar ist, dann kann ich den Rest der Umgebung immer noch sehen und riskiere nicht, aus Versehen einen Kumpel anzurempeln oder gegen eine Wand zu laufen, den/die ich schlicht auch nicht habe bemerken können. Letzteres kann mir eigentlich nur in hinreichender Dunkelheit, bei persönlicher (vielleicht magisch verursachter?) Blindheit, oder unter ähnlichen Bedingungen passieren.

Persönlich sehe ich zwischen "Kampf in Dunkelheit" einer- und "Battlemap" andererseits ohnehin schon einen gewissen Grundkonflikt, denn wo ein Charakter situationsbedingt gerade blind wie ein Maulwurf ist, sollte eigentlich auch sein Spieler nicht mehr so einfach in der Lage sein, seinen Pöppel mit gewohnter Leichtigkeit in genau die geplante Position und keine andere zu manövrieren. Wobei das natürlich genaugenommen nichts D&D5-spezifisches ist...

Raven Nash:

--- Zitat von: nobody@home am 12.05.2022 | 11:55 ---Persönlich sehe ich zwischen "Kampf in Dunkelheit" einer- und "Battlemap" andererseits ohnehin schon einen gewissen Grundkonflikt, denn wo ein Charakter situationsbedingt gerade blind wie ein Maulwurf ist, sollte eigentlich auch sein Spieler nicht mehr so einfach in der Lage sein, seinen Pöppel mit gewohnter Leichtigkeit in genau die geplante Position und keine andere zu manövrieren. Wobei das natürlich genaugenommen nichts D&D5-spezifisches ist...
--- Ende Zitat ---
Korrekt.

--- Zitat ---Nehmen wir die Beispiele mit dem Schritt auf weichem Gras oder dem Atmen. Eure Einschätzung beruht auf menschlicher - nämlich eurer eigenen - Sinneswahrnehmung. Elfen z.B. haben traditionell sehr scharfe Sinne und von Tieren brauchen wir erst gar nicht anfangen. Wer sagt, dass die das nicht hören? Fragt mal einen Hundebesitzer...
--- Ende Zitat ---
In völliger Dunkelheit findet sich auch ein Hund kaum zurecht - meiner war in der Nacht draußen immer sehr angespannt und eher desorientiert.  ;) Bei Katzen/Eulen/etc. ist es auch wieder eine Kombination aus Hören/Sehen/Riechen. Gerade Tier verlassen sich nie auf nur einen Sinn. Stichwort "Tasthaare".

So vom Konsens her haben Elfen halt scharfe Sinne im Vergleich zu Menschen. Von Tieren sind sie immer noch weit entfernt.

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