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[D&D 5e] Regelfragen

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nobody@home:

--- Zitat von: Wonko am 21.06.2022 | 13:29 ---Volo's Guide to Monsters: "Any effect that cures disease kills all rot grubs infesting the target." Klingt für mich so, als würden die Biester bei Immunität gegen Krankheiten überhaupt keinen Schaden machen. Das Äußerste wären irgendwie 1 Punkt Schaden pro Made, aber das halte ich schon für eine fragwürdige Interpretation. Den Schwarm an sich "beendet" das natürlich nicht, er hat halt nur auf die Kreatur keine Wirkung mehr.

--- Ende Zitat ---

Wäre halt die Frage, ob ein Effekt, der dafür sorgt, daß Krankheiten sich normalerweise gar nicht erst manifestieren (Immunität) auch gleich als aktive Heilung zählen soll. Bei realen Schutzimpfungen spritzen sie einem ja auch nicht einfach nur die sonst zur Behandlung verwendeten Medikamente... :think:

(Oder noch anders gefragt: Sind die Maden nun eine "Krankheit" im regeltechnischen Sinne, oder werden sie nur von geeigneten Behandlungsmethoden als Kollateralschaden miterledigt, weil's nun mal irgendeinen "Gegenzauber" gebraucht hat?)

Wonko:
Immunität gegen Krankheiten ist aber keine Schutzimpfung, sondern ein mystischer Effekt. Ich will mir weder als Spieler noch als Spielleiter Gedanken über Spike-Proteine machen, deshalb halte ich es einfach. Dass Immunität gleichbedeutend mit Heilung ist, ist in gewissem Maße offen für Interpretation, aber meiner Meinung nach sehr vernünftig.

Wenn eine Person einen Schnupfen hat und danach irgendwie immun gegen Krankheiten wird, verschwindet der Schnupfen.

Ich stimme zu, dass die Behandlung der Maden als Krankheit irgendwie unbefriedigend ist, aber das ist ein Designproblem bei den Maden und hat mit der hier gestellten Frage nichts zu tun.

Tudor the Traveller:
Also rein RAW würde ich sagen, ist Immunität irrelevant, da es nicht das tut, was bei den Maden geschrieben ist: es ist kein "Effekt, der Krankheiten kuriert". Und die Maden sind keine als solche definierte Krankheit.

Man kann hier natürlich ein Ruling ansetzen und es großzügig interpretieren. Oder man belässt es einfach bei isso.

Blechpirat:
Weil wir das eben nicht klären konnten, bitte ich euch mal um eure Hilfe:

Ein Monster wie ein Aboleth hat einen Haufen Actions + Multiattack.

Ich deute das so, dass er als Multiattack 3 tentacle attacks hat. Damit wäre seine Action verbraucht. Oder hat er dann noch die anderen Actions (Tail/Enslave)? Wenn ich recht habe, warum sollte das Ding jemals einen Tail-Attack machen?

(Legendary Actions kommen noch dazu, aber das steht ja dabei, wann die zu machen sind).

Gleichartige Frage beim Legacy Myrmidon. Zündet der Lightning Strike auch, wenn das Monster seine Multiattack macht und den ersten Angriff trifft oder muss es sich vorher entscheiden, dass es nicht Multiattack, sondern Lightning Strike macht?

Das müsste ja irgendwo stehen, z.B. im MM... aber ich kann keine klare Regel finden.

Colgrevance:
Aboleth: Die Tail Attack ist doch explizit eine der Optionen bei den Legendary Actions und braucht daher natürlich auch die Werte. Als Standardaktion macht tatsächlich die Multiattack mit drei Tentakel (auch da steht explizit bei Multiattack dabei, dass sich das nur auf die Tentakel bezieht) mehr Sinn. Ich schätze, die Tail Attack steht vor allem der Systematik wegen im Bereich der Aktionen (theoretisch könnte sie ja auch anstelle der Tentakelangriffe zum Einsatz kommen). Beim Einsatz von Enslave müsste der Aboleth in der Tat auf eine andere Attacke verzichten, dafür sind die Effekte aber evtl. in bestimmten Situationen sinnvoller als einfach HP runterzukoppen.

Dein Myrmidon-Link geht leider auf D&D Beyond, da habe ich keinen Zugriff.

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