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[D&D 5e] Regelfragen

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Arldwulf:
Ich denke man muss sich da auch keine großen Sorgen um das Balancing machen. Einen Zaubergrad weiter gibt es schon solche Sachen wie Gedankenlesen und Unsichtbarkeit - wer seinen Schurken von einem Unsichtbarem Diener schon nutzlos gemacht sieht sollte besser nicht darauf schauen was die Zauberliste sonst noch so hergibt.

Und es gibt halt viele Möglichkeiten etwas mitzuteilen. Beispielsweise könnte der Diener fraglos auf einem Fest einen Tisch decken wenn ich ihm sage: "Hole aus meinem Gepäck genug Teller für alle Gäste".

Was es ein wenig fragwürdig macht warum er dies nicht können sollte wenn die "Gäste" im Nebenraum sind und ich in Wirklichkeit nur wissen will wie viele Teller er holen würde.

Natürlich kann man so etwas immer per Spielleiterentscheid einschränken. Aber wenn die Einschränkung so heftig ist, dass nicht mal mehr die explizit genannten Beispiele funktionieren ist es vielleicht einfacher dem Spieler zu sagen man möchte nicht das er den Zauber nimmt.

Ich meine: Wie macht ein unsichtbarer Diener z.B. die Küche sauber ohne zu wissen was es in dieser Küche gibt und wo Schmutz ist? Es würde den Zauber einfach komplett sinnlos machen wenn der Magiewirker dabei stehen muss und jeden Schritt erklären muss.

Und es gibt halt viele Dinge welche man mit der "mein unsichtbarer Diener zeigt mir per Klopfzeichen wie viele Personen im Nebenraum sind" Taktik nicht erfährt. Die Falle auf dem Boden. Ob die Hälfte dieser Personen Geiseln sind. Um nur mal zwei offensichtliche Beispiele zu nennen. Ein Schurke wird immer besser sein. Jeder Spielercharakter wird besser sein darin sich ein Bild von dem Raum zu machen. Selbst ein kleiner Rattenfamiliar ist wesentlich besser darin. Das ganze ist nichts was irgendwie overpowered ist und deshalb zwingend angepasst werden müsste, zumindest nicht dermaßen extrem das es plötzlich zu Mage Hand mutiert.

Und auch was das "der Beschwörer gibt alles nötige mit" angeht, muss man halt sagen: Davon steht im Zauber nichts. Auch einem normalem menschlichem Diener würde man nicht alles mitgeben müssen. Man kann dies so ausfluffen, aber RAW reicht es schlichtweg dem Diener zu sagen er soll z.B. die Teller abwaschen. Ohne ihm zu erklären zu müssen wo der Wasserhahn ist und wie man Waschlappen benutzt. Es gibt auch kein "wenn der Magiewirker nicht weiß wie man Knöpfe annäht weiß es der Diener auch nicht". Sondern schlicht die Aussage, dass der Diener sowas kann.

Antariuk:

--- Zitat von: Arldwulf am  2.10.2018 | 18:09 ---Ich denke man muss sich da auch keine großen Sorgen um das Balancing machen. Einen Zaubergrad weiter gibt es schon solche Sachen wie Gedankenlesen und Unsichtbarkeit - wer seinen Schurken von einem Unsichtbarem Diener schon nutzlos gemacht sieht sollte besser nicht darauf schauen was die Zauberliste sonst noch so hergibt.
--- Ende Zitat ---

Whataboutism ("Andere Spells sind auch so!") finde ich nicht hilfreich. Dann brauchen wir nie wieder über Spells reden weil es immer irgendwo die krasse Ausnahme oder ein abgefahrenes Effektniveau gibt. Wir reden hier immerhin von einem Level-1 Spell. Der vergleichende Blick auf andere Spells dieses Levels lässt für einige hier eben nicht den Schluss zu, dass die Verwendung von Unseen Servant als Scout und Kartenzeichner im Sinne des Erfinders ist.



--- Zitat von: Arldwulf am  2.10.2018 | 18:09 ---Natürlich kann man so etwas immer per Spielleiterentscheid einschränken. Aber wenn die Einschränkung so heftig ist, dass nicht mal mehr die explizit genannten Beispiele funktionieren ist es vielleicht einfacher dem Spieler zu sagen man möchte nicht das er den Zauber nimmt.
--- Ende Zitat ---

Wer hier möchte denn die expliziten Beispiele nicht funktionieren lassen?


--- Zitat von: Arldwulf am  2.10.2018 | 18:09 ---Und es gibt halt viele Dinge welche man mit der "mein unsichtbarer Diener zeigt mir per Klopfzeichen wie viele Personen im Nebenraum sind" Taktik nicht erfährt. Die Falle auf dem Boden. Ob die Hälfte dieser Personen Geiseln sind. Um nur mal zwei offensichtliche Beispiele zu nennen. Ein Schurke wird immer besser sein. Jeder Spielercharakter wird besser sein darin sich ein Bild von dem Raum zu machen. Selbst ein kleiner Rattenfamiliar ist wesentlich besser darin. Das ganze ist nichts was irgendwie overpowered ist und deshalb zwingend angepasst werden müsste, zumindest nicht dermaßen extrem das es plötzlich zu Mage Hand mutiert.

--- Ende Zitat ---

Das stimmt. Die Klopfzeichen finde auch eine coole Idee, aber selbst da ist dann die Frage: wie viel und wie gut sieht der Unseen Servant eigentlich? Ich als SL würde ganz offensichtliche Dinge und Kreaturen durchaus auf diese Weise erfassbar machen, und dann bleibt eben die von dir schon genannte Restunsicherheit. Aber ob alle Spieler damit dann einverstanden sind? Denke das bleibt eine Gruppenfrage.


--- Zitat von: Arldwulf am  2.10.2018 | 18:09 ---Und auch was das "der Beschwörer gibt alles nötige mit" angeht, muss man halt sagen: Davon steht im Zauber nichts. Auch einem normalem menschlichem Diener würde man nicht alles mitgeben müssen. Man kann dies so ausfluffen, aber RAW reicht es schlichtweg dem Diener zu sagen er soll z.B. die Teller abwaschen. Ohne ihm zu erklären zu müssen wo der Wasserhahn ist und wie man Waschlappen benutzt.

--- Ende Zitat ---

Da bin ich ganz bei dir. Es wäre auch lächerlich, wenn man jeden Spell so kleinteilig aufdröseln müsste, weil dann können wir auch gleich das 3.5 Player's Handbook rausholen >;D

Sphinx:
Völlig richtig, wer wergen diesem Zauber angst vor Balancing hat sollte ein System wählen was nicht so viele Power Fantasy Möglichkeiten bietet.

Das ist ehr das Anwalt Spielen. Wie ist das Gesetz...ohh der Zauber genau zu verstehen :)
Wenn ich denke Geschirr Abwaschen denke ich ja auch nicht drüber nach wie ich das mache, ich tu es einfach. Evtl. ist dieses Unterbewuste Wissen das was der Magier seinem Diener mitgibt. Heißt dann aber auch er kann ihm mitgeben eine einfache Skitze anzufertigen.
Aber dann kommt man wieder auf die Frage zurück ob der Servant in der Lage ist Dinge wahrzunehmen. Und oder wie nimmt er sie war? Putzen ist ein schönes Beispiel wo er ohne Wahrnehmung wohl nicht sonderlich gut wäre.
Auf der anderen Seite steht dort im Zauber ja das er Formlos ist. Evtl. umwarbet das Energiefeld das zu Reinigende einfach und Zaubert den Dreck weg. Und was als Dreck zu verstehen ist wurde wieder unterbewusst vom Magier mit dem Befehl mitgegeben.

Ok genug ich sollte aufhören und lieber unseren nächsten Spieltermin vorbereiten als mich mit Gedankenspielen abzulenken :)

Christian:
Nuja, vielleicht hat der Unseen Servant einfach selbst ein paar Cantrips dafür, wie Prestidigitation oder Mending, auch wenn das nicht explizit in der Zauberbeschreibung drinsteht.

Dioto:
@Arldwulf

Verdrehe hier keine Worte! Niemand hat behauptet, dass der Servant zu jeder Zeit vom Befehlsgeber unter Beobachtung stehen muss, damit er seine repetetiven Aufgaben erledigt. Ich sehe kein Problem darin, wenn der Unseen Servant den Befehl zum Teller waschen bekommt und der Magier in einen Raum nebenan geht. Das was du hier möchtest ist jedoch eine denkende Kreatur und das ist der Unseen Servant einfach nicht. Da kannst du noch so häufig mit deiner "what a human servant could do"-Regelpassage ankommen, welche auch nur Beispiele für Befehle ala Bewegung + Interaktion beinhaltet, und gleichzeitig alle anderen Einschränkungen vergessen.

EDIT: Übrigens werden die Befehle nicht verbal gegeben, sondern mental während einer Bonus Action. Damit "programmierst" du den Unseen Servant gleichzeitig für seine Interaktion (Teller waschen, flicken, kehren, ...).
EDIT2: Meiner Meinung nach nimmt der Servant von seiner Umgebung nichts wahr. Die "Programmierung" ist einfach so gut, dass er keine groben Fehler während seinen Aktionen macht und nicht vor Wände läuft (es sei denn, der Befehlsgeber weiß es nicht besser, z.B. unbekannter Raum, verlegter Gegenstand, ...).

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