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Ravenloft done right....wie müsste man´s angehen?
Waldviech:
--- Zitat ---Der Nebel galt doch nur für die Fürsten oder? Die Helden konnten doch afaik problemlos zwischen den Domänen wechseln.
--- Ende Zitat ---
Jein. Die Fürsten können die Nebelbarriere auch dicht machen, so dass man ihre Domäne nicht verlassen kann. Und je nach Domäne kann das Rauskommen auch so eine haarige Angelegenheit werden (zumal einige Domänen ja auch nur über ziemlich obskure Nebelpfade erreichbar sind).
--- Zitat ---Mehr Austausch zwischen den Domänen.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich ähnlich - ab Besten würde mir, wie oben bereits angedeutet, gefallen, wenn es sozusagen eine Welt "zwischen" den Domänen gäbe. Mordent wäre dann z.b. Teil des (mal als Beispiel) Inselreiches Albionesse, genau wie Paridon (und andere Domänen, die "englisch" wirken ;) ). Sind die Domänen tatsächlich Teil einer größeren Welt, dann würden einige Dinge auch nicht mehr so bizarr eingeschrumpft wirken.
Die Nebel würden dann tatsächlich "nur" dazu dienen, die Fürsten in ihrem Hometurf einzusperren. Das Domänengrenzenschließen könnte in diesem Falle "nur" zeitweise möglich sein.
Skyrock:
--- Zitat von: alexandro am 22.10.2014 | 01:25 ---Die Fürsten einfacher umhauen können... jo, kann man machen. Allerdings ist es schwer dann adäquaten Ersatz zu schaffen (wen immer man dann an Strahds Stelle hinsetzt wird nur ein schwacher Ersatz sein...), daher fand ich den "Manchmal kommen sie wieder"-Ansatz eigentlich ziemlich clever.
--- Ende Zitat ---
Adäquater Ersatz #1: Schurke kehrt zurück, dieses Mal mit neuem Plan und neuer Schwäche.
Adäquater Ersatz #2: Der Sohn/die Tochter/der Geist des Schurken tritt auf den Plan!
Sind beides die klassischen Lösungen von Universal und Hammer Studios und damit goldrichtig für Ravenloft :) Nur umnietbar ohne Pet-NSC-Bonus müssen die Darklords erst mal sein...
Waldviech:
--- Zitat ---Sind beides die klassischen Lösungen von Universal und Hammer Studios und damit goldrichtig für Ravenloft
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Definitiv! Und bei Vampiren bietet sich natürlich an, dass einfach irgend ein debiler Satanist Blut in die vom letzten Umnieten übrig gebliebene Asche kippt. Funktioniert zuverlässig und es findet sich auch garantiert IMMER ein Trottel dafür. Geht im Übrigen auch immer hervorragend zusammen mit "Adäquater Ersatz 1".
Helden killen Strahd und reinigen Schloss Ravenloft vom Bösen, einige Zeit später eignen sich Schausteller Strahds Asche an, die achthundert Meilen weiter von möchtegernvampirischen Dämonenkultisten geklaut wird, die den ollen Strahd im Keller eines Mädcheninternats mit einem Blutritual wiedererwecken. Da Stradh nun wieder lebt, "plöpt" hier nun eine neue Domäne auf (oder besser gesagt: Das Umland des Internats wird zu Strahds Domäne) - die sich natürlich maßgeblich vom alten Barovia unterscheidet (welches seit dem Eingreifen der Helden ruhig und friedlich ohne das Böse leben kann).
Letzteres wäre im Übrigen auch so´n Punkt: Das Besiegen eines Darklords kann sich unter Umständen irgendwie nach Verarsche anfühlen, falls sich nach seinem Tod seine Domäne mit ihm in Nichts auflöst. ("Aber wir wollten doch die Dörfler retten!" "Tja, die waren eigentlich nicht wirklich echt. Jetzt, wo Graf Murx tot ist, sind auch sie wieder im Nebel verschwunden!" "Aha, schönen Dank auch....").
Rhylthar:
Eine Sache, aber das mag jeder anders sehen, die ich bei Ravenloft mochte, waren eben diese "unbesiegbaren" Darklords. Egal, ob sie nun Werte hatten, hier wurde eigentlich mit der D&D-Tradition, "Hat es Werte, kann man es töten!" gebrochen.
Für mich durchaus ein guter Ansatz; "Powers that be" a la Shadowrun müssen nicht zwangsweise was Schlechtes sein.
Conan der Barbier:
Da ich momentan eine größere Ravenloft-Kampagne nach D&D 3.5-Regeln in einer selbst erdachten Domäne laufen habe und das Setting sehr mag, gebe ich auch mal ein paar Spritzerchen Senf dazu ;D
--- Zitat von: Rhylthar ---Aber es macht eben einen fundamentalen Unterschied, ob die Gruppe von Zombies angegriffen wird oder von Zombies, die z. B. am Tag vorher noch die spielenden Kinder aus dem Dorf waren. Horror-Checks inbegriffen.
--- Ende Zitat ---
Kann ich so unterschreiben. Ich habe recht gute Erfahrungen damit gemacht, Gegnern ein Gesicht, einen Namen und eine Geschichte zu geben. Insbesondere trägt es auch zum Feeling bei, wenn der überwundene Feind so ganz böse nach dem Schwarzweiß-Prinzip auch wieder nicht war, sondern vielleicht unter einem Fluch stand, gezwungen wurde oder Böses tat, um seine sterbenskranke Großmutter (tm) zu retten. Stichwort Personal Horror.
--- Zitat von: Rhylthar ---Ansonsten habe ich für mich beschlossen, dass wenn ich Ravenloft mit dem (A)D&D-System bespiele, es höchstens bis zum Mid-Level-Bereich funktioniert. Und ich es nur ab und an als Abstecher nutzen kann (kurze Kampagne/Abfolge von Abenteuern), denn Horror ist imho etwas, was sich auch schnell abnutzen kann.
--- Ende Zitat ---
Bei mir geht's relativ langsam voran mit den Leveln, insofern habe ich das Problem noch nicht. Allerdings würde ich auch vermuten, dass D&D auf hohen Leveln die Aufrechterhaltung des Horrorfeelings zumindest stark erschwert. Für Hochlevel-Kampagnen habe ich andere Welten im Ärmel 8)
Was den Kampagnenmodus angeht, habe ich bislang bei ca. einem knappen Jahr RL-Spielzeit gesamt den Eindruck, dass die Luft noch nicht raus ist. Ob sich das weiterhin aufrecht erhalten lässt, wird die Zukunft weisen... einfach ist es sicherlich nicht, da gebe ich dir völlig recht.
--- Zitat von: Waldviech ---
--- Zitat ---Mehr Austausch zwischen den Domänen
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Sehe ich ähnlich - ab Besten würde mir, wie oben bereits angedeutet, gefallen, wenn es sozusagen eine Welt "zwischen" den Domänen gäbe. Mordent wäre dann z.b. Teil des (mal als Beispiel) Inselreiches Albionesse, genau wie Paridon (und andere Domänen, die "englisch" wirken ;) ). Sind die Domänen tatsächlich Teil einer größeren Welt, dann würden einige Dinge auch nicht mehr so bizarr eingeschrumpft wirken.
Die Nebel würden dann tatsächlich "nur" dazu dienen, die Fürsten in ihrem Hometurf einzusperren. Das Domänengrenzenschließen könnte in diesem Falle "nur" zeitweise möglich sein.
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Ich habe es in meiner Kampagne so gemacht, dass das "Schließen" der Domänengrenzen den ohnehin schon eingeschränkten Wechsel zwischen den Domänen noch riskanter bzw. ohne kundige Vistani-Führer recht tödlich macht. Außerdem habe ich "verborgene" Verbindungen zwischen Domänen eingebaut, die aber erst einmal entdeckt werden wollen - von den jeweiligen "Besitzern" mal abgesehen, die man irgendwie davon überzeugen muss, dass es eine gute Idee wäre, ein paar dahergelaufene Weltenretter auf ihrem persönlichen Pfad wandern zu lassen.
--- Zitat von: Skyrock ---Adäquater Ersatz #1: Schurke kehrt zurück, dieses Mal mit neuem Plan und neuer Schwäche.
--- Ende Zitat ---
Hierzu ist mein Kunstgriff, dass ich a) mehrere konkurrierende Erzschurken eingeführt (ich weiß, ich weiß, das eigentliche Setting kennt jeweils EINEN Lord in einer Domäne, aber hey... es ist meine Kampagne ;D) und b) in leichter Abwandlung dieses Vorschlags schon zweimal das Prinzip "schwerst angeschlagener Schurke kehrt erfahrener und mit selbem Plan, aber neuen Tricks/Verbündeten/Ausrüstung zurück" angewendet habe. Und ich hatte nicht den Eindruck, dass die Spieler gegähnt hätten. Sie wirkten eher motiviert für die nächste Begegnung :)
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