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Idee: sterbende Götter fallen vom Himmel

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Slayn:

--- Zitat von: Rumspielstilziel am  1.11.2014 | 11:22 ---Das ist der eine Aspekt. Der andere, der mich mehr interessiert: Gäbe es beobachtbare Auswirkungen auf die Umwelt? Klar, in einem wissenschaftlichen Setting würde man nicht merken, wenn die Zeit langsamer oder unregelmäßig vergeht, solange man ihr unterworfen ist ... aber in einem Fantasy-Kontext? Würde alles langsamer oder schneller Altern? Ersteres könnte ja wie ein Segen erscheinen, aber zum Fluch werden, wenn Beispielsweise die ganze Landwirtschaft vor die Hunde geht, weil die Feldfrüchte nicht mehr vor dem Winter reifen ...
--- Ende Zitat ---

Wiederum Golarion: Schau dir mal das Konzept der "Ersten Welt" an. Das war der erste Versuch der Götter einen Kosmos zu schaffen und er ist, naja, unfertig weil die Verteilung der Aspekte und Teilaspekte noch nicht klar war. (Sprich: ich bin der Gott des Feuers! Nein ich! Und ich die Götting der Flammen! Ergebnis: Keine brauchbare Physik, da unterschiedliche grundlegende Naturgesetze).

Der siechende Tod eines Gottes konnte einfach dazu führen das kausale Zusammenhänge nicht mehr klappen und somit Naturgesetze aufhören zu funktionieren, etwa indem die Entropie "zeitweise" ausfällt und Teilchen halt mal zerfallen und mal nicht ...

Suro:
Die Craft Sequence von Max Gladstone beschäftigt sich viel mit toten Göttern, auch wenn die nirgendwo hinfallen (damit geht meine Antwort hier etwas am Thema vorbei). In diesem Setting zeichnen sich Götter hauptsächlich durch "Verträge" aus, die sie mit ihren "Glaubenden", Nationen und anderen Göttern geschlossen haben. Wenn die Götter sterben, müssen die Verpflichtungen, die die Götter erfüllt werden, und die Ansprüche, die ihre "Gläubiger" haben aufgeteilt werden (im zweiten Teil muss etwa die Wasserversorgung einer Wüstenstadt mago-mechanisch gelöst werden, da die Götter, die das erledigt haben getötet wurden). Das führt tatsächlich zu allerhand juristischen Prozessen bei denen die "Craftsmen" auftreten - die titelgebenden Magier/Anwälte, die in einem großen Krieg den großteil der Götter ausgelöscht haben.
Insgesamt eine schöne Reihe (finde ich).

Ifram:
Sterbende Götter statt toter Götter wäre meine erst greifbare Assoziation.
Ihre Macht schrumpft, in absehbarer Zeit wird sie erloschen sein. Bis es soweit ist, wandeln die Sterbenden unter den Sterblichen.
Vielleicht werden sie passiv-weissagerisch auf ihre letzten Tage und enthüllen göttliche Mysterien? Vielleicht versuchen sie, anderen sterbenden Göttern die Lebenskraft zu rauben? Vielleicht reicht auch die Lebenskraft der Sterblichen, d.h. wenn man genug davon an sich nimmt? Vielleicht versuchen sie, Mittel zu sammeln, sich ihren Platz im Pantheon (...) zurück zu erobern?
Steckt sicher Potential drin und wurde vermutlich bereits zigfach aufgegriffen, wenn mir auch gerade keine Quelle einfällt  ;D

K3rb3r0s:
Also meine spontanen Ideen wären folgende.

Warum sind die Götter gestorben, da kommt für mich eigentlich nur Verrat in Frage. Wollte jemand den vorausgesagten Weltuntergang verhindern? Ein mächtiger Priester, Magier, Halbgott, Diener der Götter oder eine Lebensgöttin hätten überzeugende Motive.

Ausschlachten der Leichen, auf jeden Fall. Auch gefälschte Reliquien sind ja denkbar, wer kann so was schon kontrollieren.

Was ist aber mit den Waffen der Götter und oder deren Tieren?
Die Kontrolle über den Kerberos zu gewinnen könnte die eigene Machtposition auf der Welt doch erheblich verbessern.

Edvard Elch:
Der Gott der Zeit liegt im Sterben? Die Zeit läuft nicht mehr linear, es kann ständig passieren, dass Dinge, die chronologisch eigentlich später passieren müssten, in der Zukunft stattfinden. Viel Spaß dabei, in der Zukunft dein jüngeres Selbst zu erschießen, während es dabei ist, euer Vater zu werden.

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