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Idee: sterbende Götter fallen vom Himmel

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Mr Grudenko:

--- Zitat von: Fantomas am  1.11.2014 | 19:49 ---aber de facto hat er seinen Vater gegen dessen Willen ins Reich der Toten geschickt

--- Ende Zitat ---

Da fällt mir eine weitere Erklärung ein, warum Götter vom Himmel fallen: Opa Gott ist aus dem Altersheim abgehauen und drischt erst mal mit dem Krückstock um sich  ~;D

Yerho:
Warum so kompliziert? Es war einfach Pfusch am Bau und jetzt ist der Olymp unten offen ...

GustavGuns:
Die Sache mit dem Königsmord als Thronfolgelösung stimmt natürlich, das wird gern mal gemacht - ist ja bei den Sumerern/Babyloniern ebenso, Marduk ist ja auch Tiamat ihr Kleiner. Ich sag' ja bloß, die sind dann der neue König, nicht der Gott des Königsmordes. War aber nur Quatsch, sowas gibt's natürlich. Heil Eris, alles Heil Discordia~

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Rumspielstilziel am  1.11.2014 | 11:06 ---Führt etwas vom Thema weg, aber: Was wäre dann mit siechenden Göttern? Wenn die Zeit mit Chronos Tod einfach aufhört, wäre das ja nicht besonders interessant, aber was ist, wenn die Zeit im Sterben liegt ...?
--- Ende Zitat ---
Chronos Tod:
Es könnte so etwas sein wie "Und täglich grüßt das Murmeltier."

Oder alles altert einfach langsamer.

Der Tod von Hades erinnert mich an das eine Scheibenwelt-Computerespiel, wo TOD Urlaub nimmt und die Seelen der Toten daraufhin nicht ihre Leichname verlassen.

Interessant könnte auch noch sein: Die Essenz, die den Gott ausgemacht hat, lebt in seinem Leichnam weiter. Das heißt, in der Nähe des Leichnams funktioniert noch alles normal. Und je weiter man sich davon entfernt, desto weniger ist vom göttlichen Einfluss zu spüren. - Das führt dann halt auch dazu, dass der Gott ausgeschlachtet wird und sich wohlhabende Leute/Staaten einen Teil des göttlichen Leichnams sichern.

Skele-Surtur:
"Fallen vom Himmel" war erstmal als Metapher gedacht. Ich habe mir das mehr so vorgestellt, dass Götter, die in einer metaphysischen Welt, einer Parallelwelt, wenn man so will, "leben", im Augenblick ihres Todes auf die materielle Welt "planeshiften" und dort zu Boden fallen. Ihre körperliche Form waren in meinem Kopfkino schon titanisch und können natürlich ein gewisses Maß an Zerstörung mit sich bringen, aber sie würden nicht wie Asteoriden auf die Erde krachen und riesige Krater reißen.

Die Naturgesetze würde ich gerne mal in Kraft lassen, aber vielleicht hören gewisse "göttliche Wunder" auf, zu funktionieren. Man könnte argumentieren, dass bestimmte Bereiche "automatisiert" weiter laufen. Der Sonnengott hat die Sonne an den Himmel gehängt, aber die läuft auch erstmal ohne ihn weiter. Natürlich kümmert sich jetzt niemand mehr drum, wenn mal was schief geht. Also sollte eine kosmische Kraft (was auch immer da jetzt noch übrig sein mag) anfängt mit den Naturgewalten herumzupfuschen, ist kein Gott mehr da, der das wieder in Ordnung bringt.

Das mit Rippers und denen, die das Fleisch der Götter essen, schwirrte schon diffus in meinem Hirn herum, aber es hat sich noch nichts ausgereiftes in meinem Oberstübchen daraus zusammengebraut.

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