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D&D5 - Smalltalk

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Rhylthar:
Wird vielleicht nicht immer ganz deutlich, aber ich rde eigentlich von 2 Sachen:

1. Eine reine Übersetzung der SRD (mit oder/ohne Setting) sehe ich als nicht rentabel an. Lediglich AiMe würde ich eine Chance einräumen, wenn man es mitübersetzt.
2. Eine Übersetzung der Core-Books (mit Lizenz) würde ich auch nicht machen wollen als Verlag. a) Mache ich mir Konkurrenz im eigenen Haus und b) gibt es dort draussen die schweigende Masse, die nicht bereit wäre, 150,00 € (konservativ gerechnet) für einen Systemwechsel innerhalb von D&D auszugeben, wenn sich andere Systeme (auf deutsch) schon etabliert haben.

Ginster:

--- Zitat von: Rhylthar am 11.02.2017 | 09:16 ---Wird vielleicht nicht immer ganz deutlich, aber ich rde eigentlich von 2 Sachen:

1. Eine reine Übersetzung der SRD (mit oder/ohne Setting) sehe ich als nicht rentabel an. Lediglich AiMe würde ich eine Chance einräumen, wenn man es mitübersetzt.
2. Eine Übersetzung der Core-Books (mit Lizenz) würde ich auch nicht machen wollen als Verlag. a) Mache ich mir Konkurrenz im eigenen Haus und b) gibt es dort draussen die schweigende Masse, die nicht bereit wäre, 150,00 € (konservativ gerechnet) für einen Systemwechsel innerhalb von D&D auszugeben, wenn sich andere Systeme (auf deutsch) schon etabliert haben.

--- Ende Zitat ---

2. Aber a) die "Konkurrenz" holt man sich doch auch mit Héros&Dragons ins Haus. Wo genau ist denn der Unterschied?

und zu b) : die englischprachige Welt hat sich zu beträchtlichen Teilen von PF abgewandt, um 5e zu spielen (und zu kaufen). Warum sollte so etwas im deutschsprachigen Raum nicht funktionieren? Fantasy ist auch nicht gleich Fantasy. D&D-Spieler im weitesten Sinne werden wahrscheinlich nicht zu DSA wechseln und auch nicht zu 13th Age (leider). Zu einer deutschen Version der 5. noch am ehesten.

Rhylthar:
Héros&Dragons ist für mich ein abgeschlossenes Projekt, quasi einmalig durchgeführt und damit für mich keine wirklich Konkurrenz zu fortlaufenden Sachen (würde es jetzt nicht Liebhaberstück nennen, aber es geht schon in die Richtung).

Es wurde auch schon gesagt, dass in eine Lizenz von WotC nicht mehr wirklich Vertrauen herrscht. Bei den Strömen, wer von wo wohin gewandert ist, bin ich mir unsicher. Die letzten Zahlen der Orr Group sprechen von stabilden Pathfinderzahlen bei steigenden D&D 5E-Werten. Mehrfachnennungen waren möglich, also könnte es auch gut sein, dass einfach beides gespielt wird. Und so einen Markt sehe ich in Deutschland nicht (denn ich bin kein Maßstab ;) ).

Justior:
Also mE nach wird D&D in Deutschand schon viel gespielt. Vor allem die 5e. Wie auch schon angesprochen wurde ist es mit der englischen Version ja quasi schon etabliert. Also ich würde mir die Corebücher zum Beispiel nicht noch einmal auf Deutsch kaufen. Und dann nur Abenteuer, Quellenbücher etc. zu übersetzen ist meiner Meinung nach auch unsinnig. Ich vermute mal, das geht Vielen ähnlich.
Was ich allerdings nicht einschätzen kann sind die Neukäufe. Wie viele Leute würden mit der 5E beginnen, wenn es sie auf Deutsch gäbe? Damit meine ich sowohl Menschen, die noch kein System für Fantasy besitzen oder gar noch nie Pen & Paper gespielt haben, als auch Leute, die einfach aus Interesse das System wechseln. In meinem Bekanntenkreis kenne ich viele, die mehrere Systeme, auch in ähnlichen Settings, zumindest mal ausprobiert haben, daher halte ich das für nicht allzu unwahrscheinlich.

Feuersänger:
Ich denke, das Argument mit der Lizenz-Unsicherheit leuchtet ein. WotC hat schon mal demonstriert, dass sie ohne (öffentlich) nachvollziehbare Gründe Lizenzen von heute auf morgen zu kassieren imstande sind.
Weiss jemand, ob F&S damals seine Bestände noch abverkaufen konnte, oder musste da was eingestampft werden?

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