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| Wellentänzer:
Ah, okay. Danke für die schnelle Antwort. Verstehe, was Du meinst. Wenn man D&D storytellig spielt, kann man sowas handwedeln. Das würde sich mit dem Stil der meisten Gruppen beißen, aber Ihr seid ja nicht "die meisten Gruppen" und bekommt das bestimmt wunderbar hin :-) |
| nobody@home:
--- Zitat von: Wellentänzer am 26.03.2018 | 20:32 ---Bei D&D? Ernsthaft? Nun bin ich aber neugierig. Wieso sollte man das tun? Für mich ist das ein wesentlicher Teil des Spiels. --- Ende Zitat --- Da würde mich mal interessieren, in welchem Sinne eigentlich "wesentlich". Ich meine, aus meiner Sicht ist das Hauptproblem mit magischer Heilung in D&D klassischerweise ja gerade, daß man sie anscheinend dauernd braucht, weil selbst die kampferprobtesten Superhelden in den besten Rüstungen nie gelernt haben, wie man sich einfach mal duckt, und entsprechend von ihren Gegnern immer noch verhackstückt werden (und dann zwecks Aufladen des Trefferpunktakkus wieder an die Klerikerstation gehängt werden müssen) wie blutige Anfänger... Und selbst davon mal abgesehen: wenn ich ständig Heilung brauche, dann läuft die eben schnell mit unter Alltagslogistik wie andere schöne Sachen wie Pfeile, Lampenöl, und eiserne Rationen auch. Die kann man nun interessant finden...na ja, oder eben auch nicht. |
| Crimson King:
Kämpfe waren schon immer ein wesentlicher Teil des Spiels und magische oder quasimagische Heilung war schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Kampfmechanik. |
| Rhylthar:
Man braucht in D&D 5E nicht ständig Heilung aus externen Quellen; die Rast-Mechanik hat dies sehr entschärft. Aber zum Spiel D&D gehört es dazu, verwundet zu werden. Die Mechanik bildet Verletzungen auf verschiedenste Art und Weise ab, auch die Stärke der Verletzungen. Wenn ein Lvl 20 Fighter 10 HP Damage bekommt, ist das quasi ein Kratzer. Den Stufe 1 Fighter bringt es an den Rand des Todes. |
| nobody@home:
--- Zitat von: Rhylthar am 26.03.2018 | 21:17 ---Man braucht in D&D 5E nicht ständig Heilung aus externen Quellen; die Rast-Mechanik hat dies sehr entschärft. Aber zum Spiel D&D gehört es dazu, verwundet zu werden. Die Mechanik bildet Verletzungen auf verschiedenste Art und Weise ab, auch die Stärke der Verletzungen. Wenn ein Lvl 20 Fighter 10 HP Damage bekommt, ist das quasi ein Kratzer. Den Stufe 1 Fighter bringt es an den Rand des Todes. --- Ende Zitat --- Und der exakt selbe Heilzauber, der den schwerverletzten Kämpfer der 1. Stufe voll wiederherstellt, reicht bei dem der 20. gerade mal für einen Kratzer... ;) Trefferpunktsysteme haben ja ihre unbestrittenen Vorteile, aber spätestens bei den im Verlauf der Charakterentwicklung eskalierenden Trefferpunkten a la D&D und Verwandte führt der Versuch, näher zu hinterfragen, was die denn nun eigentlich konkret "abbilden", letztendlich doch, wenn schon nicht in den eigentlichen Wahnsinn, dann eben "nur" zu ständiger Kabbelei mit Leuten, die in diesem Punkt anderer Meinung sind. |
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