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D&D5 - Smalltalk
Rhylthar:
--- Zitat von: Sashael am 4.04.2015 | 20:14 ---Was ich persönlich auch störend finde, ist die Fokussierung auf Startlevel in den für 5E nutzbaren Abenteuern.
Murder in Baldurs Gate? Level 1-4.
Legacy of the Crystal Shard? Level 1-4/5.
Lost Mine of Phandelver? Level 1-5.
Also wenn man Bock hat, jedes dieser Abenteuer zu spielen, braucht man entweder jedesmal eine neue Gruppe SCs oder eine umfassende Systemmastery, um die Abenteuer an die Stärke der Gruppe anzupassen.
Irgendwie ... unbefriedigend.
--- Ende Zitat ---
Um nochmal auf das einzugehen (HotDQ habe ich mal rausgenommen):
Unbefriedigend ist, nach wie vor, für mich, dass man diese Abenteuer auch nicht mit selbstgebastelten adequat weiterspielen könnte, weil Hintergrundinformationen zu den entsprechenden Gebieten fehlen.
Jetzt wird irgendwer wieder sagen, man könne ja 2E, 3E, 4E Material nutzen und sich entsprechendes z. B. bei dndclassics.com besorgen, aber DAS halte ich für nicht sehr erstrebenswert.
Lasercleric:
--- Zitat von: Rhylthar am 7.04.2015 | 10:20 ---Unbefriedigend ist, nach wie vor, für mich, dass man diese Abenteuer auch nicht mit selbstgebastelten adequat weiterspielen könnte, weil Hintergrundinformationen zu den entsprechenden Gebieten fehlen.
Jetzt wird irgendwer wieder sagen, man könne ja 2E, 3E, 4E Material nutzen und sich entsprechendes z. B. bei dndclassics.com besorgen, aber DAS halte ich für nicht sehr erstrebenswert.
--- Ende Zitat ---
Kann es sein, dass Du eben nicht mit "selbstgebastelten", sondern mit "kanonischem" Hintergrund weiterspielen wollen würdest? ;) Aber Spaß beiseite: Mir fällt gerade kein früherer Band, der Baldur's Gate besser oder auch nur ähnlich ausführlich bespricht wie MiBG. Ähnlich verhält es sich hinsichtlich des Eiswindtals. Voll unterschreiben würde ich Deine Ausführungen im Hinblick auf HotDQ und RoT. Der FR-Hintergrund ist dort bis auf namedropping mE überhaupt nicht umgesetzt. Die Kampagne ist out-of-the-box eher blass (nicht nur wegen der weitgehend fehlenden Hintergrundbeschreibung, aber auch wegen der unsinnigen Story, der langweiligen setups und dummen/uninspirierten NPCs). Princes of the Apocalypse sieht da hingegen schon deutlich besser aus. Die Encounters-Auskopplung zeigt da ja deutlich in die Richtung der hauseigenen Abenteuer.
Was mich ja interessieren würde: wie haben es Kobold Press geschafft so daneben zu hauen.
Rhylthar:
--- Zitat ---Kann es sein, dass Du eben nicht mit "selbstgebastelten", sondern mit "kanonischem" Hintergrund weiterspielen wollen würdest? ;) Aber Spaß beiseite: Mir fällt gerade kein früherer Band, der Baldur's Gate besser oder auch nur ähnlich ausführlich bespricht wie MiBG. Ähnlich verhält es sich hinsichtlich des Eiswindtals.
--- Ende Zitat ---
Jein. ;)
"Kanonisch" ist das eine, aber es geht eben auch darum, über den Tellerrand des Abenteuers hinaus etwas anzubieten. Als Beispiel: Wenn ich mich recht erinnere, beginnt LotCS mit einer Karawane aus Luskan, welches auch sonst noch im Abenteuer eine Rolle spielt. Eine Weiterführung könnte durchaus nach Luskan führen...irgendwelche Infos dazu? In "The North: Guide to the Savage Frontier" hätte ich eben dies.
Wie Kobold Press es "versaut" hat? Ungenügende Infos von Seiten WotC bzw. zu wenig Kontrolle würde ich sagen.
Lasercleric:
Meine Kritik war vielleicht auch etwas übertrieben: die Grundsteine für eine tolle Kampagne sind ja alle da. Vieles ist aber eben nicht zu Ende gedacht oder schlichtweg unvollständig.
Rhylthar:
Das meine ich ja.
Ist ein bisschen wie die DUNGEON-APs; sie sind häufig gut, aber vollkommen losgelöst eben auch nicht das Wahre. Oder die Necromancer Games Sachen. Tolle Dinger, aber sie müssen eingebunden werden.
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