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D&D5 - Smalltalk
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caranfang:

--- Zitat von: aikar am 29.03.2023 | 13:30 ---Es zeigt primär, dass die klassischen Pen & Paper Rollenspieler für Hasbro als Zielgruppe kaum mehr eine Rolle spielen. Das hat sich auch nach dem OGL-Theater nicht geändert, sie wollten nur nicht, dass sich der Shitstorm möglicherweise auf andere Kundensegmente (und vor allem den Film) ausweitet.

--- Ende Zitat ---
Glaubst Du wirklich, dass sie dies alles erst seit dem OGL-Theater planen? Nein, das war schon vorher ihr Ziel, aber ohne die geplante OGL 2.0 sind die Auswirkungen für D&D weit weniger schlimm...
aikar:

--- Zitat von: caranfang am 29.03.2023 | 13:43 ---das war schon vorher ihr Ziel, aber ohne die geplante OGL 2.0 sind die Auswirkungen für D&D weit weniger schlimm...
--- Ende Zitat ---
Genau das wollte ich aussagen.
Ainor:

--- Zitat von: nobody@home am 29.03.2023 | 12:55 ---Wenn man sich genauer erinnert, war "Back to the Dungeon" auch schon das Motto der dritten Edition...und damit gleich der allerersten, die überhaupt auf dem Mist der Küstenzauberer selbst gewachsen ist. Zumindest in der Hinsicht sind sie also eigentlich nur konsequent. 8]

--- Ende Zitat ---

Ja, aber damals wurde das nicht weitreichend negativ im Sinne von: "Die machen das nur um uns digital kram zu verkaufen" aufgefasst.


--- Zitat von: Arldwulf am 29.03.2023 | 13:03 ---Gesagt ja. Nur hatte dort halt das Spiel, das eigentliche Regelwerk einen entgegengesetzten Weg beschritten, hin zu mehr Flexibilität und einem breiteren Spielfokus. Mit mehr Spielelementen und Regeländerungen die am Spieltisch Sinn ergeben (und als VTT schwierig umzusetzen sind)

Damals war natürlich dennoch ein VTT geplant, aber er kam nie. Was damals ja tragische Gründe hatte, aber auch vom Regelwerk her wesentlich schwieriger umzusetzen gewesen wäre ohne viel zu streichen.

--- Ende Zitat ---

Ich weiss das du diesen Aspekt gerne hervorhebst, aber bei den Kampfregeln gab es auch einen klaren Fokus auf Battlemaps (Distanzen in Feldern, beschränkte Reichweite) und balancierte taktische Kämpfe. Und meiner Erinnerung nach ging damals 90% der Diskussion und Kritik in diese Richtung. Stichwort videogamey. (Geht hier nicht darum ob das zutrifft. Nur dass damals viele gejammert haben. Aber so schlimm war es dann nicht.)


--- Zitat von: Raven Nash am 29.03.2023 | 13:08 ---Braucht aber nicht zwingend einen VTT - das CriticalRole-Prinzip: Kamera auf ein Battleboard richten, fertig. Als SL muss mich beim Kampf eh keiner sehen, also kann ich die Kamera einfach auf das richten, was wichtig ist.  ;)

--- Ende Zitat ---

Klar geht das. Aber es ist doch etwas einfacher digitale Battlemaps zu sammeln als Physische Bodenpläne. Insofern hat hier der VTT einen Vorteil. Es sei denn man hat einen Spieltisch mit Bildschirm.


--- Zitat von: Raven Nash am 29.03.2023 | 13:08 ---In der Pandemie-Zeit hat sich herausgestellt, dass virtuelles Würfeln länger dauert, als physisches. Insbesondere die Discord-Bots waren da nicht besonders effizient.

--- Ende Zitat ---

Kommt drauf an. Wir verwenden Rolz, das ist ziemlich effizient, insbeondere wenn viele Würfel gebraucht werden. Schlechte Software ist ja kein Naturgesetz.


--- Zitat von: tartex am 29.03.2023 | 13:26 ---Sie sollten doch lieber einen Spieltisch mit eingebauten Hologramm-Werfer anbieten.

Oder zumindest Unterstützung für AR-Brillen.

Wer nichts wagt, kann ja kaum scheitern...

--- Ende Zitat ---

Nach dem grossen Erfolg des Metaverse: das D&D Multiverse  ~;D
Arldwulf:

--- Zitat von: Ainor am 29.03.2023 | 14:16 --- Aber so schlimm war es dann nicht.)

--- Ende Zitat ---

Ich glaube mit Aussagen wie "schlimm" muss man ja auch jetzt bei der 5e vorsichtig sein, mit dem stärker auf die Core Story ausgelegtem Spiel hatte WotC schließlich großen Erfolg.

Es schränkt halt die Verwendbarkeit außerhalb dessen ein, sorgt für Designentscheidungen bei denen dann gesagt wird "naja, das Spiel ist aber dafür ausgelegt" (z.B. bei Kampfanzahl und dergleichen).

Die Gefahr dass bei neuen Regeln die Verwendbarkeit im VTT über die Verwendbarkeit am Spieltisch gestellt wird ist sicherlich vorhanden.

Aber am Ende gilt immer: wenn es sich verkauft und Spaß macht ist erstmal alles gut.
Zanji123:

--- Zitat von: tartex am 29.03.2023 | 12:26 ---Freu dich, dass es für Leute, die auf sowas Bock haben eine Nische gibt. Es wird wahrscheinlich auch nicht die Leute abholen, die mit dir die Spielvorlieben teilen, sondern einen anderen Teil des Publikums.

Meine Frage: würde es als GUI Lets-Plays (zum Anschauen, nicht zum Mitspielen) vielleicht verbessern? Ich persönlich höre bei sowas ja nur zu, aber Charakterbilder, die einer Stimme zugeordnet sind, helfen mir bei der Orientierung.

--- Ende Zitat ---

naja man verlegt das Hobby quasi wieder in die Online Welt ... und wenn OneD&D da jetzt seinen Fokus drauf legen wird, gibt's einige die davon halt abgehängt werden weil diese sich kein Equipment leisten können.

Aber selbst für die Online Runde wäre mir das schon "zu viel" Videospiel. Aber hey man sieht halt wo Hasbro den Spielern und Spielleitern das Geld aus der Tasche ziehen kann. Damit lässt sich halt mehr Geld machen als mit dem reinen Verkauf von Büchern. Mal abwarten wie das aufgenommen wird. Ich denke ja D&D wird weiterhin seinen großen Hype erleben solange die jetzt nicht mega mäßig was an den Regeln ändern, sodass ein Kampf OHNE den VTT nicht mehr möglich ist.
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