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D&D5 - Smalltalk
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AlucartDante:

--- Zitat von: Ainor am 19.04.2023 | 11:59 ---Naja, beruflich sind die SC Krieger und Zauberer...

--- Ende Zitat ---

Warum haben Sie dann Wissen Arkanes und Kriegskunst nur als Hobbyfertigkeit? Nein es gibt einen Übungsbonus für alles, worin die Helden geübt sind, von kriegern, zaubern zu Theologie. Aber der liegt anfangs eben nur bei 10%, so dass Druiden sich einfach nicht mit Natur auskennen und Kleriker nicht mit Religion. Also ich glaube da legt man sich einfach etwas zurecht, was so keinen Sinn ergibt. Rollenspiele haben nunmal ihre Stärken und Schwächen. Das ist eben eine Schwäche. DnD macht andere Sachen ja dafür auch sehr gut.
diogenes:
Druiden kennen sich (zu Anfang) nicht mit Natur aus *wo das Thema so speziell ist, dass man als SL würfeln lässt*. Ich neige eher dazu, zu schauen, hat jemand Proficiency. Wenn ja, weiß man Basiswissen automatisch, spezielleres nach Bauchgefühl mal mit mal ohne Würfel und nur bei sehr obskuren/plot-entscheidenden Fragen wird definitiv gewürfelt. Insbesondere auch, um in einer extremen Situation mal eben Wissen abzurufen. Ich sehe es so, dass D&D 5E eben sehr swingy ist und damit die Würfel einen großen Anteil daran haben, die Geschichte in eine oder eine andere Richtung zu lenken, und logischerweise gilt das auch für die Skills der Charaktere.
Raven Nash:
A5e erklärt es eigentlich so, dass die Klassen-Skills eben berufliches Wissen und Können widerspiegeln (ebenso wie die aus dem Background solches aus vergangenen Tagen). "Hobbies" kann man durch Training während der Downtime erlernen, wenn man die Zeit investieren will.
Gerade die Wissensfertigkeiten sind eine Sache, wo man als SL sagt: "OK, bis dahin weißt du das auch so. Ab hier wird's speziell, da musst du nachdenken (würfeln)."
In der Monstrous Menagerie hat jede Kreatur einen Eintrag, wo mit ansteigendem DC Informationen stehen, die man eben wissen kann. DC 10 sind relative Basics, DC 20 schon sehr spezielle Dinge wie Stärken oder Schwächen. Sind als Beispiele ziemlich gut.

Der Prof.-Bonus an sich ist eine Vereinfachung, da er ja vom Charakter-Level abhängt, nicht vom Level in der jeweiligen Klasse. Das fällt beim Multiclassing doch ins Gewicht. Der Level 8 Fighter, der nun ein Level Druide nimmt, hat sofort +4 auf Nature, obwohl er davor davon keine Ahnung hatte. Ist das logisch? Nein. Aber es vereinfacht viele Dinge.
Ainor:

--- Zitat von: AlucartDante am 20.04.2023 | 08:53 ---Warum haben Sie dann Wissen Arkanes und Kriegskunst nur als Hobbyfertigkeit?

--- Ende Zitat ---

Weil theoretisches und praktisches Wissen nicht dasselbe ist. Nur weil man ein guter Schütze ist kennt man sich nicht zwangsläufig in Militärgeschichte aus.


--- Zitat von: AlucartDante am 20.04.2023 | 08:53 ---Nein es gibt einen Übungsbonus für alles, worin die Helden geübt sind, von kriegern, zaubern zu Theologie. Aber der liegt anfangs eben nur bei 10%, so dass Druiden sich einfach nicht mit Natur auskennen und Kleriker nicht mit Religion. Also ich glaube da legt man sich einfach etwas zurecht, was so keinen Sinn ergibt.

--- Ende Zitat ---

"Your Intelligence (Religion) check measures your ability to recall lore about deities, rites and prayers, religious hierarchies, holy symbols, and the practices of secret cults."

Warum sollte sich der Kleriker besonders gut mit anderen Religionen auskennen ? Klar, man würde erwarten dass er seine eigene Religion kennt. Aber das ist ja nur ein kleiner Teil von dem was der Skill abdeckt. Wenn man das darstellen will und konsequent ist dann müssten die Skills viel kleinteiliger sein.

Es ist klar dass die Erwartungen was ein Skill auf Stufe 1 so bringen soll auseinandergehen (ich komme recht gut damit zurecht weil in meiner Vorstellung SCs erst auf Stufe 3-5 "erwachsen" sind). Und es ist richtig dass das is 5E recht wenig ist. Aber die 3E Variante wo jeder mittelstufige Magier führender Experte in sämtlichen Fächern ist finde ich deutlich alberner.
nobody@home:
Gerade bei Wissensfertigkeiten mache ich mir am wenigsten ins Hemd, wenn die tatsächlich mal funktionieren, weil ich dann als SL direkt die beste Möglichkeit habe, den Spielern interessante Informationen zu vermitteln und dann zu schauen, was sie mit denen anstellen. Der Witz vom Schön-planlos-herumwuseln-lassen hat schließlich schon so einen Bart, der liegt auf der Autobahn und sonnt sich.

Ach ja, und diesbezüglich:


--- Zitat von: Ainor am 20.04.2023 | 10:22 ---Warum sollte sich der Kleriker besonders gut mit anderen Religionen auskennen ?
--- Ende Zitat ---

Weil in D&D die anderen Götter real existieren! Sich mit denen und ihren Gefolgsleuten und -kreaturen gezielt und bewußt nicht auskennen zu wollen, wäre also bodenloser und sträflicher Leichtsinn!
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