Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D5 - Smalltalk
<< < (1701/1950) > >>
ThinkingOrc:
Hui das ist krass schlecht. Selbst für 10 GM.
Früher war der Save gegen Attributsschaden, oder? Könnte man das nicht einfach wieder so machen? Schaden ohne Save und den Save gegen Attributsschaden (1d2). Dann gibt's es unterschiedliche Preise, je nach Attribut?
Feuersänger:
Richtig, zB in 3E machte Gift im Allgemeinen Konsti-Schaden (manchmal auch andere Attribute). Das war dann tatsächlich sowas wie eine Todesspirale: einen Fort-Save verkackt, sinkt die CON, wodurch die weiteren Fort-Saves schlechtere Chancen haben, und so weiter bis es durchgetickt ist.
Und natürlich bedeutet CON-damage, dass das Gift umso effektiver ist je mehr Hit Dice das Ziel hat.
Das wollte man wohl in 5E alles nicht mehr. Darum halt eben nur noch den pimmeligen HP-Schaden.

Andererseits gibt es halt in 3E den Billigzauber Delay Poison, der lange wirkt und super effektiv gegen jede Art von Gift ist und damit quasi absoluter Pflichtstoff; never leave home without it. Denke mal der wird in 5E auch der Schere zum Opfer gefallen sein.
aikar:

--- Zitat von: BobMorane am 22.11.2023 | 09:53 ---Oder man nimmt das Talent Poisoner aus Tashas. Für 50GP 2+ Dosen Gift, die als Bonusaktion aufgetragen werden und 2W8 Schaden, bei einem RW von 14, machen. Nebenbei ignoriere Ich resitenz gegen Gift. Das könnte sich Lohnen.
--- Ende Zitat ---
Ja, den Weg ist der Schurke in unserer Gruppe gegangen. Das Basis-Gift hat eben nie jemand auch nur in Betracht gezogen.
ThinkingOrc:
Ich glaube das war auch irgendein Exloit für irgendeine Subclass. Weiß nicht ob es der Poisoner war.
Jeden Tag ein paar Flaschen Gift, die Verkaufen und nach nem Jahr nen Köngireich kaufen oder so ungefähr.
nobody@home:
Ein Stück weit mag wohl auch noch das alte "Gift benutzen nur die Bösen, und das seid ihr doch nicht!...oooder?"-Vorurteil mitschwingen. Ich meine mich noch dunkel zu erinnern, daß die Erlaubnis, Gift überhaupt zu verwenden, in AD&D1 noch direkt an die Klasse gekoppelt war -- der Assassine durfte natürlich, beim Rest der Auswahl bin ich mir schon wieder weniger sicher. Und natürlich war Gift auch in den Zeiten von "mach 'nen Rettungswurf oder beiß ins Gras" primär als Gefahr für SC gedacht, nicht als deren Werkzeug (was dann ja auch wieder den Rattenschwanz von Fragen nach sich ziehen würde, inwieweit eine Dosis, die einen Menschen oder Zwerg einigermaßen zuverlässig tötet, auf die diversesten Monster erstens überhaupt und zweitens wenn, dann wie stark wirkt...).

Ich gebe jedenfalls offen zu: normalerweise baue ich mir selbst schon rein von den Konzepten her eher keine Charaktere, die auf den Gedanken, routinemäßig ihre Waffen zu vergiften oder einem Feind ein paar Killertröpfchen ins Essen zu mischen, überhaupt kommen würden -- selbst wenn mal ein professioneller Meuchelmörder dabei sein sollte, dann wäre das mehr der Typ, der seine Waffen schon aus Berufsstolz sorgfältig und zum Auftrag passend auswählt und eben nicht gleich in jedem unwillkommenen Scharmützel mit 08/15-Schergen mit Gift spritzt. Entsprechend stellt sich für mich denn auch die Frage nach dem Kosten/Nutzen-Faktor viel weniger...wird natürlich nicht jedermann begeistern, klar. 8]

(Nachsatz: Ein Stück weit mag da für mich auch noch die Realismusfrage mit hineinspielen. Ja, D&D hat Gifte mit starker Instant-Wirkung, und Hollywood gibt uns die hier und da auch schon mal -- aber sowohl in der realen als auch in der cinematischen Praxis ist es doch so, daß sich der Einsatz von Giften im Kampf als Routinemaßnahme nie durchgesetzt hat. Und das färbt dann natürlich auch auf meine Vorstellung davon, was meine Charaktere wohl auf ihre Abenteuer mitnehmen würden, mit ab.)
Navigation
Themen-Index
Nächste Seite
Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln