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D&D5 - Smalltalk
Lasercleric:
--- Zitat von: Rhylthar am 23.07.2015 | 10:11 ---@ Lasercleric:
Der Detailgrad von manchen 2E-Werken ist ja auch unerreicht. Man muss auch fragen, ob sowas noch zeitgemäß und gewünscht ist.
--- Ende Zitat ---
Schon klar, ich tue mich eben schwer zu verstehen, was die Leute die nach Campaign-Settings! schreien halt eigentlich wollen. Wollen die settingspezifische Regeln, einen Grobüberblick, eine detailliert ausgearbeitete Region? Alles bis auf ersteres gibt es ja. Für FR brauche ich aber mE gar keine settingspezifischen Regeln, weil das PHB die FR als Setting bereits impliziert. Den oberflächlichen Fluff kann ich im Internet nachlesen, als pdf erwerben oder in Unmengen auf dem Gebrauchtmarkt. Wenn in so einem Settingprimer nur drinsteht, was mein Spieltisch nach 20 Jahren FR so oder so auswendig kann, warum soll ich mir als D&D-Veteran das Ding denn überhaupt holen?
Rhylthar:
--- Zitat ---Für FR brauche ich aber mE gar keine settingspezifischen Regeln, weil das PHB die FR als Setting bereits impliziert.
--- Ende Zitat ---
Jein. Das PHB ist, bezogen auf die FR, sehr schwammig, weil eben generisch.
Ich habe ja schon sehr früh z. B. die Elf Subraces weiter aufgegliedert. Es gibt eben mehr als nur 2 in den Forgotten Realms. Oder der kommende Purple Dragon Knight: Keine der Kämpfer/Paladin-Optionen trifft eben den Punkt genau. Ist der Eldritch Knight ein Elven Bladesinger? Was ist mit FR-spezifischen Gottheiten und den Domänen? Wie stelle ich einen Cleric of Kelemvor nur mit dem PHB sinnvoll dar? Welche Gottheiten sind denn im Moment generell aktuell?
Alles Sachen, die eben spezieller beantwortet werden sollten, wenn man tiefer in die FR eintauchen will.
--- Zitat ---Wenn in so einem Settingprimer nur drinsteht, was mein Spieltisch nach 20 Jahren FR so oder so auswendig kann, warum soll ich mir als D&D-Veteran das Ding denn überhaupt holen?
--- Ende Zitat ---
Kann er ja nicht. Du hättest Recht, wenn sich nichts getan hätte, aber es gab halt die Spellplague und eben das Sundering. Niemand weiss momentan genau, wie die Welt aussieht. Und Ja, man möchte die aktuelle Welt, nicht eine vergangene, bespielen, gerade wenn man Neueinsteiger ist oder mit einer neuen Editionen auch mal Tabularasa am Tisch macht.
pdfs, so "in" sie sein mögen, sind immer noch nicht vollwertiger Ersatz für Bücher, schon gar nicht, wenn sie eben aus älteren Editionen stammen. Und sie als gebrauchtes Werk zu kaufen ist keine kostengünstige Alternative, da spreche ich aus Erfahrung. Portokosten aus den USA plus der nicht tolle Dollar-Kurs sind da ein echtes Hinderniss, zumal der Markt, gerade was 2E-Produkte angeht, in Deutschland sehr überschaubar ist.
Kaskantor:
Weil es durchaus Leute gibt, die nicht schon seit 40 Jahren DnD spielen sondern neu beginnen.
Ich denke, dass es sich auch lohnt, nach den neuen Ereignissen den Fluff zu aktualisieren und ihn in einem Buch zusammen zu fassen.
Green Goblin:
Wichtig ist doch, dass das Buch sich interessant anhört und es sich hoffentlich viele Leute zulegen werden. Wenn dann die Qualität noch stimmt und die Charakteroptionen etwas taugen (und die Realms noch ein wenig griffiger machen) lässt sich das Ganze doch ganz gut an.
Thandbar:
Jau, finde ich auch. Es ist zumindest das erste Buch nach den 3 Grundregelwerken, das mich von Konzept her mal reizen würde.
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