Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E

D&D5 - Smalltalk

<< < (1736/1949) > >>

nobody@home:

--- Zitat von: Camouflage am 14.02.2024 | 01:20 ---Wenn man nach der Definition verbaler Zauberkomponenten im PHB geht, sollte es eigentlich nicht gehen, weil nicht die Worte an sich, sondern Tonlage und Resonanzen, also der Ton an sich, für den Zauber relevant sind, weshalb Stille ja auch Zauber mit verbaler Komponente unterbindet. Von daher sollte der verzerrte Ton unter Wasser das eigentlich auch betreffen.

--- Ende Zitat ---

Wobei sich ggf. die Frage stellt, ob der Ton unter Wasser in der D&D-Welt wirklich so verzerrt ist (erkennt man sich, solange man dort überhaupt sprechen kann, dann auch schon beim normalen Reden nicht mehr an der Stimme?), und ob sich das nicht ggf. mit etwas Übung ausgleichen läßt -- denn wenn man als gewohnheitsmäßiger Luftatmer einfach aus mehr oder weniger akkuraten realweltphysikalischen Überlegungen heraus unter Wasser prinzipiell und grundsätzlich überhaupt nicht zaubern können soll, dann werfen Unterwasserabenteuer prompt das halbe D&D-Paradigma um!

Abgesehen davon natürlich, daß man damit auch für diverse andere "exotische" Umgebungen und Gegebenheiten ein neues Faß aufmachen würde. Wie, beispielsweise, verändert sich möglicherweise die Tonlage der eigenen Stimme durch den Aufenthalt in anderen Existenzebenen und deren "Atmosphären", die ja auch nicht zwingend standard-irdisch daherkommen...und wie hoch ist dementsprechend das Risiko, daß mein Rückkehrzauber allein schon deshalb nicht mehr funktioniert, weil ich ihn nicht mehr "korrekt" aufsagen kann?

Nicht falsch verstehen: ich könnte mir durchaus Magiesysteme vorstellen, die derart penibel sind. Aber speziell zu D&D paßt es mMn einfach nicht, wenn plötzlich sämtliche Gewässer der Spielwelt unterhalb der Oberfläche für "normale" Charaktere zu quasi-antimagischen Zonen werden.

Zero:
Also ich würde das so handhaben, dass wenn man unter Wasser atemen kann, kann man auch sprechen, also zaubern.
Wenn man eigentlich die Luftanhält und einen Spruch mit Verbaler Komponente zaubert verliert man eine Minute seiner Atemluft.
Funktioniert, aber ist eine Einschränkung so wie das auch mit den Waffen ist.

Feuersänger:
Wenn wir es ganz genau nehmen und wieder realweltliche Naturwissenschaft mit reinnehmen - Catgirls be damned! - würde ich sagen, man kann nicht sprechen wenn die Atemwege voll Wasser sind. Evidenz: es gibt kein wasseratmendes Lebewesen das mit Stimmbändern o.ä. Laute produziert. Selbst Wale (die ja kein Wasser atmen) produzieren ihre Töne auf andere (noch nicht abschließend geklärte) Weise.

Daher würde ich bis zu diesem Punkt sagen: auch wenn man Wasser atmen kann, kann man nur sprechen (und somit zaubern), solange man noch Luft in der Lunge hat, die man durch die Stimmritzen schicken kann. Ist die Luft aufgebraucht, kann man zwar Wasser atmen, aber nicht mehr sprechen und mit V-Komponente zaubern.

Allerdings steht in der Beschreibung von Water Breathing nirgends, dass man damit die Lunge voll Wasser hat, und dann zB dieses erstmal wieder aushusten müsse, wenn man wieder aufgetaucht ist und wieder Luft atmen und sprechen will. Im Gegenteil steht ausdrücklich dabei, dass man weiter normal atmen kann. Das könnte man so interpretieren, dass man überhaupt kein Wasser in die Atemwege bekommt, sondern quasi der Sauerstoff* bereits an der Atemöffnung magisch aus dem Wasser gefiltert wird. (Oder vielleicht wachsen einem ja auch Kiemen, das wird aber wieder mit keiner Silbe erwähnt)

*) in D&D ist Sauerstoff allerdings unbekannt, es ist immer nur die Rede von "Luft".

nobody@home:

--- Zitat von: Feuersänger am 14.02.2024 | 12:37 ---*) in D&D ist Sauerstoff allerdings unbekannt, es ist immer nur die Rede von "Luft".
--- Ende Zitat ---

Und wenn wir erst mal mit dem Periodensystem ankommen wollen, müssen wir logischerweise auch sämtliche Elementarebenen und -wesen umbauen. Oder wie Redcloak uns hier schön demonstriert:



 ~;D

Ainor:

--- Zitat von: Feuersänger am 14.02.2024 | 12:37 ---Allerdings steht in der Beschreibung von Water Breathing nirgends, dass man damit die Lunge voll Wasser hat, und dann zB dieses erstmal wieder aushusten müsse, wenn man wieder aufgetaucht ist und wieder Luft atmen und sprechen will. Im Gegenteil steht ausdrücklich dabei, dass man weiter normal atmen kann. Das könnte man so interpretieren, dass man überhaupt kein Wasser in die Atemwege bekommt, sondern quasi der Sauerstoff* bereits an der Atemöffnung magisch aus dem Wasser gefiltert wird.

--- Ende Zitat ---

Also ich stelle mit das immer wie Taucherausrüstung vor, einfach weil das das naheliegendste ist.

Allgemein ist die Frage so weit von Realweltplausibilität entfernt dass man stattdessen vielleicht fragen sollte: was will man haben?

Für eine normale Landkampagne ist es völlig ok wenn man unter Wasser kein V zaubern kann. Waffen sind ja auch stark eingeschränkt. Aber für eine Unterwasserkampagne wäre es wohl schwieriger einfach die Magier rauszuschmeissen.


--- Zitat von: nobody@home am 14.02.2024 | 11:54 ---- denn wenn man als gewohnheitsmäßiger Luftatmer einfach aus mehr oder weniger akkuraten realweltphysikalischen Überlegungen heraus unter Wasser prinzipiell und grundsätzlich überhaupt nicht zaubern können soll, dann werfen Unterwasserabenteuer prompt das halbe D&D-Paradigma um!

--- Ende Zitat ---

Genau so.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln