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D&D5 - Smalltalk
nobody@home:
--- Zitat von: aikar am 1.07.2024 | 10:14 ---Und viele tun das nicht. Da müsste man den Gegenstände noch so was wie einen "CR-Impact-Indicator" dazuschreiben ;)
--- Ende Zitat ---
Wäre in der Tat eine Möglichkeit. Natürlich werden sich WotC die Arbeit nicht machen, aber im Prinzip...
Wobei dann allerdings das Problem aus meiner Sicht ohnehin mehr das CR an sich als die Gegenstände sind. Aus Sicht der Spielweltplausibilität gibt's ja eigentlich eh keinen Anspruch auf "angepaßte" Begegnungen und auch gar keinen besonderen Grund, warum die SC nach dem Überstehen mancher Gegner (mit höherem CR) so viel schneller mächtiger werden sollten als bei anderen -- das ergäbe vielleicht Sinn für ein Spiel, in dem die SC buchstäblich so was wie Vampire sind, die die Lebenskraft besiegter Feinde fressen und dadurch immer stärker werden, aber wenn D&D ausgerechnet dieses Spiel sein will, dann hält es sich diesbezüglich bis heute recht gut bedeckt. ;)
Sashael:
--- Zitat von: Ainor am 1.07.2024 | 09:08 ---"Schau mal, die vergangene Zivilisation hat ein Schwert der Schärfe +3 zurückgelassen. Genau das was ich mir gewünscht habe!"
Sorry, aber Ich bin DM, kein Weihnachtsmann.
--- Ende Zitat ---
Gegenbeispiel, basierend auf einer real stattgefundenen Gruppe (D&D 3.5):
Oh, guck, wir sollen uns jetzt als Stufe 2-7 Gruppe mit CR 7 Encountern (hart bis tödlich) herumschlagen und unser bestes Item ist ein Dolch der Blutung +1. Alle anderen haben ... ein paar Tränke. Und zwei haben sogar eine Meisterwaffe!
War ... unspaßig. Der SL hat "Es ist laut DMG die Aufgabe des SL, darauf zu achten, dass die Spieler auf ihren WBL kommen. Es macht aber halt wie gesagt einen riesen Unterschied, ob ich irgendwelchen Krempel mit mir rumschleppe der halt nominell 88.000 Goldmünzen wert ist, oder ob ich Ausrüstung besitze mit der ich wirklich was anfangen kann." ziemlich ignoriert und sich auf die Ergebnisse der Loottabellen berufen.
Als DM sollte man die zurgunde liegende Mathematik des D&D Regelwerks nicht ignorieren. D&D ist kein Narrativsystem, sondern crunchy af.
--- Zitat von: nobody@home am 1.07.2024 | 10:45 ---Wobei dann allerdings das Problem aus meiner Sicht ohnehin mehr das CR an sich als die Gegenstände sind. Aus Sicht der Spielweltplausibilität gibt's ja eigentlich eh keinen Anspruch auf "angepaßte" Begegnungen und auch gar keinen besonderen Grund, warum die SC nach dem Überstehen mancher Gegner (mit höherem CR) so viel schneller mächtiger werden sollten als bei anderen -- das ergäbe vielleicht Sinn für ein Spiel, in dem die SC buchstäblich so was wie Vampire sind, die die Lebenskraft besiegter Feinde fressen und dadurch immer stärker werden, aber wenn D&D ausgerechnet dieses Spiel sein will, dann hält es sich diesbezüglich bis heute recht gut bedeckt. ;)
--- Ende Zitat ---
Stärkere Monster geben mehr XP ist irgendwie der Modus operandi nahezu jedes Rollenspiels, in dem Monster XP geben. In D&D ist das ein Teil des Fundamentes, auf dem das Regelwerk errichtet ist.
Auf gleicher Höhe mit der Wirkungsweise von Rüstungen und dem Anstieg von Fähigkeiten, die man nicht benutzt hat.
Echte Neugierde: Wieso kritisierst du das?
Ainor:
--- Zitat von: Sashael am 1.07.2024 | 11:01 ---Gegenbeispiel, basierend auf einer real stattgefundenen Gruppe (D&D 3.5):
--- Ende Zitat ---
Das ist kein Gegenbeispiel. Wunschlisten gab es doch erst in 4E.
--- Zitat von: Sashael am 1.07.2024 | 11:01 ---Als DM sollte man die zurgunde liegende Mathematik des D&D Regelwerks nicht ignorieren. D&D ist kein Narrativsystem, sondern crunchy af.
--- Ende Zitat ---
Klar. Aber die Mathematik von 5E ist ja dass man die Items nicht unbedingt braucht.
--- Zitat von: Sashael am 1.07.2024 | 11:01 ---Stärkere Monster geben mehr XP ist irgendwie der Modus operandi nahezu jedes Rollenspiels, in dem Monster XP geben. In D&D ist das ein Teil des Fundamentes, auf dem das Regelwerk errichtet ist.
--- Ende Zitat ---
Genau. In 1E gab es EP für gefundenes Gold. Spätestens seitdem wissen wir das EP keine Spielweltrealität simulieren.
Sphinx:
--- Zitat von: Ainor am 1.07.2024 | 09:08 ---Das ist der klassiche Power Creep. Gibt es mindestens seit den 90ern bei Shadowrun. In D&D3 war es auch weit verbreitet. In der 5E ist das nicht der Fall.
--- Ende Zitat ---
Nicht? Tasha's gibt es und allgemein werden die Optionen darin als viel Stärker angesehen.
--- Zitat ---Trottel die im Internet schreien muss man nicht ernst nehmen. Aber es gibt eine Asymetrie zwischen geben und nehmen. Ich kann einen Zauber in der laufenden Kampagne hinzufügen (den hatte der Magier halt noch nicht gefunden),
aber dass er (und die Welt) plötzlich einen Zauber vergisst ist schon irgendwie schräg. Von 3.0 auf 3.5 wurden vor allem schwächere Klassen stark aufgewertet. Magier selbst wurden kaum geändert, aber viele der mächtigsten Zauber wurden stark beschnitten. Und viele Monster wurden deutlich stärker. An einen Aufschrei kann ich mich nicht erinnern.
--- Ende Zitat ---
Das ganze ist aber auch schon 20 Jahre her und damals war die Welt noch eine andere, aka keine so Möglichkeit die eigene Meinung in die Welt rauszuposaunen. Auch wenn ich gerne dahin zurück würde :)
Ich würde auch nie einfach was wegnehmen. Aber mit dem Spieler sprechen das es ein Problem ist und er bitte einen anderen wählen soll.
Aber man sollte nicht verkennen das man hier mittlerweile mit Massen von Spielern rechnet. Nicht mit Individuen die Nachdenken (Schwarmtheorie). Das ist wie der blöde Spruch "Schau wie doof der durchschnittliche Deutsche ist und dann überlege dir das die hälfet noch blöder ist." Ich bin einfach der Meinung das so etwas schon eine rolle Spielt.
--- Zitat ---Der Erfolg der 3.5 zeigt: offenbar 2.) (auch wenn es nacher Power Creep gab). Du verwechselst immernoch die Produktpolitik von 5E und Pathfinder.
--- Ende Zitat ---
Da kann ich nicht wirklich viel zu sagen da ich zu 3.5 noch nicht mal Rollenspiel als Hobby kannte. Ich weiß nicht was es Speziell mit der Produktpolitik auf sich haben soll.
Ich hatte die Hoffnung das sie mit 5.5e ein paar der Sachen ausbügeln die mich persönlich stören, das ist aber wohl nicht so ist. Das ist für mich persönlich schade, aber hat ja keine Auswirkung auf alle anderen interessierten.
--- Zitat ---Es gibt sicher Schwierigkeiten. Aber hast du mal mit Anfängern gespielt?
Deck of Many Things sicher, aber das gab es schon immer. Beim Rest würde ich eher sagen: der Kampagne eine interessante Richtung geben.
Es gibt Webseiten die das mit einem Click machen.
--- Ende Zitat ---
Es ist ja kein persönliches Problem von mir, ich kann Items einschätzen. Auch wenn ich den Prozess zum raus suchen von Items einfach ätzend finde weil es so ungeordnet ist. Da hilft mir auch keine Webseite die mir bei den ersten 20 Klicks ein Item präsentiert das ich nicht in meiner Kampagne haben will.
Man kommt ja damit klar, aber die Hoffnung das es toller werden könnte hatte ich trotzdem.
Feuersänger:
--- Zitat von: aikar am 1.07.2024 | 06:43 ---Sorry, ich verstehe es nicht. Was hindert dich daran, Orks in deinem Setting/Kampagne als überwiegend (oder vollständig) böse zu erklären? Oder mal Gnome zur grundlegend verdorbenen Schurken-Spezies zu machen?
Die Gesinnung ist eine Sache des Hintergrunds, warum sollte sich das in den Regeln widerspiegeln? In einem Setting kann es so sein (Vergessene Reiche) im zweiten anders (Eberron, Planegea).
--- Ende Zitat ---
Man spielt ja nicht für sich allein, sondern mit einer Gruppe, die sich erstmal zusammenfinden muss. Da ist es sehr nützlich, wenn man bereits von vornherein einen gemeinsamen Erwartungshorizont hat. Und der wird sich erstmal nach den gedruckten Regeln orientieren. Grundsätzlich stimmt es freilich, dass das je nach Setting variieren kann. Wäre ich etwas schlagfertiger gewesen, hätte ich aus diesem NSC was Besonderes machen können.
BTW erinnert mich das an eine Begebenheit, als ich mich in einem Homebrew-Setting selber verplappert hatte. Eigentlich hatte ich da überhaupt keine Orks und entsprechend auch keine Halb-Orks vorgesehen. Dann habe ich aber halt doch viele Printabenteuer in diesem Setting geleitet, und irgendwann ohne nachzudenken halt von dem im AB vorgesehenen "Halbork-Ranger" vorgelesen, der halt (weil Pathfinder) ein ganz normaler (und potentiell verbündeter) NSC war. Das hat die Neuling-Spielerin (die quasi nur LOTR kannte) sehr überrascht: "Was, Orks sind nicht immer Böse?" - "Was? Achso!"
Weiss jetzt nicht mehr, wie ich mich da rausgeredet hab. xD Jedenfalls war das bei dieser Nicht-RPG-vorbelasteten Neuspielerin eben die Erwartungshaltung. Wäre ich etwas schlagfertiger gewesen, hätte ich aus dem NSC was Besonderes machen können.
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