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D&D5 - Smalltalk
nobody@home:
--- Zitat von: tartex am 6.08.2024 | 11:31 ---Ich behaupte mal, dass D&D bewusst so designt wurde. Nach D&D3.X und D&D4 war ja ein klar definiertes Ziel den Old-School-Aspekt wieder stärker zu betonen.
--- Ende Zitat ---
Oh, daß es bewußt so designt wurde, weiß ich. Ob der Ansatz allerdings mit "Old School" tatsächlich mehr gemeinsam hat als nur den Versuch, Gute-Alte-Zeit-Sentimentalität zu vermarkten...da habe ich so meine leisen Zweifel. Zumindest meine dunkle Erinnerung sagt was anderes, aber andererseits habe ich mir die Regeln von früher schon ewig nicht mehr wieder angesehen.
Arldwulf:
--- Zitat von: tartex am 6.08.2024 | 11:31 ---Ich behaupte mal, dass D&D bewusst so designt wurde. Nach D&D3.X und D&D4 war ja ein klar definiertes Ziel den Old-School-Aspekt wieder stärker zu betonen.
--- Ende Zitat ---
Oder zumindest dies öffentlich so zu verlaufbaren. Regeltechnisch ist die 5e von Old School eigentlich nochmal etwas weiter weg als dies 3.5 und 4e waren. Ist jetzt nicht so als ob Bonded Accuracy und der endgültige Wegfall der Notwendigkeit Zauberslots vorzubereiten Old School schreien.
tartex:
Vgl. hier:
--- Zitat ---The DM is key. Many unexpected things can happen in a D&D campaign, and no set of rules could reasonably account for every contingency. If the rules tried to do so, the game would become unplayable. An alternative would be for the rules to severely limit what characters can do, which would be counter to the open-endedness of D&D. The direction we chose for the current edition was to lay a foundation of rules that a DM could build on, and we embraced the DM’s role as the bridge between the things the rules address and the things they don’t.
--- Ende Zitat ---
Sage Advice Compendium
Hervorhebung durch mich
Sashael:
Jo, "Wir wissen, dass vieles unsauber designt ist, aber ausbaden darf´s der SL." weil Rulings.
Heisst auch, dass die gleichen Regeln in unterschiedlichen Runden komplett anders gehandhabt werden und man beim Erstkontakt erstmal die Definitionen der Regeln abklären muss, die man nicht mal als Hausregeln ansieht, weil es sich um Interpretationen der offiziellen Regeln handelt, keine Änderungen am Regelwerk.
In meinen Augen hat D&D 5 viel zu viele und zu kleinteilige Regeln, um dann auf den letzten Metern auf einmal freudig die "Ruling-Flagge" zu schwenken. Da hätte man schon viel früher mit "Rulings" arbeiten und den Regelkern auf das Nötigste zusammenstreichen müssen. Stattdessen gibt es zu jedem Kram oder jeder Klasse/Spezies/Subklasse eine Regel, die imo nicht geradlinig designt sind und man sich dann wieder und wieder darüber unterhalten kann, wie denn was gemeint ist. Und dann kommt ein "Sage"-Advice, der eigentlich besagt "Keine Ahnung, macht doch wie ihr wollt", nur in hübsche Worte verpackt.
tartex:
--- Zitat von: Sashael am 6.08.2024 | 12:24 ---In meinen Augen hat D&D 5 viel zu viele und zu kleinteilige Regeln, um dann auf den letzten Metern auf einmal freudig die "Ruling-Flagge" zu schwenken. Da hätte man schon viel früher mit "Rulings" arbeiten und den Regelkern auf das Nötigste zusammenstreichen müssen.
--- Ende Zitat ---
Naja, der Erfolg gibt D&D5 wohl recht. Für viele Leute, die noch gar nicht wussten, dass sie mal D&D spielen werden, hat es anscheinend den Sweet Spot getroffen, um damit anzufangen.
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