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D&D5 - Smalltalk
flaschengeist:
Hier ein interessantes Video zu größeren Regeländerungen in D&D 5.5.
Ich mag fast alle, der vorgestellten Änderungen. Nicht gefällt mir:
1. Healing Potions trinken ist jetzt eine Bonusaktion. Nicht mag ich, dass dies womöglich nur für das Trinken von Healing Potions gilt, andere Potions aber eine Aktion bleiben - das wäre dann ein Beispiel für unsauber weil inkonsistent.
2. Dass der Attributsbonus vom Background und nicht mehr von der "Species" kommt. Sehr zeitgeistig aber wenig fantastisch, dass etwa Halborks und Halblinge in Schnitt gleich stark sind.
3. Dass Exhaustion jetzt Mali auf alle Würfe gibt. In einem System, in dem es die Advantage/Disadvantage Regel gibt, damit man keine Boni addieren/subtrahieren muss, würde ich fixe Boni/Mali wo es irgend geht vermeiden.
Eine "Regelmodifikation" ist übrigens ein schönes Beispiel, warum klar formulierte Regeln toll sind. Im Kern hat die Regel sich nicht geändert, nur ist sie jetzt absolut unmissverständlich statt maximal verwirrend formuliert: "You can only cast one spell with a spell slot per turn".
Zanji123:
--- Zitat von: flaschengeist am 7.08.2024 | 22:28 ---Hier ein interessantes Video zu größeren Regeländerungen in D&D 5.5.
Ich mag fast alle, der vorgestellten Änderungen. Nicht gefällt mir:
1. Healing Potions trinken ist jetzt eine Bonusaktion. Nicht mag ich, dass dies womöglich nur für das Trinken von Healing Potions gilt, andere Potions aber eine Aktion bleiben - das wäre dann ein Beispiel für unsauber weil inkonsistent.
2. Dass der Attributsbonus vom Background und nicht mehr von der "Species" kommt. Sehr zeitgeistig aber wenig fantastisch, dass etwa Halborks und Halblinge in Schnitt gleich stark sind.
3. Dass Exhaustion jetzt Mali auf alle Würfe gibt. In einem System, in dem es die Advantage/Disadvantage Regel gibt, damit man keine Boni addieren/subtrahieren muss, würde ich fixe Boni/Mali wo es irgend geht vermeiden.
Eine "Regelmodifikation" ist übrigens ein schönes Beispiel, warum klar formulierte Regeln toll sind. Im Kern hat die Regel sich nicht geändert, nur ist sie jetzt absolut unmissverständlich statt maximal verwirrend formuliert: "You can only cast one spell with a spell slot per turn".
--- Ende Zitat ---
tja ... man will halt nirgends mehr anecken also macht man sämtliche Boni durch den Background auch wenn das... irgendwie nicht überall Sinn gibt. Einen Mix aus Background und Spezies die einen Bonus geben wäre sinnvoller.
ThinkingOrc:
Zu 1. Da könnte ich mir aber innerweltliche Erklärungen aus den Fingern saugen bis es scheppert. Z.B. Heiltränke behandeln nur eine Art von Magie und wurden über die Jahrhunderte perfektioniert. Deswegen sind sie viel schneller (vielleicht auch kleiner?) als andere Tränke, die komplexere Magie wirken müssen und wo es oftmals um sehr andersartige Effekte geht.
Oder: Heilung ist ein natürlicher Vorgang im Körper, der muss nur beschleunigt werden. Es wird keine vollständig neue Wirkung erzeugt, wie z.B. bei einer Potion of Barkskin.
Zu 2. Verstehe das Gefühl dabei, aber das bildet ja nicht unbedingt den Schnitt über die Bevölkerung sondern eben allenfalls den Schnitt über Heldenfiguren (evtl nicht mal da den Schnitt, es ist einfach so, dass das Potential von Helden nicht durch die Spezies bestimmt wird).
Zu 3. Ich stimme zu, dass das kritisch sein könnte (echt, auch auf Death Saves, ja?). Allerdings sehe ich den Zusammenhang den du darstellst nicht als Zwingend. So ist Exhaustion ja wie ein Zustand. Man könnte ganz einfach definieren, dass Adv/Dadv durch die Umstände und fixe Modifikatoren durch den eigenen Zustand (der sich auch nicht schnell ändern lässt) beschrieben werden.
Alter Weißer Pottwal:
Es geht ja nicht um Durchschnitts-Halborks und Halblinge sondern um Spielercharaktere. Man spielt ja eher besondere Individuen.
Ich würde das alles von Spezies und Klasse abkoppeln und jeden Spieler selbst entscheiden lassen.
Wenn jemand einen Schwarzenegger-Halbling spielen möchte - warum nicht? Letztlich ist das doch nur eine rein "optische" Sache.
Runenstahl:
--- Zitat von: Alter Weißer Pottwal am 8.08.2024 | 10:31 ---Es geht ja nicht um Durchschnitts-Halborks und Halblinge sondern um Spielercharaktere. Man spielt ja eher besondere Individuen.
Ich würde das alles von Spezies und Klasse abkoppeln und jeden Spieler selbst entscheiden lassen.
Wenn jemand einen Schwarzenegger-Halbling spielen möchte - warum nicht? Letztlich ist das doch nur eine rein "optische" Sache.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: ThinkingOrc am 8.08.2024 | 10:28 ---Zu 2. Verstehe das Gefühl dabei, aber das bildet ja nicht unbedingt den Schnitt über die Bevölkerung sondern eben allenfalls den Schnitt über Heldenfiguren (evtl nicht mal da den Schnitt, es ist einfach so, dass das Potential von Helden nicht durch die Spezies bestimmt wird).
--- Ende Zitat ---
Bei 5e ist es ja eh schon so das das POTENTIAL aller Charaktere gleich ist (sowohl Halbling als auch Goliath haben eine maximale Stärke von 20). Und man kann auch bei 5e schon einen "Schwarzenegger-Halbling" spielen. Im Vergleich zum Goliath ist sein Stärkebonus bei Spielbeginn nur um 1 geringer, am Spielende dann gleich.
Ich bin da ganz bei Flaschgeist.
Ich mag es wenn man durch Boni bei den Spezies bestimmte Archetypen fördert. Das ist zum einen schön einfach und Atmosphärisch, zum anderen ist ein Charakter dann umso mehr etwas besonderes wenn er mal eine Klasse hat die nicht zu seinen Boni passt (ein Goliath Barde z.B.).
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