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D&D5 - Smalltalk

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Feuersänger:
Dazu fällt mir auch noch Legend D20 ein, wo es die üblichen 6 Attribute gibt, aber jeder Charakter hat ein Angriffs- und ein Verteidigungsattribut, und mit der Ausnahme dass nicht beides das gleiche Attribut sein darf, kann man die (über Zwischenschritte) quasi beliebig definieren. Hinzu kommen bestimmte Bonuseffekte, wer also ganz klassisch mit Stärke angreift bekommt einen (sehr sehr moderaten) Extra-Schadensbonus.
Ansonsten kann man, wenn man Bock hat, auch mit Konstitution angreifen und mit Charisma verteidigen, das Spiel verlangt da keinerlei Rationalisierungen wie sich das ingame darstellen soll. Gerade dieses extreme Metamechanik-Gefühl hat dann auch stark dazu beigetragen, mir das System wieder zu verleiden, nachdem das Charaktergebastel durchaus Spaß gemacht hat. Ich mag es halt doch lieber etwas immersiver.

La Cipolla:

--- Zitat ---Eigentlich ein amüsanter Gedanke, dass die Stärke eines Trankes mit dem Volumen korreliert. Bei dem starken Zeug muss man sich dann halt eine Magnumflasche reindrehen.
--- Ende Zitat ---

Huh! Interessanter Gedanke, auch für das alte Dilemma "Ich teste den Trank" ...

Spontane Hausregel, vielleicht mehr für die OSR gedacht: Wer zu wenig oder zu viel von einem Trank nimmt, kriegt eine entsprechende Wirkung, ABER auch eine entsprechende Nebenwirkung.

Am Flugtrank genippt? Du machst einen raketenartigen Satz!
Zwei Magieresistenz-Tränke getrunken? Du bist komplett immun gegen Magie, aber in deiner Umgebung manifestieren sich ständig antimagische Phänomene, sei es bei Verbündeten, eigener Magie oder magischen Gegenständen.

Ainor:

--- Zitat von: La Cipolla am  9.08.2024 | 07:24 ---Spontane Hausregel, vielleicht mehr für die OSR gedacht: Wer zu wenig oder zu viel von einem Trank nimmt, kriegt eine entsprechende Wirkung, ABER auch eine entsprechende Nebenwirkung.

--- Ende Zitat ---

Und wer als Kind in den Zaubertrank gefallen ist...

Bei 5E gibt es ja immernoch die Optionalregeln was das Mischen von Tränken angeht. Wenn jetzt Tränke besser werden wird das vielleicht wieder relevant. Zauber die man im Grad erhöhen kann wären da auch gut geeignet, aber es gibt wenige die sich in Tränke packen lassen. D&D Zauber sind nicht inListen organisiert (z.B. mit Fly als die Grad 3 version von Jump) sonst ginge das einfach.


--- Zitat von: Feuersänger am  8.08.2024 | 17:59 ---Ansonsten kann man, wenn man Bock hat, auch mit Konstitution angreifen und mit Charisma verteidigen, das Spiel verlangt da keinerlei Rationalisierungen wie sich das ingame darstellen soll.

--- Ende Zitat ---

Tjo, solche Tendenzen gab es ja nun schon in 3E und vor allem in 4E. Nur irgendwann muss man dann einfach zugeben dass man sich gamistisch verrant hat. Es macht halt wenig Sinn aus Tradition die sechs Attribute einzuführen, sie dann aber komplett anders zu verwenden. 5E hat das ja stark zurückgefahren, aber Tiny animated Objects sind immernoch albern.

Feuersänger:

--- Zitat von: Ainor am  9.08.2024 | 10:10 ---5E hat das ja stark zurückgefahren, aber Tiny animated Objects sind immernoch albern.

--- Ende Zitat ---

Was ist mit Tiny Animated Objects? Da klingelt es nur ganz vage im Hinterkopf, aber ich erinnere mich nicht.

Ainor:
Stell dir einfach vor dass die Dinger in dem Bild einen Drachen verprügeln.

Es ist quasi standard Dex auf Angriff und Schaden zu bekommen. Für SCs ist das relativ praktisch. Aber wenn irgendwelche Winzlinge härter zuschlagen als viel grössere Gegner wird es ein wenig albern.

Relevant ist das z.B. bei Animate Objects (der spruch ist recht beliebt):

https://www.dndbeyond.com/spells/1997-animate-objects


Die tiny Objects sind halt allen anderen strikt überlegen.

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