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D&D5 - Smalltalk

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Nebula:
ich finde 5.0 genau deswegen so gut, weil es eben kein Powergaming deluxe gibt. Man kann eh noch einiges optimieren, das reicht =)

damals hätte ich wirklich 3.5 als Runde gestartet, aber das erste mir gezeigte Charakterkonzept hat mich so zum Kotzen gebracht, daß ich mit Freuden 5.0 gekauft habe

und selbst mit dieser Edition geht mir mein Sorc/Warlock permanent auf die Nüsse. Wenn ich da an 3.5 denke, dann ist das jedoch nicht der Rede wert.

Feuersänger:
Was mich an der 5E stört, ist wohl nicht zuletzt, dass die taktischen Optionen so weit eingeschränkt wurden, dass es letzten Endes auf gegenseitiges Runterwürfeln rausläuft.

Nebula:
Was ist da in 3.5 anders?

ein Angriff eines Kriegers ist in 3.5 wie in 5.0 Lebensverlust
ein Angriff eines Magiers ebenfalls, kostet aber Resourcen

OK 3.5 ist wohl mehr Tabletop ähnlicher, aber ob es deswegen besser läuft? Kommt auf die Vorlieben der Spieler an. Der eine mags simpel und schnell, der andere will 5 mins pro Zug überlegen und optimieren.

Kaskantor:
Ich finde das sich bei Bedarf auch DnD 5 gut tabletopartig spielen lässt. Grid Regeln sind gegeben. Im DMG stehen auch ein paar Sachen drin.
Flanking, Reach, Schablonen für Bereiche wer es mag.
Sicht, Deckung.
Was fehlt euch denn taktisch gesehen noch?
Es könnte noch bei ein paar mehr Gelegnheiten, Gelegenheitsangriffe geben, aber sonst.
Und durch die neuen Bewegungsregeln ist es noch dynamischer dazu.

Feuersänger:

--- Zitat von: Nebula am 25.08.2015 | 11:36 ---Was ist da in 3.5 anders?

ein Angriff eines Kriegers ist in 3.5 wie in 5.0 Lebensverlust
ein Angriff eines Magiers ebenfalls, kostet aber Resourcen
--- Ende Zitat ---

3.5 ist kein Runterwürfler, außer wenn sich alle Beteiligten explizit darauf beschränken, und den eigentlichen Kern des Systems geflissentlich ignorieren. Denn eigentlich geht es in 3.5 um die Kontrolle über die Action Economy. Eigene Handlungen maximal ausnutzen, _und_ gegnerische Handlungen unterbinden / behindern, das ist die Devise. Äußert sich zum Beispiel in dem Kämpfer, der um sich eine Kontrollzone aufbaut, damit kein Gegner an ihm vorbei zu den Squishies durchkommt.

In 5E kann man auch versuchen, sich taktisch zu positionieren, nur ist das alles so konsequenzenlos: der Gegner läuft halt einfach an dir vorbei; schlimmstenfalls zieht er eine OA, na was soll's - sind ja nur Hitpoints, wo die herkommen gibt's noch mehr. Und so weiter. Und dann hast du sowieso nur eine OA, das heisst die restlichen 5 Gegner können eh straflos an dir vorbeidefilieren und dir noch ne lange Nase drehen.


--- Zitat ---OK 3.5 ist wohl mehr Tabletop ähnlicher, aber ob es deswegen besser läuft? Kommt auf die Vorlieben der Spieler an. Der eine mags simpel und schnell, der andere will 5 mins pro Zug überlegen und optimieren.

--- Ende Zitat ---

Oh, das ist wieder ein anderes Fass:
Ich finde da die 5E viel brettspieliger als die (noch dem damaligen Zeitgeist entsprechende) ziemlich simulative 3E.
In 3E haben sie sich bemüht, fast jede denkbare Situation in Regeln abzubilden.
In 5E heisst es einfach "Diese Knöpfe kannst du drücken; wenn es für was keinen Knopf gibt, kannst du's nicht machen."
Siehe den aktuellen Thread zum Thema "Verzögern". Laut Designern soll es also unmöglich sein, einfach zu sagen "ich warte ab, bis der Magier dran war und handle dann". Solche Beschränkungen erzeugen ein rein brettiges Spielgefühl.

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