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Welches System ist geeignet für eine Dystopie?

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Nocturama:
Hotze, sind die Powered by the Apocalypse-Spiele generell was für dich? Apocalypse World dürfte es nicht ganz treffen, weil es keine ausgefeilte Sanity-Mechanik hat - aber ich denke, da kann man sich an anderen Werken des Systems ganz gut bedienen. Urban Shadows hat zum Beispiel eine schöne Korruptionsmechanik, bei der man neue und coolere Fertigkeiten bekommt, je mehr man der Dunkelheit anheim fällt - man will also Dunkelheit ansammeln, aber irgendwann wird man halt verschluckt.

Das lässt sich bestimmt auch gut mit einer Wahnsinnsmechanik verknüpfen, wo man sozusagen seinen Wahnsinn levelt und dann neue Moves bekommt, die zwar effektiv sind, aber einen ordentlichen Haken haben (das sollten Moves in dem System ja sowieso haben).

Aber das wäre trotz allem etwas Bastelarbeit...

Ucalegon:
Von den *World Systemen vlt. tremulus? Das hat eine Sanity Mechanik.

Ansonsten +1 für The One Ring. Hoffnung als stetig schwindende, endliche Ressource ist schon saucool.

 

Teylen:

--- Zitat von: Jim Plotz am 28.11.2014 | 11:07 ---[curse the darkness]
Klingt interessant. Kennst du es, kannst du kurz eine persönliche Einschätzung dazu geben?
--- Ende Zitat ---
Es fällt mir etwas schwer da es eine ganze weile her ist das ich es las und ich nicht zum spielen gekommen bin.

Hinsichtlich des Setting ist es so das ein übermächtiges Wesen die Welt heimgesucht hat. Die Städte wurden zerstört und es wendet sich gegen jede Form von Religion, Glaube, Nationalität und größere Gemeinschaften. Zudem hat sich durch das eingreifen des "Einen" eine Art Zwischendimension gebildet durch die man sich mit entsprechenden Fähigkeiten auch bewegen kann, durch die man reisen kann. Allgegenwärtig ist hierbei die Gefahr durch eher monströse Kreaturen, welche die Forderungen umsetzen.

Man spielt Personen welche die anfängliche Zerstörung überlebt haben, im Standard Setting 10 Jahre danach, und versuchen zu überleben sowie kleinere Ziele zu verfolgen.
Spielmechanisch gibt es normale "Challenges" die über die Attribute ausgetragen werden. Die wiederum werden durch vier offen liegende Karten unterstützt.
Wenn ich mich richtig erinnere ist es so das nach einer bestimmten Anzahl von verlorenen Challenges eine Removal Challenge ausgelöst wird. Das heißt eine richtige Eskalation. Wie der Begriff Eskalation naheliegt kann man dabei durchaus recht schnell sterben.
Als zusätzlicher Punkt, um das ganze interessant zu machen, hält man Memory-Punkte nach. Durchaus auch über mehrere Charaktere.
Also Erinnerungen an das was man war, was andere waren und so weiter.

Sammelt man genügend (sie werden durch eine Kerze abgebildet die man langsam aufbaut) kommt der Plot zu einem Abschluß und man sich entscheiden ob man letztlich halt ein licht anzündet oder die Dunkelheit verflucht.

Das mag nicht so spannend klingen grad, aber als ich es gelesen hab war ich echt begeistert :)
Kickstarter: https://www.kickstarter.com/projects/playattentiongames/curse-the-darkness-a-roleplaying-game
Die Webseite: http://growlingdoorgames.com/curse.html

blut_und_glas:

--- Zitat von: Jim Plotz am 28.11.2014 | 12:00 ---Ich glaub, ich muss das, was mir vorschwebt, doch selbst bauen  :d

--- Ende Zitat ---

Das ist doch sowieso immer das beste. :)

mfG
jdw

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