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Was verbindet ihr mit Star Trek?

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Sashael:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  1.12.2014 | 22:47 ---Mit TOS verbinde ich pulpigen 60er Jahre SciFi: Namenlose RedShirts, die sterben, um den Zuschauer zu zeigen, dass es gefährlich wird. Und einen Captain, der immer eine Gelegenheit dafür findet, sein Hemd zu zerreißen und ein exotisches Alien aufzureißen.

Mit TNG verbinde ich einen Pazifismus-Tripp: Erst fragen und dann schießen... weiterfragen.

Was aber in jeder Star-Trek-Serie vorkommt ist das Technobabbel: Keine Serie hat diese so perfektioniert wie Star Trek.

--- Ende Zitat ---
+1

Voyager bringt die mit Picard eingeführte Bürokratie auch noch auf einen neuen Höhepunkt. Und die Hauptsachbearbeiterin ... äh ... Captain Janeway ist meine unbeliebteste ST-Figur EVAAAR.


--- Zitat von: Anastylos am  1.12.2014 | 22:45 ---... negativ das die ganzen Leute eigentlich keine charakterlichen Schwächen haben, aber für so was kann ich ja Game of Thrones schauen^^.
--- Ende Zitat ---
Deep Space Nine schlägt da eine etwas andere Linie ein. Da machen die Leute einen Haufen Sachen, die unter das Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" fallen.

Talasha:
Ich mag alle Star Trek-Serien, bis auf die mit dem Kackkahn(Voyager, seit der Folge Tuvix)
TOS und TNG haben beide immer wieder interessante Themen angesprochen, interessante Orte gezeigt.
DS9 war eher soapig, hat aber auch immer wieder Anspruch gezeigt.
Genauso die Filme auch wenn die ziemlich durchwachsen sind.

Auf den Sack gingen mir Gene Roddenberrys penetranter Atheismus und Pazifismus, was ich liebte war das in Star Trek die Menschheit, nun wenn mich mein Englisch nicht im Stich lässt Charlie Chaplins Rede wahr im positiven Sinne gemacht hat.

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Irgendwie muss ich sagen, daß Bad Horse es ziemlich genau umrissen hat - abgesehen davon, daß ich NICHT durch alberne sportive Tätigkeiten von TOS ferngehalten wurde. Als 10jähriger hatte ich deswegen Angst vor Lavamonstern (Horta), die haben mich bis in meine Träume verfolgt   >:(

DS9 war für mich der Höhepunkt (ganz besonders die perfekte Verknüpfung mit TOS - More Troubles with Tribbles. Episch), daneben noch einige der Filme (Khaaaaan, Klingonenperestroika in Teil VI, Erster Kontakt).
Die Herren Shatner und Nimoy wurden, je älter und verwitterter sie wurden, keineswegs dadurch uninteressanter, eher im Gegenteil.

Die Abramssachen sind eine andere Art Star Trek, die mir AUCH gefällt. Ich kann mit beiden Geschmacksrichtungen leben, Classic und Rebootet.

Bad Horse:
Ich denke mal, dass die alten Filme halt irgendwo Weiterführungen der Fernsehserie waren, während sich der Abrams-Film ganz klar als eigenständiger Film versteht.

alexandro:
TOS war eine schöne spekulative SciFi-Serie, welche einen Haufen interessante Ansätze hatte.

Die Classic-Filme sind ein "mixed bag": teilweise gute Ideen und dafür schlecht inszeniert (Teil I, III und V), teilweise gut inszeniert, dafür ohne Inhalte (II, IV und VI).

Bei TNG hatte Roddenberry keine neuen Ideen mehr und versuchte nur noch seine (inkonsistente) Pseudo-Philosophie zu verkaufen (der Tiefpunkt war wohl die Folge mit den androgynen Aliens, von denen eines "weibliche Gefühle" für Riker hatte und diese wegoperiert bekam - während Picard ihm (und dem Zuschauer) klarzumachen versucht, dass dies schon OK so wäre). Nach Roddenberrys Weggang gab es dann aber tatsächlich ein paar sehr gute Folgen.

Die TNG-Filme waren größtenteils furchtbar (Insurrection würde ich davon ausnehmen - ich sehe diesen Film als Entschuldigung für die wohl schlechteste TNG-Folge).

DS9 war nett und experimentierte mit längeren Handlungsbögen. Einiges war trotzdem seltsam und un-trekkig, aber insgesamt eine gute Serie.

Yoyager war am Anfang unerträglich, wurde mit der Zeit etwas besser, was die Drehbücher anging (das konnte aber auch nichts daran ändern, dass die Schauspieler extrem generisch und langweilig sind). Das Finale ist imo trotzdem eines der besten von allen Trekserien.

Enterprise ist meine Lieblingsserie. Tolle Schauspieler, tolle Drehbücher und obwohl es in der Vergangenheit des Trek-Universums spielt, wird man durch die Serie noch überrascht.

Star Trek (XI): Toller Film. Die Story ätte auch ohne den Zeitreise-Plot funktioniert (die Zeitlinie wurde im Rahmen von TNG, DS9, Yoyager, First Contact und besonders bei Enterprise schon so oft umgeschrieben, dass man eigentlich nicht noch eine Begründung dafür braucht, warum diese Enterprise-Crew jetzt anders ist als die Crew, welche man aus TOS kennt), aber irgendwie schafft es der Film Origin-Story, welterschütternde Katastrophe und Bezug zum "klassischen" Universum zu jonglieren, ohne überladen zu wirken.

Into Darkness (XII): Verschenktes Potenzial. Hätte man mehr aus der Idee machen können. War der erste Abrams-Trek eine ausgewogene Mischung, so verzettelt sich "Into Darkness" leider total in seiner Story. Außerdem geht mir der massive "Fanservice" dieses Films auf den Senkel.

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