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5E Hausregelthread

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gilborn:
Ich mag Systeme bei denen ich als SL nicht würfeln muss, deshalb ersetze ich die Angriffswürfe der Gegner durch Verteidigungswürfe der Spieler:
Sie würfeln dann W20+Rüstungsklasse-10 gegen eine Schwierigkeit von 10 + Angriffsbonus des Gegners.

Hat der Gegner Vorteil im Angriff, wird das zu einem Nachteil im Verteidigen.
Eine natürliche 1 zählt als Crit des Gegners.

Ändert nichts von den Wahrscheinlichkeiten, nur der Spieler würfelt alles und der SL nichts. Die Spieler wissen dann zwar den genauen Angriffswert des Gegners, das kann man aber sowohl als Bug als auch als Feature ansehen (ich tendiere zu Zweiterem, dann wissen sie ggf. schneller wenn sie die Beine in die Hand nehmen sollten).

Ansonsten: Beim Trefferpunktewürfeln beim Stufenanstieg werde ich das von Runenstahl übernehmen (dass der Klammerwert besser als der Mittelwert ist, war mir auch immer ein Dorn im Auge):

--- Zitat von: Runenstahl am 19.10.2015 | 16:25 ---Mit einem kleinen Trick kann man da jedoch den Ausgleich herstellen: gewürfelte Einsen dürfen wiederholt werden (bis man keine 1 mehr hat).

--- Ende Zitat ---

Sashael:

--- Zitat von: gilborn am 14.03.2018 | 15:54 ---Ansonsten: Beim Trefferpunktewürfeln beim Stufenanstieg werde ich das von Runenstahl übernehmen (dass der Klammerwert besser als der Mittelwert ist, war mir auch immer ein Dorn im Auge):

--- Ende Zitat ---
Also wenn dir das SO ein Dorn im Auge ist, senk den Klammerwert um 1. Der Mittelwert ist auf jedem Würfel immer ein X,5 und das wird mathematisch korrekt (oder zugunsten der Spieler) aufgerundet. Wenn du ein Problem damit hast, dass die SCs einen halben TP über dem Mittelwert bekommen, runde halt ab. Ich verstehe allerdings das Problem nicht. Gerade die Klassen, die auf TP angewiesen sind (Nahkämpfer), haben so große Trefferwürfel, dass sie mit dem Erwürfeln der TP bei Stufenaufstieg auf wesentlich höhere Werte kommen können. Oder mit Pech auf wesentlich niedrigere. Selbst mit der Runenstahlregel sind bei einem Kämpfer Stufe 5 mit Kon 14 TP von 28 bis 60 drin und die Diskrepanzen können mit fortschreitender Stufe immer größer werden, was vielleicht ein tolles Oldschoolfeeling gibt, aber iim Spiel finde ich so eine Varianz tatsächlich störend.

Und wo da jetzt das Problem ist, wenn der besagte Kämpfer 44 statt 42 (korrekter ungerundeter Mittelwert) TP hat, erschließt sich mir wirklich nicht im geringsten.

gilborn:
Wenn ich abrunde, habe ich immer einen Vorteil, wenn ich aufrunde immer einen Nachteil wenn ich den Würfel entscheiden lasse.
Da würde ich etwas (für mich) mathematisch unbefriedigendes durch etwas anderes unbefriedigendes tauschen.

Es geht darum, nicht eine der beiden Möglichkeiten eindeutig besser zu machen als die andere (dadurch dass sie einen höheren Erwartungswert hat).

Die Methode von Runenstahl schlägt hier vor, bei einer 1 einen Reroll zu machen.
Dann habe ich mögliche Ergebnisse von 2,3,4,5,6,7,8 bei einem W8.
Die ergeben einen Mittelwert von exakt 5. Kein Runden ist nötig.
Analog bei den anderen Würfelarten.

Beide Methoden haben jetzt den gleichen Erwartungswert.
Das Spiel belohnt oder bestraft mich nicht mehr für eine der beiden => Perfekt, jeder kann für sich entscheiden ob er die Varianz drin haben will.

Sashael:
Eine Varianz von 6 TP pro Stufe ist auch eine Form von Belohnung/Bestrafung. In dem Fall halt das Würfelglück oder -pech.
Der Witz ist ja, dass die von dir wahrgenommene "Belohnung" auf Stufe 20 genau sagenhafte 19 TP mehr als den Mittelwert bringt. Auf MAX-Stufe!

Wenn der Spieler dann immer seinen Glückswürfel auspackt, um seine TP zu erwürfeln (jeder hat so einen ;D) und über einen Wert von 5 nur müde lächeln kann, dann weißt du wenigstens, dass das Spiel ihn nicht mit einem ungerechtfertigten TP pro Stufe hinterhältig belohnt hat. ;D
Der (natürlich unwahrscheinliche) Maximalwert beim Auswürfeln liegt übrigens um 57 TP höher als der Mittelwert. ;)

Was dabei noch dazukommt: Damit man wirklich den Mittelwert statistisch benutzen kann, darf der Würfel für die Stufen-TP für nichts anderes benutzt und auch nur während des TP-Auswürfelns hervorgeholt werden. Sonst gäbe es nämlich die Chance, dass er ausgerechnet beim TP-Auswürfeln immer die Maximalzahl zeigt und bei anderen Gelegenheiten halt die notwendigen Niedrigzahlen, damit er in der Gesamtheit immer schön beim Mittelwert bleibt. Was ja dem Gedanken, dass durch den Mittelwert eine statistisch faire TP-Vergabe erfolgt, zuwiderläuft. ;D

Ich sollte nicht soviel dazu schreiben, aber ich finde es irgendwie amüsant, woran man sich stören kann. Sogar an halben TP. ;D

Runenstahl:
Off Topic: Diskussionen bitte im Diskussionsthread

 :btt:

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