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5E Hausregelthread - Diskussionen
Scurlock:
--- Zitat von: Rhylthar am 28.10.2015 | 08:39 ---Es ist ja laut Regeln nichts Negatives vorgeschrieben.
--- Ende Zitat ---
Lies doch bitte noch einmal den Eintrag bei "Break Your Oath".
Rhylthar:
--- Zitat von: Scurlock am 28.10.2015 | 08:57 ---Lies doch bitte noch einmal den Eintrag bei "Break Your Oath".
--- Ende Zitat ---
Schon gelesen, mehrfach. Entscheidend: "After a rite of confession and forgiveness, the paladin starts fresh."
Beispiele sind darüber aufgeführt.
Alles darunter bezieht sich auf absichtliche Handlungen oder wenn der Paladin es einfach ignoriert.
Der Oger (Im Exil):
--- Zitat von: Scurlock am 28.10.2015 | 08:53 ---Nur geht es ja nicht um Beschränkungen zum Selbstzweck, sondern um Beschränkungen, die aus der Spielwelt heraus erwachsen sind. Es gibt ja nicht Bestimmungen für den Paladin, weil dieser als übermächtig oder regulierungsbedürftig angesehen wird. Viel eher sind die Beschränkungen schon in der Klassendefinition vorgegeben. Der SL setzt diese nur um.
--- Ende Zitat ---
Exakt darum geht es mir.
--- Zitat von: Nebula am 28.10.2015 | 08:42 ---jep aber dann spielen wir ein Computergame oder ein Tabletop und kein Rollenspiel mehr.
--- Ende Zitat ---
Der Witz ist, dass die teilweise die Gesinnung mit Konsequenzen implementieren. Fallout ist da ein prominentes Beispiel für.
--- Zitat von: Nebula am 28.10.2015 | 08:28 ---ne zwingen ist mist, hab ich ja weiter oben schon mal geschrieben
aber mir als SL vermiest es dann schon etwas den Spaß
man pickt sich die Rosinen raus, die man ausspielt und alles negative uncoole ignoriert man.
Aber hauptsache alle anderen Spieler müssen das Ausspielen oder auch meine NSC, die müssen korrekt ausgespielt werden. Das nervt mich. man gibt sich Mühe, daß die Welt stimmig ist und spaß macht und manche Spieler juckt das nicht
--- Ende Zitat ---
Jep, das geht mir auch auf den Sack. Aber das ist, wie ich vermute, das zentrale Problem. Der SL soll der Depp sein, der für einen lückenlosen und aalglatten Aufstieg von Stufe 1 bis 20 zu sorgen hat, und dafür schön portionierte Encounterhäppchen und durchgebalancten Loot zu kredenzen hat.
Ist auch ne Art von Railroading. Nur andersrum.
Back to topic:
Ich bastele gerade an einer differenzierteren Variante, die die anderen Klassen und Belohnungen mit einfassen soll. Dauert noch ein bisschen, aber im Prinzip sieht es so aus:
Die betroffenen Klassen erhalten einen Wert - Gunst. Dieser Wert soll das Verhältnis des Sterblichen zu seiner Wesenheit ausdrücken. Der Gunst - Wert kann steigen und fallen, wobei jedes Mal gewürfelt werden muss. Er fällt durch: Den Glaubenssätzen gegensätzliches Verhalten, den Missbrauch von Privilegien, den Verrat an den Zielen der Gottheit. Er steigt durch: Selbst durch den Charakter initierten Questen, Opfergaben.
Erreicht der Gunst - Wert bestimmte Schwellenwerte, verändert sich die Reaktion des Wesens. Am Anfang sind sie indifferent, dann irgendwann entweder freundlich oder feindselig. Abhängig vom Grad der Verstimmung oder des Ansehens der Gottheit kommen dann Strafen, Warnungen, temporäre oder dauerhafte Segnungen zum Tragen. Die dann über Zufallstabellen abgehandelt werden, wenn grade nichts wie die Faust aufs Auge passt.
Scurlock:
--- Zitat von: Rhylthar am 28.10.2015 | 09:07 ---Schon gelesen, mehrfach. Entscheidend: "After a rite of confession and forgiveness, the paladin starts fresh."
Beispiele sind darüber aufgeführt.
Alles darunter bezieht sich auf absichtliche Handlungen oder wenn der Paladin es einfach ignoriert.
--- Ende Zitat ---
Das sind aber Auflagen. Auflagen, die bei Nichtbefolgen Konsequenzen bis hin zum Kräfteverlust nach sich ziehen können. Also genau das, was hier schon seitenlang als angebliche SL-Willkür angeprangert wird.
Feuersänger:
Das Ganze mal mit ein wenig Distanz betrachtet:
Die ganze Debatte scheint mir nicht zuletzt durch Vertrauensprobleme geprägt zu sein, die wiederum wahrscheinlich durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit geprägt worden sind. Vielleicht hatte der eine wirklich mal einen Spieler in der Gruppe, der LG Paladin auf dem Charakterbogen stehen hatte und sich benahm wie die Axt im Walde. Und die anderen hatten wirklich mal einen SL, der ihnen durch seine verschrobenen Auffassungen das Spielen eines Paladins unmöglich gemacht hat. Solche Bedenken kommen ja nicht aus der frischen Luft (außer man ist grundsätzlich paranoid, aber dann sollte man sich weniger in einem Fantasyforum und mehr auf einer Psychologencouch herumtreiben).
Ich selber habe erst dieses Jahr bei einer neu zu formierenden Runde (PF) letztendlich abgewunken, weil ich ursprünglich einen Paladin spielen wollte, aber aufgrund diverser Aussagen und Anekdoten des SLs im Vorfeld einige Verdachtsmomente zusammengekommen sind, dass ich mit seiner Auffassung von Paladinen ein Problem haben werde. Vielleicht hätte ich ihm einfach eine Chance geben sollen, aber in der Vergangenheit hat sich meine Intuition meistens als richtig erwiesen, und ich habe es im nachhinein bereut, gegen sie gehandelt zu haben.
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