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5E Hausregelthread - Diskussionen

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Derjayger:

--- Zitat von: Incantatar am  1.06.2017 | 15:56 ---Es wird jede Runde neu gewürfelt. Das sorgt selbst für eine gute Dynamik. Erstmal führt nicht jede Monsterbegegnung in meinen Augen zu einem Kampf, 2. haben Monster oft Moral, d.h. sie fliehen öfters, 3. wird eine vorsichtige Gruppe i.d.R. nicht einfach so mit Gegnern vor den Kopf gestoßen. Wenn die Spieler die Monster schnell töten gut für sie. Es bleibt aber nie ohne Risiko.

--- Zitat ---
Was ich meinte, ist etwas ganz anderes. Nämlich, dass die Kämpfe nicht mehr funktionieren, aus den o.g. Gründen. Probier's halt aus.


--- Zitat von: Incantatar am  1.06.2017 | 15:56 ---Habe eine andere Erfahrung gemacht. Ich sage von vornherein wie gefährlich das Spiel sein kann, die Charaktere keine Superhelden sind, etc. Das paranoide kann erst recht für viel Spannung sorgen und ganz ehrlich, wer in Dungeons nicht paranoid wäre, da stimmt meiner Meinung etwas nicht.
Das Spiel und die Paranoia läd doch erst recht dazu ein coole Sachen zu machen, statt blind reinzumarschieren, da man nach jedem Problem eh wieder voll geheilt ist.
 Das nicht jedes Rätsel angefasst wird, ist auch nicht weiter schlimm.

--- Ende Zitat ---

Jo, klingt gut. Kann man aus der Ferne nicht beurteilen, das kann je nach SL richtig gut funktionieren (wie Du beschreibst) oder total in die Hose gehen (Spielerwissen ist nicht Charakterwissen. Man muss das System schon gut kennen, um einzuschätzen, wie viele Goblins lebensgefährlich sind. Sobald der erste Char stirbt, geht's ab am Tisch).

--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

Incantatar:

--- Zitat von: Feuersänger am  1.06.2017 | 16:22 ---1. SCs sind aber keine Neugeborenen. Und im Verlauf meines Lebens hat man absolut Einfluss auf seine eigenen Attribute. Darf ich da z.B. mal auf Hafþór Júlíus Björnsson verweisen (The Mountain), der mit 18 noch ganz anders ausgesehen hat als mit 23...

--- Ende Zitat ---
Das ist kein gelungenes Beispiel. Björnsson ist genetisch absolut gesegnet für Muskel- und Kraftaufbau. Ich habe selbst Kraftdreikampf geübt und hätte liebend gern mit seiner Prädisposition getauscht.
Das Entwickeln von Fertigkeiten und Übung wird ja durch Level simuliert.



--- Zitat ---2. IRL wähle ich ja auch keine Karriere, für die ich von meinen "Attributen" her absolut ungeeignet bin. Bei MotoGP fahren auch nicht irgendwelche zufällig ausgewählten Nasenbohrer im Kreis rum, sondern die Piloten mit den härtesten Nerven, größten Ausdauer, schnellsten Reflexen etc. (und dem geringsten Eigengewicht, hähä).

--- Ende Zitat ---
Wohl war. Man wird mit meiner Methode nicht der allerbeste in allen Karrieren werden können. Man muss aber auch nicht der allerbeste sein um Spaß an seinem Charakter zu haben. Die Charaktere, an die ich mich am Besten erinnere hatten alle einen oder mehrere Makel. Das gibt eben auch Charakter.
Ich muss dazu sagen, nur weil jemand einen schlechten Wert in bspw. Intelligenz besitzt, würde ich ihn nicht dazu anhalten dumm zu spielen. Ich denke, dass hier Attribute überschätzt werden.


--- Zitat ---3. mal ganz davon abgesehen, dass es in meinem realen Leben weißgott schon genug gibt, das ich mir nicht selber aussuchen kann. Dann will ich verdammt nochmal wenigstens in meiner FREIZEIT entscheiden können, was ich damit mache.

--- Ende Zitat ---

In meiner allerersten Runde, die ich spielte zu 3.0 Zeiten durfte ich 85 Punkte frei verteilen, was zu 18 18 18 irgendwas geführt hat. Finde ich im Nachhinein schrecklich. Geschmäcker sind verschieden, würde aber empfehlen das mal auszuprobieren.

Pandelume:

--- Zitat von: Incantatar am 31.05.2017 | 17:45 ---Charaktergenerierung nach Basic Rules (Keine Talente, nur vier Klassen, etc.)
1. 4W6 – ohne den niedrigsten Würfel, in Reihenfolge der Attribute

--- Ende Zitat ---
Bin zwar Old-School-Freund, doch würde ich das Auswürfeln bei 5E nicht machen, da die Attribute (anders als bei früheren DnD-Versionen) doch sehr starke Auswirkungen haben. Immerhin werden alle Proben bei 5E direkt auf die Attribute runtergebrochen.

Incantatar:

--- Zitat von: Quaint am  1.06.2017 | 16:30 ---Wenn man so spielen will - warum die 5e komplett umkrempeln? Es sollte doch das eine oder andere OSR Spiel geben, dass diesen Geschmack ohne Totalumkrempelung bedient.

--- Ende Zitat ---
Unter Totalumkrempelung verstehe ich was anderes. Warum kommt dieses Argument eigentlich immer, wenn jemand OSR-Hausregeln bringt? "Spiel doch einfach 1e und lass uns hier in Ruhe..."

Ich finde gerade eine Mischung aus modernen und old-school-Regeln ganz interessant. Weil ich für beides eine gewisse Zuneigung habe verbinde ich sie halt. Bedarf das einer Rechtfertigung?

Incantatar:

--- Zitat von: Pandelume am  1.06.2017 | 16:45 ---Bin zwar Old-School-Freund, doch würde ich das Auswürfeln bei 5E nicht machen, da die Attribute (anders als bei früheren DnD-Versionen) doch sehr starke Auswirkungen haben. Immerhin werden alle Proben bei 5E direkt auf die Attribute runtergebrochen.

--- Ende Zitat ---
Es gibt aber auch kein unnützes Attribut und den Geübtbonus gibt es noch als Ausgleich.

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