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5E Hausregelthread - Diskussionen

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ElfenLied:

--- Zitat von: FlawlessFlo am  2.06.2017 | 12:15 ---Wow.

Bei so einer Runde würde ich tatsächlich mal als Spieler dabei sein wollen.

Ich stell mir das Erlebnis wie einen blutigen Verkehrsunfall vor: Man will nicht hinsehen aber man kann auch nicht wegsehen.

--- Ende Zitat ---

Lass uns das mal als Oneshot machen. So im Stile eines Roguelike/Dark Souls.  ;D

Incantatar:

--- Zitat von: ElfenLied am  2.06.2017 | 13:14 ---Lass uns das mal als Oneshot machen. So im Stile eines Roguelike/Dark Souls.  ;D

--- Ende Zitat ---
Nicht zwangsläufig D&D5e (Ich bin offen), aber wenn dich die Art des Spiels interessiert schau mal hier: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,102697.0.html

FlawlessFlo:

--- Zitat von: Derjayger am  2.06.2017 | 13:08 ---Wie man Neugier und Spaß am Ausprobieren ersticken kann.

--- Ende Zitat ---

Was heißt hier ersticken? Ich wäre doch dabei. Im Ernst.

Das Einzige, was ich bei dem Ansatz als widersprüchlich ansehen würde, ist folgendes:

--- Zitat von: Incantatar am  1.06.2017 | 18:12 ---Für mich geht da in gewisser Weise Spielerkönnen vor Charakterkönnen, womit sicher nicht jeder komplett einverstanden ist. Das macht mir mehr Spaß, aber wie gesagt, da muss man sich auch etwas an den Spielern orientieren.

--- Ende Zitat ---

Denn wozu hat mein Charakter (einen zufällig ermittelten) Intelligenz-Wert, wenn er dann doch immer so intelligent handelt, wie ich es als Spieler vermag? Wenn mein Charakter dumm ist, dann tut es auch Dummes (Dumm ist, wer Dummes tut.).

Der Reiz einer so radikalen, zufallsbasierten Spielart liegt ja gerade darin, einfach zu würfeln und dann zu schauen, was passiert.

Als Spieler eine definierte Herausforderung (das Abenteuer, Szenario, Module, Kampagne, whatever) zu meistern und dabei eine zufallsbasierte Ressource (den Charakter) zur Verfügung zu haben scheint mir recht witzlos. Bei diesem Spielstil würden dann die "Macht"-Unterschiede zwischen den einzelnen SCs einen hohen Einfluss auf den relativen Spielspaß der einzelnen Spieler haben, da die "Macht" eines SCs ja den Handlungsspielraum des jeweiligen Spielers stark definiert und eben dieser Handlungsspielraum bei herausforderungsorientiertem Spiel recht maßgeblich ist.



--- Zitat von: ElfenLied am  2.06.2017 | 13:14 ---Lass uns das mal als Oneshot machen. So im Stile eines Roguelike/Dark Souls.  ;D

--- Ende Zitat ---

Au ja. Wir müssen echt mal wieder die alte Truppe reaktivieren, insbesondere für so zany Sachen.

Incantatar:

--- Zitat von: FlawlessFlo am  2.06.2017 | 14:00 ---Was heißt hier ersticken? Ich wäre doch dabei. Im Ernst.

Das Einzige, was ich bei dem Ansatz als widersprüchlich ansehen würde, ist folgendes:
Denn wozu hat mein Charakter (einen zufällig ermittelten) Intelligenz-Wert, wenn er dann doch immer so intelligent handelt, wie ich es als Spieler vermag? Wenn mein Charakter dumm ist, dann tut es auch Dummes (Dumm ist, wer Dummes tut.).
--- Ende Zitat ---

Das liegt doch einzig daran, wie du den Intelligenzwert definierst. Hier mal aus Lamentations of the Flame Princess (basiert auf Basic D&D):

--- Zitat ---Intelligence
Intelligence is the measure of a character’s knowl-
edge prior to the start of play. Intelligence does not
measure a character’s memory or ability to solve
puzzles; it is the player’s wits that must be used in
these situations. Intelligence modifiers affect the
character’s ability to learn languages, are added to
saving throw rolls against Magic-User spells, and for
Magic-Users it affects the time (and thus expense)
required to research spells and create magic items,
as well as influencing the saving throws of those
subject to the Magic-User’s spells.
--- Ende Zitat ---
Ich finde die Definition ziemlich gut und ehrlich. Spieler entscheiden selbst, wie sie ihren Charakter ausspielen. Gesinnung und Attribute können einem Hinweise geben wie man seinen Charakter spielt, sie müssen es aber nicht. Ich bevorzuge diese Definition, aber wie gesagt ich schreibe niemandem etwas vor.


--- Zitat ---Der Reiz einer so radikalen, zufallsbasierten Spielart liegt ja gerade darin, einfach zu würfeln und dann zu schauen, was passiert.

Als Spieler eine definierte Herausforderung (das Abenteuer, Szenario, Module, Kampagne, whatever) zu meistern und dabei eine zufallsbasierte Ressource (den Charakter) zur Verfügung zu haben scheint mir recht witzlos. Bei diesem Spielstil würden dann die "Macht"-Unterschiede zwischen den einzelnen SCs einen hohen Einfluss auf den relativen Spielspaß der einzelnen Spieler haben, da die "Macht" eines SCs ja den Handlungsspielraum des jeweiligen Spielers stark definiert und eben dieser Handlungsspielraum bei herausforderungsorientiertem Spiel recht maßgeblich ist.
--- Ende Zitat ---
Naja, die ganze Macht nützt nichts, wenn du unachtsam oder ohne Teamwork handelst. D&D ist Teamwork. Wenn ein Spieler alleine ein Abenteuer lösen kann, während die anderen zuschauen stimmt etwas gewaltig nicht. Des weiteren ist mit einem guten DM der Handlungsspielraum deine Kreativität.

FlawlessFlo:

--- Zitat von: Incantatar am  2.06.2017 | 15:43 ---Das liegt doch einzig daran, wie du den Intelligenzwert definierst. Hier mal aus Lamentations of the Flame Princess (basiert auf Basic D&D):Ich finde die Definition ziemlich gut und ehrlich. Spieler entscheiden selbst, wie sie ihren Charakter ausspielen. Gesinnung und Attribute können einem Hinweise geben wie man seinen Charakter spielt, sie müssen es aber nicht. Ich bevorzuge diese Definition, aber wie gesagt ich schreibe niemandem etwas vor.

--- Ende Zitat ---

Ja, mit dieser Definition ergibt das viel mehr Sinn. Ich kannte die nicht, und sie weicht von der gängigen 5e-Definition ab, weshalb ich gar nicht auf diese Idee gekommen wäre. Allerdings wäre dann ein anderer Name für das Attribut sinnvoll, da der Wert ja nicht mehr die Intelligenz des Charakters abbildet. Aber das ist eigentlich auch egal.


--- Zitat von: Incantatar am  2.06.2017 | 15:43 ---Naja, die ganze Macht nützt nichts, wenn du unachtsam oder ohne Teamwork handelst. D&D ist Teamwork. Wenn ein Spieler alleine ein Abenteuer lösen kann, während die anderen zuschauen stimmt etwas gewaltig nicht.
--- Ende Zitat ---

Aber ein fähigerer Charakter hat mehr Optionen und ist daher interessanter beim finden von Lösungen. Ein Magier mit einer langen Liste an vielfältigen Zaubern, die auch wirkungsvoll sind (hohe INT) hat einfach mehr Spielraum als ein Kämpfer, der eher mäßig kämpfen kann (mäßige Stärke, Geschicklichkeit). Und nach deinem vorgeschlagenen Generier-System kann es leicht vorkommen, dass genau solche Charaktere in einer Gruppe landen.


--- Zitat von: Incantatar am  2.06.2017 | 15:43 ---Des weiteren ist mit einem guten DM der Handlungsspielraum deine Kreativität.
--- Ende Zitat ---

Das halte ich für eine Platitüde und ändert nichts am Problem, denn selbst wenn, es gilt für alle Charaktere gleichermaßen. Ein stärkerer Charakter hat auch hierbei die gleichen Möglichkeiten wie ein schwächerer und dann noch mehr, bzw. hat er die besseren Chancen, seine Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

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