Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E

5E Hausregelthread - Diskussionen

<< < (68/84) > >>

Quaint:
Ich denke, in der Diskussion geht es auch ganz wesentlich darum, dass hier Weltbilder respektive Arten zu spielen aufeinander treffen und sich dann verschiedentlich nicht mögen. Das ist ja so ungewöhnlich auch nicht.


--- Zitat ---- Schlechte Attribute können zu interessanten Charakterkonzepten anregen.
- Schlechte Attribute machen bei guten DMs den Char nicht gleich unbrauchbar.
- Besonders überzeugende Ideen können gelegentlich auch mal würfellos oder mit dickem Bonus durchgewunken werden.

Wobei die Punkte ja bestimmt allgemein bekannt und akzeptiert sind. Nur frage ich mich dann, worum es bei der Diskussion auf der letzten Seite sonst ging (außer "du hast mich falsch verstanden").

--- Ende Zitat ---

Und diese "allgemein bekannten" und "akzeptierten" Punkte würde ich so nicht unbedingt unterschreiben oder zumindest ohne Kommentar stehen lassen.

etwa würde ich ergänzen:

- ausgewürfelte Attribute können auch negative Konsequenzen haben (von Neid und Mißgunst über Schummeln bis suizidal-dämliches Charakterverhalten zwecks neuwürfeln dürfen ist da alles drin, und auch unklare Regelungen wann neu gewürfelt werden darf sehe ich kritisch, vielleicht kenn ich auch die falschen Leute, aber in meinem Umfeld tummeln sich genug Leute, die da dann schonmal unglücklich sind, und ich kann's ja auch verstehen)
- wenn das ignorieren der Regeln zugunsten von freiem Spiel ein essentieller Punkt des Spielstils ist (und wenn man halt ne eigentlich zu würfelnde Aktion einfach durchwinkt, weil man überzeugt ist, dann ist das nix anderes), dann kann es sich lohnen darüber nachzudenken ob man die Regeln an sich überhaupt noch will/brauch

Ist jetzt aber auch nicht so bös gemeint wie es manchmal klingt. Ich hab schon diverse Kampagnen ohne feste Regeln bestritten und viel Spaß gehabt. Ich kann nur nicht gut auf "die Regeln gelten ... manchmal". Genauso wie ich Leute nicht verstehe, die vielleicht 3 mal am Spielabend würfeln und hauptsächlich erzählen, dann aber darauf bestehen ein 1000+ Seiten schweres rulesheavy Monstrum als Regelwerk herzunehmen. Aber ich hab schon mit so Leuten gesprochen, gibt's also.


Und wenn ihr alle so reife und erwachsene Spieler habt, die super damit klarkommen wenn ihr bester Wert ne 13 ist, aber der Kollege startet mit ner 20 ins Spiel, dann spricht für euch ja nix dagegen. Bei mir gäb das mit einiger Wahrscheinlichkeit Knatsch.

Derjayger:
Stimme all dem zu, nur:


--- Zitat von: Quaint am  3.06.2017 | 21:14 ---
- wenn das ignorieren der Regeln zugunsten von freiem Spiel ein essentieller Punkt des Spielstils ist (und wenn man halt ne eigentlich zu würfelnde Aktion einfach durchwinkt, weil man überzeugt ist, dann ist das nix anderes), dann kann es sich lohnen darüber nachzudenken ob man die Regeln an sich überhaupt noch will/brauch

[...]

Genauso wie ich Leute nicht verstehe, die vielleicht 3 mal am Spielabend würfeln und hauptsächlich erzählen, dann aber darauf bestehen ein 1000+ Seiten schweres rulesheavy Monstrum als Regelwerk herzunehmen.

--- Ende Zitat ---

Das mir immer noch zu radikal. Nochmal: "- Besonders überzeugende Ideen können gelegentlich auch mal würfellos oder mit dickem Bonus durchgewunken werden." Ich weiß nicht, wie ich es noch stärker relativieren soll, damit klar wird, dass es die Ausnahme ist und man deshalb nicht gleich über einen Systemwechsel nachzudenken braucht.

PS: Gehört hier nicht rein, aber ich hab in zwei voneinander unabhängigen Gruppen erlebt, dass niemand weiß, wie viele D&D-Spieler sich in einer Großstadt (z.B. Hannover) tummeln. Man hat richtig luxuriös die Wahl, sich "erwachsene und reife" (oder einfach passende) Spieler ins Boot zu holen. Kann das Spielershopping auf RPG-Börsen im Inet sehr empfehlen, ist auch gut für die geistige Gesundheit aller Beteiligten :) Ich bin mir sicher, dass OP dort fündig wird und seine Hausregelkombi zum Einsatz bringen kann. Falls er in einer Großstadt wohnt.

Runenstahl:
Ich denke da gibt es keine allgemein gültige Lösung für alle. Jede Gruppe muß selbst entscheiden wie Attribute ermittelt werden.
Wir haben uns für den Mittelweg entschieden: Punkte-System, aber wer möchte darf (unter Aufsicht des SL's) würfeln, muß dann aber auch mit dem Ergebnis leben.

Rhylthar:

--- Zitat von: Runenstahl am  3.06.2017 | 21:41 ---Ich denke da gibt es keine allgemein gültige Lösung für alle. Jede Gruppe muß selbst entscheiden wie Attribute ermittelt werden.
Wir haben uns für den Mittelweg entschieden: Punkte-System, aber wer möchte darf (unter Aufsicht des SL's) würfeln, muß dann aber auch mit dem Ergebnis leben.

--- Ende Zitat ---
Interessant. Wäre was für mich, wenn es 5 Spieler gibt.

Wenn die anderen die Nischen abgedeckt haben, würde ich Würfeln riskieren. Welches Würfelsystem nehmt ihr?

Runenstahl:
Beste 3 von 4W6, frei zuordnen. Ist Mathematisch extrem dicht am Punktesystem bzw dem Standard-Array.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln