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5E Hausregelthread - Diskussionen

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Feuersänger:
Sollte die Tabelle wider Erwarten _nicht_ als Witz gemeint sein, ist ELs Frage allerdings völlig berechtigt.

K!aus:
Ich finde es ehrlich gesagt etwas dämlich, dass der SL als moralische Instanz erhoben wird über das Verhalten des Paladin Spielers zu richten. Meine Meinung nach riecht das ganz stark nach Railroading. Vielleicht war das so in den 80er und 90ern und erzeugt bei manchen ein gewisses Retro- oder Nostalgie-Feeling, aber als aufgeklärter und moderner tm :T: ie gehört das meiner Ansicht nach zur Verantwortung des Spielers, seine ihm gewählte Rolle ordentlich auszufüllen.

Sicherlich kann und soll der SL den Spieler von Zeit zu Zeit daran erinnern, falls ein Spieler wichtige Eigenschaften seines Charakters vernachlässigt (Furcht vor Wasser?).

Ich sehe das mit dem Paladin ähnlich wie bei den Ultramarines und deren Codex Astartes. Nur scheinbar ist man sich bei WH40k eher darüber einig, dass es eine rollenspielerische Herausforderung tm ist mit dem Codex als Randbedingung zu handeln, während es in der d20 Community nach wie vor erlaubt mit erhobenem Zeigefinger den Paladin Spieler abwerted als Lawful stupid zu bezeichnen.

Meiner Meinung nach echt ironisch, dass ein Tabletop Setting, dass sich "There is only war" auf die Fahne geschrieben hat, dahingehend mehr Tiefgang bietet als ein echtes Rollenspiel. tm

Cheers,
  Klaus.

Der Oger (Im Exil):

--- Zitat von: ElfenLied am 26.10.2015 | 15:44 ---Nimmst du andere Charakterklassen auch so hart ran?
--- Ende Zitat ---

Ich könnte mir noch was ähnliches für Kleriker und Warlocks vorstellen. Also, Charaktere, die sich an eine höhere Wesenheit ketten. Ich stelle mir Fantasy - Gottheiten nicht als namen - und konturlose Zauberbatterien für Spielercharaktere, sondern als Wesenheiten mit eigener Persönlichkeit, Eitelkeiten, und auch unangenehmen Eigenschaften vor. Eher: griechische oder germanische Mythologie und nicht unbedingt höhere, erhabene Wesenheiten.


--- Zitat ---Was bekommt der Paladin denn als Kompensation für diese Hausregel? Startet er mit einem vorpalen Holy Avenger?

--- Ende Zitat ---

Er startet nicht als Ranger/Beastmaster. Ansonsten: Paladin ohne Sündenfallmöglichkeit ist ... irgendwie fad. Wie alles konsequenzfreie. Und nun für alles und jedes Balancing - Möglichkeiten einzubauen und aus allem einen faden Einheitsbrei zu machen ... will ich nicht.


--- Zitat von: Feuersänger am 26.10.2015 | 15:56 ---Ich hätte diese Tabelle jetzt eigentlich als Witz verstanden. Andererseits bin ich mit der Annahme auch schon bei vier von der Decke fallenden Oger-Ninjas falsch gelegen. ;p

--- Ende Zitat ---

Das passiert, wenn man zum Lachen ins Gewölbe geht :)

Ansonsten, auch als Antwort auf Deinen Moderationspost: Ich meine das völlig ernst, das ist ab jetzt eine Hausregel von mir (auch wenn ich die Tabelle vielleicht noch verfeinere.)


--- Zitat von: Pandelume am 26.10.2015 | 16:33 ---Von der Idee finde ich so eine Tabelle nicht übel, würde allerdings mehr als einen Würfel nehmen, für ne Glockenkurve anstelle linearer Verteilung. Härteres "Strafmaß" für Würfe mit geringerer Wahrscheinlichkeit.
--- Ende Zitat ---

Das überlege ich mir. Ggf. vielleicht auch mit 2W10 oder W8+W12 - um die drakonischen Strafen weniger unwahrscheinlich zu machen.


--- Zitat ---Beim Wurf "1W20 + CHA modifier + Proficieny Bonus" würde ich den Proficiency Bonus rauslassen. Nach meinem Gefühl sollte sich ein Paladin höherer Stufe genauso vor seinem Patron verantworten müssen wie ein noch frischer. Eigentlich sogar mehr :) 

--- Ende Zitat ---

Ich hab mir gedacht: Ein hochstufiger Paladin ist ja nun eher etwas seltenes, und Gottheiten drücken da vielleicht eher mal ein Auge zu. Auf der anderen Seite kennt ein hochstufiger Paladin vielleicht seine Gottheit gut und lange genug, dass er leichter die Grenzen austesten kann.


--- Zitat von: Klaus am 26.10.2015 | 17:01 ---Ich finde es ehrlich gesagt etwas dämlich, dass der SL als moralische Instanz erhoben wird über das Verhalten des Paladin Spielers zu richten. (...)

--- Ende Zitat ---

Meine Meinung. Deswegen wird das an die Würfel abgegeben. Ein moralischer Richter will ich nicht sein, nur der Sachwalter einer Welt mit einem Pantheon voller intriganter, eifersüchtiger und leicht zu erzürnender Götter. Das wissen die Spieler aber vorher, es wird sich auf bestimmte Rahmenbedingungen geeinigt, und gut ist.

Ansonsten: entweder man mag Zufallstabellen, oder man mag sie nicht. Das kann jeder für sich selbst entscheiden, und da rede ich auch niemandem rein.

Feuersänger:

--- Zitat ---Meine Meinung. Deswegen wird das an die Würfel abgegeben.
--- Ende Zitat ---

Aber DU willst doch bestimmen, wann ein Paladin seinen Patron so sehr erzürnt hat, dass er würfeln muss?
Das ist doch völlig daneben.

Genau solche SL-Allüren haben schon in früheren Editionen vielen Spielern den Spaß am Pala-Spielen verdorben. Die 5E will dem eigentlich gerade vorbeugen.
Und es ist doch völliger Schwachsinn, dass die einen Klassen (Palas, Kleris, Warlocks) "fallen" können und die anderen nicht. Es ist ja nicht so, als wäre ein Paladin die absolute Überklasse und viel mächtiger als alle anderen -- wodurch so ein Verhalten vielleicht (!) halbwegs zu rechtfertigen wäre. In 5E sind Palas wirklich nicht schlecht, aber auch nicht mächtiger als andere. Wieso kann dann ein Paladin seine Kräfte einbüßen und ein Barbar nicht?

Müsste ich mit so einem SL spielen, wäre für mich die einzige Konsequenz: setz dich diesem Risiko nicht aus / mach nen Wizard (oder sonstwas) und rock das Haus.

Verdikt: ganz dickes  :q :q :q

Rhylthar:
Ein Hoch auf die Forgotten Realms!

Da die Götter dort von der Anzahl der Gläubigen abhängig sind, werden sie sowas mit ihren Treuesten nicht machen.  :)

Und da wundert sich noch einer, warum Spieler immer Psychopathen spielen...aber die haben wenigstens nichts zu befürchten...

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