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5E Hausregelthread - Diskussionen

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Der Oger (Im Exil):

--- Zitat von: ElfenLied am 26.10.2015 | 21:49 ---Es ist also nur deine persönliche Interpretation, nicht RAW?

--- Ende Zitat ---

Ich würde sagen, die Metaphysik einer Welt ist immer die persönliche Interpretation seines Spielleiters. RAW steht da:


--- Zitat ---Although many paladins are devoted to the gods of good, a paladin's power comes as much from a commitment to justice itself as it does from it's god.
--- Ende Zitat ---

Also, in viele Richtungen interpretierbar. Ich les noch mal eben was anderes nach.

Der Oger (Im Exil):
Seite 97, DMG, Kasten Oathbreaker Atonement:

...Having done so, the paladin must choose a deity and a sacred oath. ...

Es ist beides, nicht eines von beiden. Eid und Gottheit. RAW.

Scurlock:

--- Zitat von: Der Oger am 26.10.2015 | 21:29 ---Was aber immer noch kein Grund ist, nicht die Gunst seiner Gottheit verlieren zu können. (Bei bösen Gottheiten vielleicht noch viel schneller und gnadenloser.) Die Frage ist: Kann das nur gescripted passieren, oder auch als Folge der Entscheidungen eines Spielers, und wenn das so ist, wie dies am elegantesten umgesetzt wird.

--- Ende Zitat ---
Ich denke am elegantesten löst man das, wenn man als SL situativ und individuell reagiert. Vor allem aber sollte man darauf achten, ob das Brechen vom Kodex einmalig und eher unfreiwillig geschehen ist, oder das Verhalten des Charakters Methode hat.
Die jeweilige Gottheit könnte dem Paladin/Kleriker im Traum erscheinen oder zumindest einen Traum schicken, um seine Missgunst über das Handeln des Helden auszudrücken. Das muss sich gar nicht regeltechnisch auswirken oder nur schwach (Exhaustion für einen Tag).
Alternativ könnte auch eine mystische Figur erscheinen lassen, die den Helden vor den Konsequenzen seines Irrweges warnt, vielleicht ihm eine Aufgabe auferlegt, um ihn von seinen Sünden zu befreien.
Und natürlich könnte man den Charakter bei wiederholten Fehlverhalten mit einem Wechsel des Gottes "belohnen". Die (Un)taten des Helden haben vielleicht den einen Gott verstimmt, der Charakter dadurch aber die Gunst eines anderen Gottes erworben. Vielleicht verliert der Charakter zwar bestimmte Fähigkeiten, gewinnt aber eben wiederum andere.
Im Falle eines Warlocks könnte man ähnlich vorgehen. Alpträume, Omen etc. plagen den Charakter. Immer wieder erscheinen Gestalten, die den Charakter an seinen Pakt erinnern. Sollte der Warlock einen Familiar haben, wird dieser ihn auf seine Art darauf hinweisen. Kultisten oder Dämonen könnten den Warlock am Ende immer wieder angreifen oder in unangenehme Situation bringen. Vom Entzug der Kräfte würde ich als SL allerdings absehen. Ebenso vom Gebrauch einer Tabelle, denn die kann das Fingerspitzengefühl nicht ersetzen, das für derartige Situationen notwendig ist.
Und natürlich sollte man als SL auch das Gespräch mit dem Spieler suchen, um herauszufinden, ob er mit dem Spiel seines Charakters ein bestimmtes Ziel verfolgt oder gar unzufrieden ist...     

Feuersänger:

--- Zitat von: Der Oger am 26.10.2015 | 22:01 ---Seite 97, DMG, Kasten Oathbreaker Atonement:

...Having done so, the paladin must choose a deity and a sacred oath. ...

Es ist beides, nicht eines von beiden. Eid und Gottheit. RAW.

--- Ende Zitat ---

Sag mal, du kannst doch lesen.
Wenn du also schon mit RAW argumentierst, dann musst du auch sehen, dass das nur für den Fall formuliert ist, dass man kein Oathbreaker mehr sein will.

Im PHB steht jedenfalls mit keinem Wort, dass man eine Gottheit wählen _muss_.

Der Oger (Im Exil):

--- Zitat von: Feuersänger am 26.10.2015 | 22:13 ---Sag mal, du kannst doch lesen.
Wenn du also schon mit RAW argumentierst, dann musst du auch sehen, dass das nur für den Fall formuliert ist, dass man kein Oathbreaker mehr sein will.

Im PHB steht jedenfalls mit keinem Wort, dass man eine Gottheit wählen _muss_.

--- Ende Zitat ---

Geh doch nochmal zu meinem vorletzten Post, und lies ihn Dir nochmal durch.

Ansonsten: Meine Lust, mit Dir Haare zu spalten, und dein trollbaiting mitzumachen, ist begrenzt.

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