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Die neutrale Zone
Chiarina:
--- Zitat von: Nevermind ---Wenn alles so schlimm ist, wieso führt man noch Krieg gegeneinander?
--- Ende Zitat ---
Vielleicht, um die rarer werdenden nicht infizierten Gebiete unter Kontrolle zu bringen.
--- Zitat von: Nevermind ---Wenn alle Konventionen gefallen sind, warum Katapultiert man nicht Infiziierte in die Städte, sozusagen als Erstschlag.
--- Ende Zitat ---
So etwas ist möglich. Ich habe es oben als "Himmelsfahrtskommando" bezeichnet. Grundsätzlich dürfte ein derartiger Einsatz der Gezeichneten aber als zumindest offiziell geächtete Waffe gelten. Je häufiger das geschieht, desto schneller geht es mit dem Kontinent bergab.
--- Zitat von: Nevermind ---Wie unterscheiden sich die 4 Nationen?
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung. Das spielte für mich bisher keine Rolle. Ich denke an vier (oder eventuell auch mehr) Nationen, damit neben den Ereignissen um die neutrale Zone auch Stories um Bündnisse, Intrigen und Diplomatie möglich sind. Vielleicht ist die eine Nation besonders geschickt in der Aufzucht und im Einsatz der Belagerungsturm-Monster, die andere ist besonders skrupellos im Einsatz von Geächteten, die dritte versucht noch am ehesten zu retten, was zu retten ist und errichtet viele überwachte Gebiete... was auch immer.
--- Zitat von: Nevermind ---Sollte es nicht gerade von den Immunen eine Underground Railroad betrieben um die Leute (mit genug Nahrung) der Immunisierung zuzuführen.
--- Ende Zitat ---
Das kommt darauf an, wie aktiv man sich die Immunen vorstellt. In meiner Vorstellung haben sie mit der Außenwelt mehr oder weniger abgeschlossen... so ähnlich wie diese tibetanischen Mönche in ihren Bergklöstern.
--- Zitat von: Luxferre ---Ich finde das Setting für kurze Abenteuerserien oder Szenarien sehr interessant und durchaus spannend.
--- Ende Zitat ---
Danke schön.
--- Zitat von: Luxferre ---Allerdings ginge mir wohl die Langzeitmotivation flöten, weil die Hoffnungslosigkeit schon recht drastisch sein dürfte. Die Aussicht auf großflächige Heilung tendiert wohl gen null.
--- Ende Zitat ---
Ja. Wahrscheinlich würde ich selbst nicht unbedingt irrsinnig lange Kampagnen in dem Setting erleben wollen... die positive Lebenseinstellung könnte eventuell darunter leiden. Ich bewundere aber immer wieder mal Menschen, die trotz widrigster Lebensumstände nicht aufgeben. Ich glaube, so etwas hatte ich im Kopf, als sich meine Ideen konkretisierten.
--- Zitat von: Luxferre ---Aber ich wäre als Spieler Feuer-und-Flamme, dort zu überleben, sich etwas aufzubauen oder auch nur einen gesunden Status Quo zu erhalten.
--- Ende Zitat ---
Ja. Das könnten Kampagnenziele sein.
Chiarina.
Pyromancer:
Halbnomadische Bauern, Jäger und Sammler produzieren "realistischerweise" nicht genug Überschüsse, um städtische Metropolen versorgen zu können. Woher kommt das Essen? Magie?
Und woher kommen die Soldaten? Nach Jahrzehnten des Krieges, der aus Sturmangriffen gegen befestigte Städte besteht, dürften da nicht mehr allzu viele davon übrig sein.
Sin:
Klingt nicht uninteressant, allerdings nehme ich stark an, dass die Städte als Erstes untergehen würden, wenn jede Ratte, Eichhörnchen, Fledermaus etc. die Seuche bringen kann. Überhaupt wäre der ganze Kontinent schnell verseucht, wenn alle Säugetiere die Krankheit verbreiten können.
Chiarina:
Nur gerade mal so zur Klarstellung: Ich behaupte nicht, dass ich bei diesem Setting schon alles durchdacht hätte. Wahrscheinlich stellt sich sowieso heraus, dass es Quatsch ist.
--- Zitat von: Pyromancer ---Halbnomadische Bauern, Jäger und Sammler produzieren "realistischerweise" nicht genug Überschüsse, um städtische Metropolen versorgen zu können. Woher kommt das Essen? Magie?
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Sin ---Klingt nicht uninteressant, allerdings nehme ich stark an, dass die Städte als Erstes untergehen würden, wenn jede Ratte, Eichhörnchen, Fledermaus etc. die Seuche bringen kann. Überhaupt wäre der ganze Kontinent schnell verseucht, wenn alle Säugetiere die Krankheit verbreiten können.
--- Ende Zitat ---
Diese beiden Beiträge legen ja die Idee nahe, dass es am besten doch nicht alle Säugetiere sein sollten, die sich infizieren können. Es müssen aber genügend Arten sein, die dieses Untergangsszenario ermöglichen. Vielleicht sind nur Primaten betroffen (dann müsste der Kontinent klimatisch natürlich in einer entsprechenden Zone angesiedelt sein).
Für die Nahrungsversorgung kann ich mir auch Alternativen vorstellen. Vielleicht ist der Zugang zum Meer umkämpft, weil die Fischerei einen wichtigen Beitrag zur Nahrungsmittelversorgung liefert. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann sind die Städte vielleicht auch einfach nicht ganz so groß.
--- Zitat von: Pyromancer ---Und woher kommen die Soldaten? Nach Jahrzehnten des Krieges, der aus Sturmangriffen gegen befestigte Städte besteht, dürften da nicht mehr allzu viele davon übrig sein.
--- Ende Zitat ---
Ja, das sehe ich ein. Vielleicht gibt es nach einem aggressiiven Kriegsbeginn inzwischen aufgrund der abnehmenden Bevölkerungszahlen nur noch hin und wieder kriegerische Handlungen. Das heißt ja nicht gleich, dass Frieden herrscht.
Chiarina.
Galatea:
Es reicht völlig wenn die Krankheit von Flöhen übertragen werden kann, oder irgendeinem anderen Tier das auf dem Kontinent omnipräsent ist (Stechmücken mit beschränktem Einsatzradius wie z.B. Schmetterlingsmücken oder Spulwürmern/Fadenwürmern oder blutsaugende Wanzen/Milben). Die Pest hat 3/4 der europäischen Bevölkerung ausradiert und das nur mit der Übertragung durch Ratten bzw. deren Flöhe.
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