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[Erzählt mir von] The End of the World (FFG)

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Scimi:
FFG hat mit PDFs normalerweise nicht viel am Hut.

Das Regelsystem wird auf der Seite ja eigentlich ganz gut erklärt. Jeder Charakter hat 6 Werte zwischen 1 und 5 und Vor- und Nachteile. Gewürfelt wird in einer Gefahren- oder Stresssituation. Für Ausrüstung, Vorteile und günstige Umstände gibt es weiße W6. Für Nachteile und Schwierigkeiten gibt es schwarze W6. Schwarze und weiße Würfel, die dasselbe Ergebnis zeigen, heben sich auf, alles was übrig bleibt, wird gewertet. Wenn weniger oder gleich viele weiße Würfel übrigbleiben wie der passende Charakterwert beträgt, ist die Probe gelungen. Übrige schwarze Würfel richten körperlichen, geistigen oder sozialen Stress an.
Stress sammelt sich an, bis der Charakter eine Verschnaufpause hat, kann er den gesammelten Stress in Wunden verwandeln, die dann ihrerseits Nachteile bringen und geheilt werden können.

Mehr scheint da nicht drinzustecken.

Achamanian:

--- Zitat von: Scimi am 13.01.2015 | 13:01 ---FFG hat mit PDFs normalerweise nicht viel am Hut.

Das Regelsystem wird auf der Seite ja eigentlich ganz gut erklärt. Jeder Charakter hat 6 Werte zwischen 1 und 5 und Vor- und Nachteile. Gewürfelt wird in einer Gefahren- oder Stresssituation. Für Ausrüstung, Vorteile und günstige Umstände gibt es weiße W6. Für Nachteile und Schwierigkeiten gibt es schwarze W6. Schwarze und weiße Würfel, die dasselbe Ergebnis zeigen, heben sich auf, alles was übrig bleibt, wird gewertet. Wenn weniger oder gleich viele weiße Würfel übrigbleiben wie der passende Charakterwert beträgt, ist die Probe gelungen. Übrige schwarze Würfel richten körperlichen, geistigen oder sozialen Stress an.
Stress sammelt sich an, bis der Charakter eine Verschnaufpause hat, kann er den gesammelten Stress in Wunden verwandeln, die dann ihrerseits Nachteile bringen und geheilt werden können.

Mehr scheint da nicht drinzustecken.

--- Ende Zitat ---

Danke für die Zusammenfassung, klingt ja ganz nett.
Eins verstehe ich aber nicht:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wenn weniger oder gleich viele weiße Würfel übrigbleiben wie der passende Charakterwert beträgt, ist die Probe gelungen.
dann wäre das Ziel bei einem Wurf ja, möglichst wenige Weiße Würfel übrigzubehalten, um unter dem Charakterwert zu bleiben ... stimmt das so wirklich?

LushWoods:
Der erste Teil, also das Zombieding, ist wohl schon im Verkauf.
Aber genau das interessiert mich am wenigsten, leider.

Shadom:
Das für micht störende an dem System ist, dass die Grundidee beinhaltet, dass man "sich selbst" spielt.
99% bei uns wären bei der Apocalypse wahlweise schon tot oder würden sich weinend in die Ecke stellen.
Das MUSS man ja aber nicht machen. Wenn es regeln gibt, die erlauben mich selbst zu erstellen kann ich damit ja auch andere Figuren erschaffen.

Zombies ist bäh. Der Rest? Könnte cool werden.

Scimi:

--- Zitat von: Rumspielstilziel am 13.01.2015 | 13:04 ---dann wäre das Ziel bei einem Wurf ja, möglichst wenige Weiße Würfel übrigzubehalten, um unter dem Charakterwert zu bleiben ... stimmt das so wirklich?

--- Ende Zitat ---

Ja, das fand ich auch zuerst komisch, aber aus dem Artikel lese ich das so heraus.

Aber ich gehe davon aus, dass der Spieler teilweise entscheiden kann, wie viele weiße Würfel er nimmt (z.B. indem er Ausrüstung verwendet oder auch nicht). Weniger weiße Würfel erhöhen dann gleichzeitig die Erfolgschance und das Risiko, Stress zu bekommen. Mehr weiße Würfel senken zwar die Erfolgschance, aber schützen auch besser vor schlimmen Folgen.
Damit können Charaktere mit guten Werten eher auf Nummer sicher gehen und Charaktere mit schlechten Werten müssen sich Erfolge im Prinzip immer durch negative Folgen erkaufen: Wenn ein schlechter Kämpfer einen Zombie umhauen will, wird er dabei wahrscheinlich selbst verletzt, wenn er nicht verletzt werden will, kriegt er den Zombie nicht um.

Ich weiß ja nicht, wie sich das im Spiel dann tatsächlich darstellt, aber das Managen von Ausrüstung und Stress soll ja ein wichtiger Faktor des Spielerlebnisses bei diesen ganzen Weltende-Überlebens-Szenarien sein...


--- Zitat von: Shadom am 13.01.2015 | 13:29 ---Das für micht störende an dem System ist, dass die Grundidee beinhaltet, dass man "sich selbst" spielt.

--- Ende Zitat ---

Also, das System hat ganz normale Regeln zur Charaktererschaffung. Dass man sich selbst spielt, ist einfach ein Gimmick, man kann seinen Charakter bauen wie man will. Allerdings spielt man mehr oder weniger normale Leute und wenn man in irgendetwas supergut sein will, erkauft man sich das mit lausigen Werten in anderen Bereichen. Es ist eben eher Cthulhu als D&D.

Der eingängige Hintergrund, das fast dämlich simple System und dieses Sich-selbst-spielen zielen m.E. darauf ab, dass auch Rollenspielneulinge und Leute, die das Spiel schnell mal ausprobieren wollen einen schnellen Einstieg ins eigentliche Spiel bekommen. Ich denke nicht, dass Hardcorespieler, für die es völlig normal ist, erst eine Woche lang das Regelwerk zu lesen, um sich dann erstmal zu einer Charaktererschaffungssitzung zu treffen bevor ihre jahrelange Megakampagne losgeht die Zielgruppe sind...

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