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[SF] FTL-Konzept (für Redshift)

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Holothuroid:

--- Zitat von: Feuersänger am 28.01.2015 | 13:04 ---Ist an sich eine sehr schöne Lösung, da dies u.a. erklären würde, warum die Gates ausgerechnet lauter interessante / habitable Systeme miteinander verknüpfen; ein Punkt der bei Wurmlöchern nicht plausibel erklärbar ist.
Der Nachteil ist halt, dass dieses Konzept durch Mass Effect popularisiert wurde, und ich möchte nicht derart offensichtlich zentrale Konzepte von populären Franchises klauen.
--- Ende Zitat ---

Mass Effect?? ;)

Feuersänger:
Ja, weil Raumschiffe, nix Fußgänger. :p

blut_und_glas:

--- Zitat von: Feuersänger am 28.01.2015 | 13:04 ---Außerdem spiele ich noch mit dem Gedanken, dass der Hyperraum irgendwie schädlich für Elektronik ist, etwa vergleichbar mit einem EMP, sodass die Computer für den Sprung abgeschaltet werden müssen - und diesen dementsprechend auch nicht steuern können. So würde sich zumindest erklären, warum Besatzung an Bord sein muss.

--- Ende Zitat ---

Den Ansatz hatte ich mal mit der (in dem Fall geistigen) Gesundheit zusammengezogen, um einerseits die Besatzungsfrage zu lösen und gleichzeitig einen Aufhänger für unterdrückte Klone zu bekommen.
Wobei es da auch Point-to-Point-FTL war, wobei Eintritts- und Austrittspunkte quasi die Körperöffnungen des lebendigen Hyperraums waren. Hier vielleicht nicht so passend.  ;)

mfG
jdw

Chaos:
Nochmal zum FTL-Konzept:

Was wäre, wenn Sprünge nur innerhalb eines Korridors zwischen zwei ausreichend massiven Sternen, die nah genug beieinander liegen, möglich ist? Wie nahe sie beeinander liegen müssen, hängt von der Gesamtmasse beider Sterne ab, je größer, desto weiter weg, und für zwei Sterne mit ungefähr Sonnenmasse liegt die Höchst-Entfernung irgendwo zwischen 5 und 10 Lichtjahre.

Zwischen, z.b. Sol und Alpha Centauri A gäbe es einen mehr oder weniger zylindrisch geformten Raumbereich, ca. 4,3 Lichtjahre lang und mit ca. 1,3 Millionen Kilometer Durchmesser, innerhalb dessen FTL-Antriebe sich bewegen können. Sprünge innerhalb eines Systems wären nur sinnvoll in dem seltenen Fall, dass der Weg vom Startpunkt zu diesem Raumbereich und vom Raumbereich zum Zielpunkt schnell zu bewältigen ist als die direkte Reise - also z.B. bei Erd-Saturn und umgekehrt nur, wenn Saturn gerade in der Nähe dieses Korridors ist, also etwa alle 30 Jahre für einige Zeit.

Feuersänger:

--- Zitat von: Chaos am 29.01.2015 | 13:32 ---Nochmal zum FTL-Konzept:

Was wäre, wenn Sprünge nur innerhalb eines Korridors zwischen zwei ausreichend massiven Sternen, die nah genug beieinander liegen, möglich ist? Wie nahe sie beeinander liegen müssen, hängt von der Gesamtmasse beider Sterne ab, je größer, desto weiter weg, und für zwei Sterne mit ungefähr Sonnenmasse liegt die Höchst-Entfernung irgendwo zwischen 5 und 10 Lichtjahre.
--- Ende Zitat ---

Da hab ich auch schon drüber nachgedacht. Hätte den charmanten Vorteil, dass sich "interstellare Handelsrouten" herauskristallisieren würden -- im Gegenzug müssten die Sprünge ziemlich flutschig laufen, weil sonst die Reise zu einem 40Lj entfernten Stern uninteressant wäre.
Es gibt da auch eine Sternkarte, auf der bereits jeder Stern im Umkreis von 50Lj mit seinen jeweils paar nächsten Nachbarn verbunden ist.
Allerdings ist das mit den Korridoren problematisch -- das läuft im Endeffekt auch wieder darauf hinaus, dass man sich zum Springen erstmal nahe an den Stern heranbegeben muss. Das würde zwar das Saturndilemma lösen, aber hätte halt wieder dramaturgisch die Nachteile aller Point-to-Point-Methoden.

Man muss ja auch ein bißchen an die anderen, zu kolonisierenden Systeme denken -- da kann es ja durchaus sein, dass mal ein wunderschöner habitabler Planet 2 oder 4 AU vom Stern entfernt ist, und wenn die Sternenschiffe dann jedesmal die ganze Strecke hin _und_ zurück gondeln müssten, würde das die Kolonisierung extrem langwierig und teuer machen. Auch darum würde ich lieber bei "Start Anywhere" bleiben.

Hier noch ein kleiner Ausschnitt der o.g. Sternkarte mit Verknüpfungen und Entfernungsangaben in Parsec:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

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