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Möglichkeiten der Kopplung von Attributen und Fertigkeiten

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Timo:
ORE:
Das W10er Paschsystem nimmt zwar auch Attribut+Fertigkeit und wertet diese gleich(wobei Fertigkeiten viel schneller und leichter zu steigern sind als Attribute), dafür gibt es bei den Fertigkeiten 2 Steigerungen und zwar Expertenwürfel und Meisterwürfel, die es erlauben einen Würfel vor(Experte) oder nach(Meister) dem werfen des Pools auf eine Nummer zu drehen.

Was im Falle des Meisterwürfels einen 100% Erfolg garantiert, nur die Qualität ist dann noch entscheidend(das kann dann bei schwierigen Proben relevant sein, aber zB ein Meistertischler wird immer einen Tisch bauen können).

Tybalt:
Bei There is no Spoon, einem Matrix-Rollenspiel, hat man nur ein Attribut (Matrix) und eine handvoll Fertigkeiten. Es werden 2W6 geworfen, je ein W ist entweder Matrix oder einer Fertigkeit zugeordnt. Für einen Erfolg muß man kleiner oder gleich dem Eigenschaftswert würfeln, und es gibt 4 Erfolgsgrade:

Voller Erfolg: Erfolg sowohl bei der Probe auf Matrix als auch auf Fertigkeit
Matrix-Erfolg: nur ein Erfolg bei der Probe auf Matrix
Fertigkeits-Erfolg: nur ein Erfolg bei der Probe auf die Fertigkeit
Fehlschlag: kein Erfolg

Ein Matrix-Erfolg ist also mehr Wert als ein Fertigkeitserfolg.

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Das Silhouette-System, das in Heavy Gear und Jovian Chronicles verwendet wurde, hat das in meinen Augen ganz nett gelöst:

Man hat Skillwerte von 1 bis 5, und Attributswerte von -3 bis +3.

Bei einem Test würfelt man dann mit so vielen Würfeln, wie der Skillwert beträgt, und nimmt den höchsten dieser Wurfwerte. Und jede zusätzliche Sechs gibt noch einmal plus eins dazu - also bei 3W6, wenn man zwei Sechsen und eine Zwei würfelt, behält man eine Sechs (höchster Wert) und zählt für die zweite eine +1 hinzu.

Der Attributswert wird dann zum Wurfergebnis hinzugezählt bzw. abgezogen, und man muss vom SL festgelegte Schwierigkeiten erreichen.

In der Praxis ist dann der Typ mit durchschnittlichen Attributswerten aber hohen Fertigkeistwerten dem Heini mit Superattributen, aber ohne Ausbildung, in der Regel überlegen.

Turning Wheel:
Beim Trauma Universalrollenspiel führen zwar die zwei Haupteigenschaften jeder Fertigkeit unter Umständen zum gleichen Wert wie wenn es gelernt
wurde, aber eine weniger gelernte Fertigkeit wird schneller weiterentwickelt.
Man braucht also weniger Entwicklungspunkte um von 20 auf 21 zu kommen, wenn die Gesamtzahl mehr Punkte durch Haupteigenschaften beinhaltet.

blut_und_glas:
Bei Unknown Armies liefern die Attribute die Höchstwerte für die Fertigkeiten und bei einfachen Proben liefert das Unterwürfeln des Attributs einen Erfolg, das Unterwürfeln von Attribut und Fertigkeit einen größeren Erfolg (bei schwierigen Proben muss direkt die Fertigkeit unterwürfelt werden).

Synergy bildet aus Attribut (-3 bis +3) und Fertigkeit (0 bis 10) eine Summe, die unterwürfelt werden müssen, wozu eine Anzahl W10 abhängig von der Veranlagung (1-3) zur Verfügung steht (von denen nur der niedrigste gewertet wird).
Das eigentlich interessante ist an der Stelle natürlich die zusätzliche Dimension.

mfG
jdw

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