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[Eilar] Musketen und Feen - Bald deutsch und besser

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La Cipolla:
Ah, ich hab den Thread erst jetzt gesehen.

*abonnier*

Meine Kritik hast du ja (ich find den alten Thread gerade nicht mehr). Ich muss sagen, gerade die inhaltliche Kritik der Teilzeithelden kann ich nur beschränkt nachvollziehen, die Kritik an Struktur und Format schon eher. Und sonst kann ich nicht viel neues dazu sagen, werde die Entwicklung aber interessiert verfolgen.

Ich finde dein Setting übrigens wesentlich spezieller als bspw. Aether Sea, nicht zuletzt weil die einzelnen Elemente in ihrem Fokus eher selten in Rollenspielen sind, im Gegensatz zu "richtiger" Fantasy oder Steampunk. Aber das nur am Rande.

Shadom:

--- Zitat von: Skeeve am 15.02.2015 | 02:02 ---Aber die Ritualmagie im Fantasy-Kompendium kommt, glaube ich, aus dem Solomon Kane Setting und passt auch zur Beschreibung (Feuerbälle und so etwas stehen jedenfalls nicht zur Verfügung, "Fesseln" gibt es (ob nun dadurch das der Boden zu Schlamm wird oder wie auch immer)).
Musketen gibt es sowieso....
Ist von der Zeit der Handlung vielleicht ein paar Jahrzehnte zu früh, aber andere Punkte passen wohl noch ganz gut. Da könnte man vielleicht manches übernehmen.
Dann noch die (Natur-)Katastrophen-Feen einbauen...

--- Ende Zitat ---

Ich habe nicht wirklich vor irgendeines der Inspirationen wirklich zu übernehmen :D Aber einzelne Elemente aus denen und jetzt auch aus Solomon Kane werden sich wieder finden. Bei Solomon Kane geht es mir mehr um den Aufbau der Romane und die dort typischen Handlungsbögen.
Das würde für mich dem entsprechen was ich als eher klassische Abenteuer (im Kontast zu politischen Intrigen und Armee Spiel) sehen würde. Ausziehen und die Welt vom gefährlichen Bösen zu reinigen. Das könnte problemlos ein Inquisitor vom dualistischen Orden sein. :D


--- Zitat ---
Wobei mich das Setting von Eilar aber jetzt an   "unsere damalige Welt nur mit ...." erinnert.

--- Ende Zitat ---
Es ist schon eine sekundäre Welt. Also es ist genauso "unsere damalige Welt nur mit..." wie es die Forgotten Realms, Aventurien oder Splittermond ist.
Aber klar. Zusammen mit "nicht so abgedreht" kommt automatisch ein viel wie bei uns.
Ich finde das aber gar nicht schlimm. Im Gegenteil. Urban Fantasy funktioniert ja eben für mich weil es mehr Berühungspunkte mit der Realität hat.Wenn jetzt Eilar etwas weniger fremd erscheint als Tekumel? Dann ist das für mich ja nur gut.




--- Zitat von: La Cipolla am 15.02.2015 | 02:36 ---Meine Kritik hast du ja (ich find den alten Thread gerade nicht mehr). Ich muss sagen, gerade die inhaltliche Kritik der Teilzeithelden kann ich nur beschränkt nachvollziehen, die Kritik an Struktur und Format schon eher. Und sonst kann ich nicht viel neues dazu sagen, werde die Entwicklung aber interessiert verfolgen.

--- Ende Zitat ---

http://www.tanelorn.net/index.php/topic,91740.0.html <- Der alte Thread.

Ich lese Kritiken eigentlich nie so wie sie da stehen. Um ein fiktives Beispiel zu nennen:
Wenn mir jemand bei Herr der Ringe sagt, dass er den Balrog unrealistisch findet, dann würde ich daraus nur schließen, dass er nicht gut ins Setting eingebunden ist.
Also würde ich z.B. versuchen ihn mit mehr foreshadowing anzukündigen.
Genauso lese ich auch die Teilzeithelden (und auch deine) Kritik. Ihr habt Punkte, die euch stören. Das eigentliche Problem darin kann man aber auf mehr als eine Art lösen. Z.B. Ist das was bei den Teilzeithelden angemerkt wurde über die Feen so nicht richtig. Ich bin da durchaus konsistent gewesen. Allerdings habe ich scheinbar das was ich meinte nicht klar genug erklärt.  Trotzdem hat mich die Reszenzion halt erst auf darauf aufmerksam gemacht.


Dein eigene Kritik hat mich nochmal die Wunder überdenken lassen. Bzw. da bin ich gerade dabei. Ich habe da noch keine genaue Lösung, aber selbst wenn ich am Ende doch denke, dass die Wunder so gebalanced waren, muss ich sie mindestens besser erklären. Ich denke aber tatsächlich, dass ich da etwas verändern werde.


--- Zitat ---Ich finde dein Setting übrigens wesentlich spezieller als bspw. Aether Sea, nicht zuletzt weil die einzelnen Elemente in ihrem Fokus eher selten in Rollenspielen sind, im Gegensatz zu "richtiger" Fantasy oder Steampunk. Aber das nur am Rande.

--- Ende Zitat ---

Vollkommen richtig :D
Würde ich hier eine Fernsehserie schreiben, dann müsste ich mir große Gedanken darüber machen, ob das so zielgruppengerecht ist. Bei einem Rollenspiel, wo ich eh nicht wirklich daran verdiene werde, versuche ich meine eigenen Probleme zu lösen und dabei zu hoffen, dass andere dieselben haben.
Ich brauche und möchte wirklich Feedback von euch. Aber ganz egoistisch nicht, damit es euch besser gefällt, sondern damit ich Schwächen, die mir in meinen Runden vielleicht erst in 10 Jahren aufgefallen wären, heute schon bemerke.
Wenn es wirklich dazu kommen sollte, dass auch nach allem nach Ursachen suchen ein Element euch schlicht nicht gefällt was ich aber toll finde?  >;D Pech gehabt :D

Shadom:
Der nächste Artikel ist quasi fertig. Da ich das Blogmanagment aber nicht selber regel habe ich keine Ahnung wann er online kommt.
Es wird um die Feen gehen und diese etwas genauer beschreiben. Ich denke ich werde es da wie bisher halten und gleichzeitig zum Artikel hier erst meine Gedanken dazu posten.

Der Artikel danach wird sich um den technischen Stand in Eilar drehen. Was wurde schon erfunden und entdeckt und so weiter. Leider ist das ein bodenloses Fach und auch wenn ich vermutlich mehr schreiben werde, als am Ende in das Buch kommen wird, will ich einerseits nichts wichtiges weglassen aber andererseits auch nichts komplett unnötiges schreiben. Fate (und das mag ich) neigt ja auch dazu sich nicht in Details zu verlieren.

Am Ende des Artikels würde ich gerne den Effekt haben, dass sich am Spieltisch 2 von 3 Leuten einig sind "sowas gibt es nicht" oder "sowas sollte es schon geben" wenn jemand eine Erfindung oder so anspricht. Weniger weil sie es wissen, sondern mehr weil ein allgemeines Bauchgefühl aus Beispielen und Verallgemeinerungen entstanden ist.

Welche Themenfelder sollten in so einer Zusammenfassung eurer Meinung nach angesprochen werden?
Gibt es (frei verfügbare) best practise Beispiele? Also Settings, die einem kurz und ein gutes Bild darüber geben, was in einer Welt technisch bekannt ist?

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Interessiert mich auch (hab den Thread jetzt erst bemerkt). Ich hab nämlich auch mal mit dem Gedanken gespielt, eine Art Setting mit den Ars-Magica-Regeln zu machen, das auf E.T.A. Hoffmann (besonders "Der goldene Topf", 1a Referenznovelle), sonstigen frühen Romantikern, der Epoche Napoleons, und Koboldwesen wie in Labyrinth aufbaut, so daß verschusselte Studenten, gestandene Bauersmägde und senile Husarenveteranen efeubewachsene Ruinen am Rhein betreten und ins König Jareths Labyrinth rauskommen bzw. sich mit seinen heimlich in der Realwelt agierenden Koboldschergen herumschlagen müssen, Arbeitstitel "Feenstaub und Pulverdampf".

Irgendwelche in eine ähnliche Richtung marschierenden Projekte heisse ich schon mal grundsätzlich gut  :)

Gerade der Zeitraum von 1776 bis 1815 ist mal eine faszinierende Vorlage für ein Fantasysetting (und wie du selber ja andeutest, nicht bitte zum 30.000. Mal Mittelalter als Vorlage). Wer sich mit der Zeit beschäftigt, entdeckt da weitaus mehr als einfach nur gepuderte Perücken und Menuett.

Besonders der radikal Umbruch der Revolution in Frankreich ist in dem eigentlich immer noch mittelalterlich-ständestattlich geprägtem Umfeld der europäischen Gesellschaft ein solcher Schock, das würde man einem als erfundenen Huntergrund nie abkaufen , weil "total überzogen, wer macht denn sowas?".

Bis dahin war alles noch nach uralten mittelalterlichen und inzwischen völlig verwirrenden Traditionen gelaufen (Maße, Gesetze, Feiertage, Kalender, Rechtssystem, Technik etc.) und auf einmal versucht man einen dermaßen eiskalt durch und durch rationalen Ansatz durchzuziehen, daß einem schwindelt: Revolutionskalender, also neue Zeitrechnung (Jahr Eins der Revolution), wissenschaftlich fundierte Hinrichtungsmethoden (Guillotine) etc., Rituale für die Göttin der Vernunft in ehemaligen Kirchen...

Das mit magischen Ansätzen, die zu der Epoche passen (Mesmerismus, Seancen, Hypnose), Volksaberglauben (Grimms Märchen stammen aus dieser Zeit), literarisch abgedrehten Ideen (Münchhausen) und einer frei erfundenen Welt vermengt, das hat was.

Shadom:
Hoffmann war mir bis vor 2 Minuten überhaupt kein Begriff. Im gröbsten aus der richtigen Zeit kommt er ja sogar. Ein paar Jahrzehnte zuspät für die Aufklärung aber was solls  :d
Wenn ich mir aber die Zusammenfassung des goldenen Topfes bei Wikipedia so ansehe... das wirkt ja doch alles sehr konfus.
Das ganze wirkt auf mich doch sehr wie eine etwas verworrene Märchengeschichte. Ich weiß noch nicht so recht was ich damit anfangen kann  wtf?

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